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Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fand am 6. September 2026 statt. Bei der vorherigen Wahl 2021 erzielte die AfD etwa 20 Prozent, die CDU rund 37 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 60,3 Prozent.
Wahl in Sachsen-AnhaltAfD mit Rekordergebnis, CDU stürzt ab
6. September 2026, 18:53 Uhr|
Linke, SPD und Grüne liegen momentan etwa gleich auf und schaffen es in den Landtag. Das BSW muss zittern.
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Wichtige Updates
Ministerpräsident Schulze bleibt nüchtern: „Das ist Demokratie"
ZDF-Prognose: AfD nur einen Sitz entfernt von absoluter Mehrheit
Weidel: „Ganz klarer Regierungsauftrag"
So hat Sachsen-Anhalt gewählt – erste Prognosen im Überblick
Wahlbeteiligung um 16 Uhr bei 65,3 Prozent
So hat Sachsen-Anhalt gewählt – erste Hochrechnung
Die erste Hochrechnung der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF (18.27 Uhr):
AfD: 44,1 %
CDU: 18,5 %
Linke: 9,2 %
SPD: 8,8 %
Grüne: 8,7 %
BSW: 4,8 %
FDP: 2,4 %
Andere: 3,5 %
Die Wahlbeteiligung liegt nach Prognose der Forschungsgruppe Wahlen bei 80,0 Prozent. Bei der vergangenen Wahl 2021 lag sie bei 60,3 Prozent.
Die erste Hochrechnung von Infratest dimap für die ARD (18.28 Uhr):
AfD: 44,5 %
CDU: 18,5 %
Linke: 9,4 %
SPD: 8,2 %
Grüne: 8,9 %
FDP: 2,1 %
BSW: 5,0 %
Die Wahlbeteiligung liegt nach Prognose von Infratest dimap bei 76,5 Prozent. Bei der vergangenen Wahl 2021 lag sie bei 60,3 Prozent.
AfD profitiert von der hohen Wahlbeteiligung
Die Wahlsiegerin AfD hat von der hohen Wahlbeteiligung in besonderem Maße profitiert: Laut einer Analyse der ARD wählten Menschen, die bei der vergangenen Wahl nicht zur Urne gingen, vor allem die AfD. Mehr als 150 000 Stimmen ehemaliger Nichtwähler konnte die Partei auf sich vereinen. Laut ARD-Analyse wanderten zudem knapp 83 000 Wähler von der Union zur AfD.
Ministerpräsident Schulze bleibt nüchtern: „Das ist Demokratie"
Auf den Fernsehern im Saal der CDU-Wahlparty läuft den ganzen Nachmittag ein Film: „Ein Ferienhaus auf Ibiza“ mit Peter Weck. Heile Welt. Irgendwann schaltet jemand um auf die Wahlberichterstattung im ZDF. Und um 18 Uhr zersplittert die heile Welt der CDU dann in tausend Stücke.
Als der schwarze Balken in der ersten Prognose bei 18,5 Prozent stehen bleibt, gibt es im Magdeburger Maritim-Hotel nicht mal den trotzigen Jubel, den Parteien bei schlechten Ergebnissen gern aufführen. Nur Schock. Schwere. Und Not. Verglichen mit der Landtagswahl 2021 hat sich die CDU praktisch halbiert.
Es ist 18.15 Uhr, als Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, den Otto-von-Guericke-Saal betritt. Schulze wahrt so viel Würde, wie man wahren kann als Spitzenkandidat, dessen Resultat die geringen Erwartungen wohl noch untertroffen hat – und der sein Amt womöglich bald abgeben muss an den Vertreter einer gesichert rechtsextremen Partei.
Schulze dankt den Wählern der CDU, er gratuliert dem Wahlsieger. Er formuliert das so nüchtern wie ein Nachrichtensprecher: „Die AfD ist jetzt stärkste Kraft im Landtag von Sachsen-Anhalt.“ Ein Epochenwechsel. Dann setzt er an zu dem, was man als seinen Kommentar zum Ergebnis verstehen könnte. Manche meinten, dieser Sonntag sei ein schwarzer Tag für Sachsen-Anhalt, sagt Schulze. Das sehe er nicht so: „Das ist Demokratie.“ 80 Prozent Wahlbeteiligung, das sei beeindruckend. „Die Menschen haben ein Zeichen gesetzt.“
Und was nun? Sven Schulze sagt: „Es gilt jetzt, dass man damit um geht. Und dass man dieses Zeichen auch erkennt.“ Welche Konsequenzen er da ziehen will, für sich, für die CDU, vielleicht für die ganze politische Mitte – das verrät Schulze noch nicht. Unter tapferem Beifall der CDU-Anhänger verlässt er den Saal.
