Wirtschaftsministerin Reiche fordert zügige Rentenreform und warnt vor Aufweichung der Kommission
Quick Look
- Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) drängt auf eine zügige Vorlage des Rentenreform-Gesetzentwurfs durch Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und betont die Notwendigkeit, die Koalitionsvereinbarungen und Ergebnisse der Rentenkommission umzusetzen.
- Sie warnt zugleich vor einem Aufweichen der Empfehlungen der Rentenkommission.
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Why It Matters
Die Rentenreform ist Teil der Koalitionsvereinbarungen zwischen CDU/CSU und SPD. Die Rentenkommission hatte Empfehlungen zur langfristigen Sicherung des Rentensystems erarbeitet, die in den Koalitionsverhandlungen berücksichtigt wurden.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat sich für einen Beschluss der Rentenreform bis zum Jahresende ausgeprochen. Zugleich warnte die CDU-Politikerin vor einem Aufweichen der Empfehlungen der Rentenkommission. Sie vertraue darauf, »dass wir das, was wir im Kabinett beschlossen haben und vor allem das, was die Koalition in langen, langen Verhandlungen auf den Tisch gelegt hat, auch durchtragen«, sagte Reiche der Bild am Sonntag.
Die Bundeswirtschaftsministerin forderte Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) dazu auf, den Gesetzentwurf zur Rentenreform zügig vorzulegen. Bas habe den Koalitionsbeschluss vor dem Sommer mitgetragen und mitverhandelt, sagte Reiche. »Sie hat auch das Ergebnis der Rentenkommission gewürdigt.« Bas wisse um die Erwartung.
Reiche sprach sich dagegen aus, grundsätzliche Elemente der Rentenreform wieder zur Disposition zu stellen: »Das kann nicht meine Zustimmung sein.«
Open Questions
- Wann genau wird der Gesetzentwurf zur Rentenreform von Arbeitsministerin Bärbel Bas vorgelegt?
- Welche konkreten Änderungen enthält der Gesetzentwurf zur Rentenreform?
- Wie reagieren andere Koalitionspartner und Oppositionsparteien auf die Forderung nach zügiger Vorlage?


