Zwei Arbeiter neun Tage nach Sturzflut in Nepal lebend aus Tunnel geborgen
Rettungskräfte finden zwei Männer in einem Wasserkraftwerkstunnel im Himalaja. Einer von ihnen schwebt in kritischem Zustand.
Quick Look
- Neun Tage nach der Sturzflut im Himalaja haben Rettungskräfte in Nepal zwei Arbeiter lebend aus einem Tunnel eines Wasserkraftwerks geborgen.
- Beide Männer wurden nach Kathmandu geflogen, einer von ihnen ist in kritischem Zustand.
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Why It Matters
Eine verheerende Sturzflut aus dem Gletschergebiet im Himalaja verwüstete zahlreiche Wasserkraftanlagen in Nepal und Tibet.
Neun Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaja haben Rettungskräfte in Nepal zwei Arbeiter lebend aus einem Tunnel eines Wasserkraftwerks geborgen. Es handle sich um einen 30-Jährigen und einen 45-Jährigen, teilte die Armee mit. Auch der Betreiber der Anlage Trishuli 3A bestätigte die Rettung. Beide Männer würden nach Kathmandu geflogen, sagte ein Sprecher. Das Büro von Ministerpräsident Balendra Shah teilte mit, einer der Männer befinde sich in einem kritischen Zustand. Zuvor hatten Behördenvertreter von einer stabilen Verfassung beider Geretteten gesprochen.
„Ich kann nicht erklären, was wir gerade empfinden“, sagte Amir Maharjan der Nachrichtenagentur AP am Freitag. „Wir sind Gott einfach dankbar.“ Die Familie sei auf dem Weg ins Krankenhaus, um seinen Bruder zu sehen. Laut einem Militärsprecher berichtete einer der Geretteten von weiteren Überlebenden.
Der Abgeordnete Shri Ram Neupane sagte, am Morgen hätten die Rettungskräfte erstmals Stimmen in dem Tunnel wahrgenommen. Das habe es ermöglicht, die beiden Männer zu lokalisieren.
Der Verband unabhängiger Stromerzeuger in Nepal geht von 557 vermissten Arbeitern an dem Wasserkraftprojekt aus. Etwa 115 von ihnen könnten sich nach Verbandsangaben im Haupttunnel des Projekts befinden. Rettungskräfte glauben, dass es noch immer eine Chance gibt, dort weitere Überlebende zu finden.
Die Sturzflut aus dem Gletschergebiet im Himalaja hatte zahlreiche Wasserkraftanlagen verwüstet, von denen sich einige noch im Bau befanden. Es werden noch Hunderte Arbeiter vermisst, die in den Tunnelsystemen der Anlagen vermutet werden. Bei der Katastrophe kamen in Nepal und Tibet aktuellen Angaben zufolge mehr als 1300 Menschen ums Leben, die Zahl der Vermissten geht in die Tausende.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Fortsetzung der Suche nach weiteren Überlebenden in den Tunnelsystemen
Very likely · Within days
Open Questions
- Gibt es noch weitere Überlebende in den Tunnelsystemen?
- Wie hoch ist die genaue Zahl der vermissten Arbeiter?


