
Anzahl der Schutzsuchenden geht durch Abschiebungen, Ausreisen und Einbürgerungen auf rund 3,5 Millionen zurück.
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Die Bundesregierung hat auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag zu den aktuellen Flüchtlingszahlen in Deutschland geantwortet.
Die Zahl der in Deutschland lebenden Flüchtlinge ist in der ersten Jahreshälfte um rund 20.000 auf etwa 3,5 Millionen Menschen gesunken.
Gründe seien Abschiebungen, Ausreisen und Einbürgerungen, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag.
Weniger Geflüchtete aus der Ukraine
Auch halte der kontinuierliche Rückgang neuer Schutzsuchender aus der Ukraine an. So hätten im Juni nur noch 3.919 Ukrainer einen Schutz in Deutschland beantragt.
Angesichts von 31.662 registrierten Ausreisen von Ukrainern im ersten Halbjahr sei die Zahl der in Deutschland lebenden Ukraine-Flüchtlinge in diesem Zeitraum per Saldo nur noch um 20.857 gestiegen.
Demgegenüber habe es im gesamten Jahr 2025 einen Saldo-Anstieg von 88.000 Flüchtlingen aus der Ukraine gegeben. Derzeit lebten insgesamt rund 1,35 Millionen Ukraine-Flüchtlinge in Deutschland.
12,5 Prozent mit unklarem Status
Von den insgesamt in Deutschland lebenden Flüchtlingen haben laut Bundesregierung etwa 438.000 (12,5 Prozent) einen unsicheren oder ungeklärten Status.
Alle übrigen haben in irgendeiner Form ein Aufenthaltsrecht oder einen sonstigen Schutzstatus.

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