Noch-Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) winkt auf der "Wahlparty" seiner CDU. Getty Images
Banaszak: „Wird richtig harte Arbeit"
Der Bundesvorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, spricht im ARD-Interview vom "aller Voraussicht nach bestem Ergebnis" seiner Partei in Sachsen-Anhalt. Noch vor wenigen Monaten sei seine Partei abgeschrieben gewesen, und dass die Grünen jetzt in Sachsen-Anhalt auf womöglich bis zu neun Prozent der Stimmen kommen, sei ein Vertrauensbeweis.
Angesichts des guten Abschneidens der AfD spricht Banaszak von „dramatischen Zuständen“. Die nächsten Monate würden für seine Partei „richtig harte Arbeit“.
ZDF-Prognose: AfD nur einen Sitz entfernt von absoluter Mehrheit
Die AfD ist laut Prognose des ZDF und der Forschungsgruppen Wahlen nur einen Sitz entfernt von der absoluten Mehrheit der Sitze im neuen Landtag von Sachsen-Anhalt. Das BSW verpasst demnach den Einzug in den Landtag knapp, als Folge würden 41 der insgesamt 83 Sitze auf die AfD entfallen.
Die Prognosen von ZDF und ARD sind jeweils mit Unsicherheiten behaftet, im Laufe des Abends kann sich vor allem die Sitzverteilung noch verändern. Laut der ARD-Prognose zieht das BSW in den Landtag ein.
Linke-Spitzenkandidatin: Sind zu Wahl von Schulze bereit
Die Linken-Spitzenkandidatin Eva von Angern hat betont, dass sie je nach Wahlergebnis bereit sei, auch einen CDU-Ministerpräsidenten in Magdeburg zu wählen. Die Linke habe immer einen AfD-Ministerpräsidenten verhindern wollen, sagt sie in der ARD. Sie wirft der CDU vor, die AfD damit groß gemacht zu haben, dass sie Themen der AfD übernommen und Sozialkürzungen geplant habe.
Laut Parteichefin Ines Schwerdtner will die Linke nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt den Wahlsieger AfD von der Regierungsmacht fernhalten. „Es liegt bei der CDU, zu sagen: Wer übernimmt jetzt die Verantwortung“, sagte Schwerdtner im ZDF mit Blick auf eine mögliche künftige Regierung mit Unterstützung der Linken. „Es muss ganz klar sein, dass es keine wechselnden Mehrheiten mit der AfD gibt“, so die Linke-Chefin weiter. Die Partei dürfe nicht an die Schalthebel kommen. Zudem wolle ihre Partei über Inhalte reden – etwa über mehr Kita-Plätze.
Ines Schwerdtner, Co-Vorsitzende der Partei Die Linke. Christian Mang/Reuters
Kanzleramtschefin Warken: Ergebnis ist „Zäsur“ für CDU
Kanzleramtsministerin Nina Warken spricht von einer „Zäsur“ für die CDU. Es sei ein „sehr, sehr schwieriges Ergebnis“, fügt die CDU-Politikerin im ZDF hinzu. Für die Bundesregierung sei dies eine schwierige Situation. Ein Problem sei, dass die angestoßenen Reformen erst ihre Wirkung entfalten müssten.
Auf Bundesebene wird es nach Angaben von CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann keine Diskussionen über CDU-Chef und Kanzler Friedrich Merz geben. Das habe überhaupt nicht zur Debatte gestanden, sagt Hoppermann in der ARD. Die neue CDU-Fraktion in Magdeburg werde nicht mit der AfD zusammenarbeiten.
Nina Warken (CDU), Chefin des Bundeskanzleramts. Christoph Soeder/dpa
Weidel: „Ganz klarer Regierungsauftrag"
AfD-Co-Chefin Alice Weidel spricht von einem „historischen Ergebnis“. „Mal schauen, was der Abend noch so bringt“, sagt sie im ZDF. „Das ist ein ganz klarer Regierungsauftrag.“ Die stärkste Partei habe immer den Auftrag, eine Regierung zu bilden. Dabei sei die AfD auch gesprächsbereit, was Partner angehe. „Unsere Hand ist immer ausgestreckt.“ Der Landesverband sei aber unabhängig, sie lobte den Wahlkampf des Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund.
Siegmund sagte Anfang der Woche, er wolle sich nur dann zum Ministerpräsidenten wählen lassen, wenn seine Partei die absolute Mehrheit der Sitze erreicht und allein regieren kann.
