Das Regime in Moskau droht dem Westen mit Eskalation und prüft laut westlichen Geheimdiensten eine weitere Zwangsmobilisierung für den Krieg in der Ukraine.
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Russland droht westlichen Unterstützern der Ukraine mit Angriffen. Westliche Geheimdienste beobachten Vorbereitungen für eine mögliche neue Mobilisierungswelle.
Zum Äußersten bereit: So will sich das Regime von Wladimir Putin derzeit gegenüber dem Westen präsentieren. Alles, womit Europa die Ukraine unterstützt, heißt es aus Moskau, begreife man als potenzielles Angriffsziel. Leere Drohungen sind das nicht, wie die mutmaßlich russische Drohnenattacke auf ein ukrainisches Frachtflugzeug am Flughafen Leipzig/Halle zeigt.
Die Eskalation gegenüber dem Westen ist jedoch nur eine Option, die Putin derzeit erwägen soll. Im Versuch, einen Sieg über die Ukraine zu erzwingen, könnte der Diktator schon bald eine Zwangsmobilisierung im eigenen Land anordnen. Nach Informationen der ZEIT beobachten westliche Geheimdienste, dass russische Behörden sich auf eine mögliche Mobilisierung zumindest vorbereiten. So würden bereits die dafür notwendigen Abläufe geübt. Eine endgültige Entscheidung, heißt es, habe Putin aber noch nicht getroffen. Deutlicher warnt der ukrainische Militärgeheimdienst HUR. Russland könnte durch eine Zwangsmobilisierung Hunderttausende neue Soldaten für den Krieg einziehen, heißt es da. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach jüngst von etwa 300.000 Mann zusätzlich für die russische Armee.

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