Walmart einigt sich mit US-Regierung in Opioid-Klage auf 50 Millionen Dollar
Der Einzelhandelsriese zahlt 50 Millionen Dollar zur Beilegung von Vorwürfen im Zusammenhang mit der Opioid-Epidemie.
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Walmart hat sich mit der US-Regierung in einer Klage zur Opioid-Krise auf eine Zahlung von 50 Millionen Dollar geeinigt, ohne Haftung einzuräumen.
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Why It Matters
Walmart wurde vorgeworfen, die Opioid-Epidemie durch unrechtmäßige Rezeptabgabe in Apotheken befeuert zu haben.
New York/Washington. Der US-Einzelhandelsriese Walmart hat sich mit der US-Regierung in einer Klage im Zusammenhang mit der Opioid-Krise auf eine Zahlung von 50 Millionen Dollar geeinigt. Dies teilte das Justizministerium am Freitag mit. Dem größten Einzelhändler des Landes war vorgeworfen worden, die landesweite Opioid-Epidemie durch die unrechtmäßige Abgabe von Rezepten in seinen Apotheken befeuert zu haben.
Die Summe liegt weit unter den zivilrechtlichen Strafen in Milliardenhöhe, die das Justizministerium zu Beginn der Klage im Dezember 2020 in Aussicht gestellt hatte. Walmart räumte keine Haftung ein und bezeichnete die Vergleichssumme in einer Pflichtmitteilung als „unwesentlich“.
Bereits 2022 hatte sich Walmart zur Zahlung von 3,1 Milliarden Dollar bereiterklärt, um Tausende von Klagen von Bundesstaaten und Kommunen beizulegen. Die Konkurrenten CVS und Walgreens hatten ähnliche, aber höhere Vergleiche erzielt. Im März 2024 hatte ein Bundesrichter die Klage gegen Walmart bereits eingeschränkt, indem er einige Vorwürfe der Regierung abwies. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC starben in den USA zwischen 1999 und 2025 mehr als 905.000 Menschen an einer Überdosis Opioide. Walmart erklärte in einer Stellungnahme, man sei froh, „diese Angelegenheit beigelegt zu haben“.
Open Questions
- Wie werden die 50 Millionen Dollar verteilt?