Auch AfD-Co-Chef Tino Chrupalla sieht nach dem Wahlabend in Sachsen-Anhalt einen Regierungsauftrag für seine Partei. „Wir haben die CDU halbiert, also von daher toller Abend“, sagte er in Magdeburg vor Journalisten mit Blick auf eine vor mehreren Jahren von CDU-Chef Friedrich Merz getätigte Aussage, man könne die AfD halbieren.
Das Ergebnis sei ein klarer Wählerauftrag. „Ulrich Siegmund wird neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt“, sagte Chrupalla. „Von hier aus werden wir Deutschland verändern“, fügte er hinzu. Chrupalla sprach von einem „sensationellen Ergebnis“. Auf die Frage, ob nur eine Alleinregierung in Frage komme, sagte er: „Wir haben immer auch gesagt, dass wir jedem die Hand reichen, der es gut mit Sachsen-Anhalt meint.“
Siegmund: „Wir haben in diesem Land Geschichte geschrieben"
Die Wahlergebnisse von Sachsen-Anhalt würden ein „klares politisches Zeichen“ senden, sagt der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund kurz nach Bekanntgabe der ersten Prognosen in der ARD. „Wir haben in diesem Land Geschichte geschrieben.“ Die Wähler hätten sich für eine „grundlegende Wende in der Politik“ ausgesprochen.
Ob er nun Ministerpräsident würde, sei zu dem Zeitpunkt noch nicht absehbar. Dass er nur allein regieren wolle, wie es vor der Wahl kolportiert wurde, verneint Siegmund. „Wir werden immer allen möglichen Kräften die Hand ausstrecken.“ Momentan sehe er aber nicht, wer mit seiner AfD in eine Koalition eintreten solle. Verbiegen würde er sich nicht.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (Mitte) jubelt mit den Bundesvorsitzenden seiner Partei, Alice Weidel und Tino Chrupalla. Michael Kappeler/dpa
So hat Sachsen-Anhalt gewählt – erste Prognosen im Überblick
Die Wahllokale sind geschlossen, ARD und ZDF melden erste Prognosen.
Die Prognose der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF:
AfD: 44 %
CDU: 18,5 %
Linke: 9 %
SPD: 9 %
Grüne: 8,5 %
BSW: 4,8 %
FDP: 2,5 %
Andere: 3,7 %
Die Prognose von Infratest dimap für die ARD:
AfD: 44,5 %
CDU: 18,5 %
Linke: 9,5 %
SPD: 8,0 %
Grüne: 9,0 %
BSW: 5,0 %
FDP: 2,0 %
Andere: 3,5 %
Weidel lächelt schon vor 18 Uhr
Die AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla tauchen um kurz vor 18 Uhr in der Messehalle in Magdeburg auf, beide mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Gleich dürfen sie den historischen Wahlsieg ihrer Partei kommentieren.
Wahlbeteiligung um 16 Uhr bei 65,3 Prozent
Bis zum späten Nachmittag haben schon mehr Menschen ihre Stimme abgegeben als vor fünf Jahren. Die Wahlbeteiligung lag bis 16 Uhr bei 65,3 Prozent, wie die Wahlleiterin Christa Dieckmann mitteilte. Bei der vergangenen Wahl im Jahr 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum gleichen Zeitpunkt demnach 41 Prozent, insgesamt lag sie damals bei 60,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung wird vor Schließung der Wahllokale noch ohne Briefwahl festgestellt. Zur Wahl sind in diesem Jahr etwa 1,7 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen.
Bilder vom Wahltag in Sachsen-Anhalt sehen Sie hier:
Großes Polizeiaufgebot in Magdeburg - Landtag eingezäunt
In der Hauptstadt von Sachsen-Anhalt sind etliche Polizeibeamte im Einsatz. Vor dem Landtag in der Landeshauptstadt Magdeburg sind Gitter aufgestellt worden, auch hier ist die Polizei mit vielen Beamten vor Ort. Die Polizei gibt an, sie sei mit „allen verfügbaren Kräften“ im Land unterwegs. Es wurde auch Unterstützung aus anderen Bundesländern angefordert.
Zum einen ist die Polizei laut Innenministerium flächendeckend präsent, um die per Grundgesetz garantierte freie und unbeeinflusste Ausübung des Wahlrechts zu garantieren. Zudem waren für den Sonntag mehrere Demonstrationen angemeldet, vor allem in Magdeburg.
