
Im US-Bundesstaat Alaska treten bei den Midterms zwei Republikaner mit fast identischen Namen an, während ein dritter Dan Sullivan in den Wahlkampf eingreift.
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In Alaska treten bei den Vorwahlen zwei Republikaner mit nahezu identischen Namen an, was zu Verwirrung bei den Wählern führen könnte.
Wahlkampf in Alaska Dan Sullivan unterstützt Dan Sullivan – aber NICHT Dan Sullivan
Einem war das bizarre Zerren im Midterms-Wahlkampf in Alaska noch nicht verwirrend genug: Dan Sullivan. Er hat sich in den Streit von Dan Sullivan und Dan Sullivan eingeschaltet. Ja, Sie lesen richtig.
Zwei Sullivans sind nicht genug: In das ohnehin schon verwirrende Rennen um einen Sitz für Alaska im US-Senat hat sich ein weiterer Dan Sullivan eingeschaltet.
Im Bundesstaat treten zwei Bewerber der Republikaner mit nahezu identischen Namen an. Dan S. Sullivan, der derzeitige Senator, und sein Herausforderer Dan J. Sullivan, ein politischer Newcomer.
Vergangene Woche, pünktlich zum Start der parteiübergreifenden Vorwahlen meldete sich dann Dan A. Sullivan zu Wort. Oder, wie er sich bezeichnet: »the OG Dan Sullivan« (der originale Dan Sullivan). Als ebendieser empfahl der ehemalige Bürgermeister von Anchorage in einem Facebook-Post: »Als der OG Dan Sullivan rufe ich die Bevölkerung Alaskas dazu auf: Wählt Senator Daniel S. Sullivan. Er hat viel Gutes für Alaska getan.« Das berichtete unter anderem der US-Nachrichtensender NBC.
Sullivan, also der mit dem »A.« nach dem »Dan«, war von 2009 bis 2015 Bürgermeister der größten Stadt Alaskas. Sein Wunsch wurde erhört. Am Ziel ist sein Wunschkandidat Dan S. Sullivan damit allerdings noch nicht.
Denn sowohl der derzeitige Senator Dan S. Sullivan als auch Dan J. Sullivan gehören wahrscheinlich zu den vier Kandidaten, die sich für die Parlamentswahlen im November qualifiziert haben dürften. Laut CNN führt Dan S. Sullivan den Sullivan-internen Wettkampf an. Die meisten Stimmen erhielt nach vorläufigem Stand allerdings die demokratische Favoritin Mary Peltola.
Bei den Midterms am 3. November geht es um einen Sitz für den Kongress in Washington.
Über Dan J. Sullivan wird unter Republikanern kontrovers diskutiert – sie wittern hinter der Personalie eine Finte der Demokraten. Senator Dan S. Sullivan wirft seinem erst kurz vor der Wahl zugelassenen Parteikollegen vor, ein »Scheinkandidat« zu sein. Der Amtsinhaber ist sich sicher, dass sein Kontrahent von den Demokraten mit dem alleinigen Ziel ins Rennen geschickt worden sei, ihm zu schaden. Seine These: Da beide fast den gleichen Namen hätten, könnten unaufmerksame Wählerinnen und Wähler das Kreuz beim falschen Kandidaten setzen – und so Peltola ungewollt zum Sieg verhelfen.
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Teilnahme von Dan S. Sullivan und Dan J. Sullivan an der Parlamentswahl im November.
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