AI-generated summary
Die Debatte über Migration in Europa hat sich nach den jüngsten gewalttätigen Ausschreitungen in Frankreich intensiviert. Österreichs Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) kritisiert die geplante rot-grün-rote Landesregierung in Berlin wegen ihrer Migrationspolitik, die unter anderem die Ausweitung des Ausländerwahlrechts und die Einrichtung von Landesaufnahmeprogrammen für Migranten vorsieht.
Österreichs Europa- und Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) hat die mögliche künftige rot-grün-rote Landesregierung in Berlin scharf kritisiert. Anlass ist die Debatte über Migration nach den jüngsten gewalttätigen Ausschreitungen in Frankreich. „Wir opfern unsere freie westliche Demokratie gerade am Altar der naiven Toleranz, indem wir sichere Häfen für Illegale in Berlin anbieten und massenweise Illegale in Madrid legalisieren“, sagte Bauer „Politico“.
Laut Sondierungspapier von Linkspartei, Grünen und SPD soll Berlin zum „sicheren Hafen“ für neue Migranten werden: „Wir werden Landesaufnahmeprogramme aufsetzen sowie ausgelaufene Aufnahmeprogramme wieder auflegen, die es Menschen in Not ermöglichen, sicher nach Berlin einzureisen“, heißt es darin. Zudem planen die drei Parteien, das Ausländerwahlrecht in der Bundeshauptstadt stark auszuweiten.
Die Ministerin hatte bereits im Sommer Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez für dessen Migrationspolitik kritisiert. Nun stellten sie und der österreichische Kanzler Christian Stocker (ÖVP) die Ausschreitungen in Frankreich in einen Zusammenhang mit Migration. Bereits am Wochenende hatten auch der polnische Ministerpräsident Donald Tusk und Ungarns Regierungschef Péter Magyar den restriktiven Migrationskurs ihrer Länder verteidigt. Magyar bezog sich dabei ausdrücklich auf die Ausschreitungen in Frankreich.
Bauer warnte davor, die Gewalt als „Proteste“ zu bezeichnen. „Das sind organisierte Banden aus Islamisten und radikalen Linken, die brandstiften und zerstören, mit dem Ziel, unsere freie westliche Demokratie zu destabilisieren, europäische Geschichte zu vernichten sowie das gesellschaftliche Miteinander infrage zu stellen“, sagte sie. Die Ministerin forderte die europäischen Demokratien auf, sich „kompromisslos“ zu verteidigen. Sie sprach sich für dichte EU-Außengrenzen, Verfahren an den Außengrenzen und die konsequente Abschiebung von Menschen aus, die kein Aufenthaltsrecht hätten.
Zudem verlangte Bauer ein Verbot und die strafrechtliche Verfolgung des „politischen Islam“ samt seiner Organisationen, Vereine und Einzelpersonen. Islamismus und Extremismus hätten in Europa keinen Platz, sagte sie. Entscheidungsträger dürften die Lage nicht mit „naiver Toleranz“ verharmlosen.
Ferdinand Knapp ist Reporter bei „Politico“ Deutschland.
AI outlook — possibilities, not facts
Die geplante rot-grün-rote Landesregierung in Berlin wird ihre Migrationspläne trotz Kritik aus Österreich und anderen Ländern umsetzen.
Likely · Within months
Die Forderung nach einem Verbot des politischen Islam wird in europäischen Debatten an Bedeutung gewinnen.
Possible · Within months

NRW and Hamburg are proposing a nationwide digital individual ticket for occasional drivers for the conference of transport ministers. Trips should be registered via smartphone and automatically billed at the cheapest tariff, capped at the price of the Germany ticket.
Hamburg is calling for stricter rules for e-scooters and pedelecs at the transport ministers' conference. Using geofencing, the speed in pedestrian zones should be automatically reduced in order to increase the protection of pedestrians.

Israeli Prime Minister Netanyahu has criticized the arrest of strictly religious conscientious objectors. The military police had previously made preparations for mass arrests of men arriving from the USA.

Ahead of the US midterm elections in November, campaign spending by independent groups is hitting new records. Billionaires like Elon Musk donate hundreds of millions of dollars to super PACs, with a particular focus on competitive Senate races like those in Texas.
Federal Interior Minister Dobrindt wants to tighten German tests for foreigners in order to prevent fraud. While the Union welcomes the plans, Green budget politician Leon Eckert criticizes this as austerity policy and instead calls for security leaks at the Bamf to be closed.
Negotiators from the EPP, S&D and Renew Europe in the European Parliament have agreed on a compromise to ease the ban on combustion engines. Accordingly, CO2 emissions from new cars should fall by 87.5 percent by 2035.