Polizei vor dem Landtag von Sachsen-Anahlt. Jens Schlueter/Getty Images
AfD-Wahlparty im Alten Theater Magdeburg
Im Alten Theater Magdeburg beginnen die Vorbereitungen für die AfD-Wahlparty. Der Medienandrang ist groß, viele internationale TV-Teams sind am Start, die Kontrollen sind streng. Es sammelt sich inzwischen die Parteiprominenz. Landeschef Martin Reichardt ist da und auch der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen ist vor Ort.
Iris Mayer
Anna Schimpp
Wie es nach der Wahl formal weitergeht
Der neue Landtag hat 30 Tage Zeit, um nach der Wahl zusammenzutreten – also bis zum 6. Oktober. Damit enden auch die Amtszeiten der bisherigen Minister und Regierungschefs. Dem sogenannten Alterspräsidenten, also jenem Abgeordneten, der am längsten im Landtag vertreten ist, kommt eine besondere Rolle zu: Er oder sie eröffnet die erste Sitzung und leitet sie, bis ein neuer Landtagspräsident gewählt ist. Dieser wird von der stärksten Fraktion vorgeschlagen. Die drei stärksten Fraktionen schlagen zudem üblicherweise jeweils einen Vizepräsidenten oder eine Vizepräsidentin vor. Für einen Wahlsieg bedarf es einer einfachen Mehrheit.
Die Abstimmung über den politisch wohl wichtigsten Landespolitiker, den Ministerpräsidenten, verläuft geheim. Wer im ersten Wahlgang die Mehrheit der Stimmen der Mitglieder bekommt, ist gewählt. Sollte die Wahl beim ersten Versuch jedoch nicht sofort klappen, greifen Fristen: Innerhalb von sieben Tagen muss erneut gewählt werden. Sollte die Wahl erneut nicht zustande kommen, beschließt der Landtag innerhalb von weiteren vierzehn Tagen, ob die Wahlperiode vorzeitig beendet wird. Wird dies nicht mit der Mehrheit der Mitglieder des Landtags beschlossen, findet unverzüglich ein weiterer Wahlgang statt. Dann ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält.
AI outlook — possibilities, not facts
Die AfD wird versuchen, eine Regierung zu bilden, entweder allein bei Erreichen der absoluten Mehrheit oder in Koalition mit anderen Parteien.
Very likely · Within weeks
Die CDU wird ihre Oppositionsrolle im Landtag Sachsen-Anhalt einnehmen und sich von einer Regierungsbeteiligung mit der AfD ausschließen.
Certain · Immediate
Die Linke wird versuchen, eine Regierung mit Unterstützung der Linken zu verhindern und stattdessen eine demokratische Mehrheit zu suchen.
Likely · Within weeks
Ulrich Siegmund, 35 years old from Tangermünde, has gained influence within the AfD in Saxony-Anhalt through his charismatic appearance and social media presence. Despite criticism of his proximity to right-wing extremist circles and accusations of nepotism, he remains a central player in his party, often dismissing critical questions with a smile.

The article warns that the German government must not forget not only the current homeland security, but also the historical injustice of the expulsions. It emphasizes that crimes always remain crimes and that knowledge of the past is central to preventing future injustice. It also calls for support for German minorities in their home regions and warns against a routinization of commemoration.

According to ARD forecasts, the AfD achieved its best election result to date in Saxony-Anhalt, while the CDU achieved its worst result in the state's history. Dissatisfaction with the federal government and economic concerns are driving the election outcome, with the BSW narrowly failing to meet the five percent hurdle.
The AfD won the state elections in Saxony-Anhalt with 44.4 percent and is well ahead of the CDU with 18.4 percent. It is still unclear whether an absolute majority will be achieved, but it is possible. AfD top candidate Ulrich Siegmund and party leader Alice Weidel see a clear government mandate.
According to projections, the AfD received 44.4 percent of the vote in the state elections in Saxony-Anhalt on September 6th and could be involved in forming a government for the first time. The CDU received 18.4 percent, the Left 9.3 percent, the SPD and the Greens each 8.7 percent, the BSW 5.0 percent and the FDP 2.2 percent. The voter turnout was 78.0 percent. Politicians expressed concern about the result and the possible participation in government of the AfD, which the Federal Office for the Protection of the Constitution classifies as firmly right-wing extremist.

In the state elections in Saxony-Anhalt, the AfD is well ahead of the CDU with 44-44.5 percent of the vote, which has its worst result since 2021. The Left loses, while the Greens and the SPD remain roughly constant. Forming a government will be complicated because no other party wants to form a coalition with the AfD and the BSW could narrowly miss out on entering parliament.