Seit Langem verfolgt Wladimir Putin seine politischen Ziele mittels kriegerischer Eskalation. Aber wie weit wird er diesmal gehen?
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Wladimir Putin verfolgt seit Langem das Ziel der Unterwerfung der Ukraine durch kriegerische Eskalation.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Wladimir Putin: Er denkt nur an das eine
Seit Langem verfolgt Wladimir Putin seine politischen Ziele mittels kriegerischer Eskalation. Aber wie weit wird er diesmal gehen? So weit, wie der Westen es ihm erlaubt, sagt unser Autor Michael Thumann. Denn der russische Präsident hat die Unterwerfung der Ukraine zu seinem Lebenswerk gemacht.
Aus der ZEIT Nr. 38/2026
Artikelzusammenfassung
Putin setzt auf Eskalation. Der Artikel beschreibt zunächst zwei verbreitete Irrtümer in Deutschland: Weder weniger Waffen für die Ukraine noch maximale militärische und wirtschaftliche Härte würden Putin zum Einlenken bewegen, weil er die ukrainische Staatlichkeit zerstören wolle. Danach argumentiert der Text, dass Putins Krieg feststeckt und er deshalb vor allem auf Zuspitzung setzt, weil er darin seine Stärke sieht, auf russische Belastbarkeit vertraut und den Westen für schwach, uneinig und nervös hält. Anschließend skizziert der Autor drei mögliche Wege: einen derzeit eher unwahrscheinlichen großen Angriff auf Nato-Staaten, begrenzte Provokationen etwa im Baltikum und vor allem eine verschärfte Offensive gegen die Ukraine mit Angriffen auf Front, Infrastruktur und Zivilbevölkerung. Zum Schluss heißt es, Putin wolle Europa zugleich mit hybriden Attacken, Einflussnahme und Drohungen zermürben, während westliche Krisen, politische Schwäche und gesellschaftliche Verunsicherung ihm aus seiner Sicht zusätzliche Vorteile verschaffen.
In Deutschland herrschen zwei Missverständnisse über Wladimir Putin. Dem ersten sind die selbst ernannten Freunde des Friedens aufgesessen. Sie meinen, grob zusammengefasst, man müsse nur aufhören, Waffen an die Ukraine zu liefern, und Putin ein Gesprächsangebot machen, dann werde er verhandeln und den Krieg beenden. Das zweite Missverständnis pflegen die Freunde der Ukraine. Die fordern, das angegriffene Land mit allen verfügbaren Mitteln auszustatten und Russland ökonomisch maximal zu schwächen, dann werde Putin einsehen, dass es keinen Sinn mache, weiter Krieg zu führen.
Diese Fragen beantwortet der Artikel:
Warum hält der Autor sowohl Friedensappelle als auch maximale Härte gegenüber Putin für unzureichend?
Wie könnte Putin den Krieg und den Druck auf Europa als Nächstes eskalieren?

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