Wähler mit Migrationshintergrund distanzieren sich stärker von Parteien
Quick Look
Eine Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) zeigt, dass das Wählerpotenzial der Parteien bei Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 2023/2024 und 2024/2025 deutlich gesunken ist, insbesondere bei Personen mit Wurzeln in der Türkei, im Nahen Osten oder Nordafrika, während auch Wahlberechtigte ohne Migrationshintergrund weniger Parteien als wählbar betrachteten.
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Why It Matters
Die DeZIM-Studie verglich Befragungen aus den Wintern 2023/2024 und 2024/2025 zur Wahlneigung verschiedener Bevölkerungsgruppen mit und ohne Migrationshintergrund, unterteilt in vier Gruppen: Menschen ohne Migrationshintergrund, Menschen mit Wurzeln in anderen EU-Staaten, Menschen mit familiären Bezügen zur Türkei, zum Nahen Osten oder Nordafrika sowie Menschen mit Wurzeln in der früheren Sowjetunion.
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Open Questions
- Warum sank das Wählerpotenzial der Parteien bei Menschen mit Wurzeln in der Türkei, im Nahen Osten oder Nordafrika so stark?
- Spielte der Nahost-Konflikt eine Rolle bei der veränderten Wahlneigung dieser Gruppe?
- Welche spezifischen Faktoren führten zur Entfremdung der SPD von ihrer klassischen Wählerschaft?
- Wie erklären sich die Veränderungen bei Wahlberechtigten ohne Migrationshintergrund?




