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Sturzfluten sind im Grand Canyon-Region keine Seltenheit, insbesondere zwischen Juli und September, wenn ausgetrocknete Böden kaum Regen aufnehmen können. Der Colorado River hat über Millionen von Jahren den Sandstein abgetragen und die Schlucht gebildet.
Nach einer Sturzflut im Grand Canyon im Westen der USA hat sich die Zahl der Todesopfer auf mindestens zwei erhöht. „Zwei Leichen wurden geborgen“, erklärte die Nationalparkverwaltung (National Park Service, NPS) am Montag im Onlinedienst X. Zur Identität des zweiten Todesopfers machte der NPS keine Angaben. Am Sonntagabend war ein 46-jähriger Mann tot geborgen worden.
Die Such- und Bergungsmaßnahmen würden fortgesetzt, die betroffenen Wanderwege in den Canyon blieben vorerst geschlossen, erklärte der Nationalparkdienst.
Mehr als ein Dutzend Menschen galten zuletzt noch als vermisst. Die vorhergesagte Witterung könnte den Zeitpunkt und das Tempo der Rettungsmaßnahmen beeinträchtigen, hieß es in der Kurzbotschaft weiter. Für Montag wurde erneut vor Gewittern und Regenfällen gewarnt.
Nach NPS-Angaben war die Sturzflut am Samstag im Bright Angel Canyon aufgetreten. Durch ihn fließt der Bright Angel Creek, der seinerseits in den Colorado-Fluss mündet. Ausgelöst wurden die Wassermassen demnach durch heftige Regenfälle auf dem sogenannten Kaibab-Plateau. Eine Wander-Unterkunft namens Phantom Ranch in der Schlucht wurde dadurch überschwemmt.
Durch die Flut wurde zudem die einzige Wasserleitung zur Versorgung des Parks zu 40 Prozent beschädigt oder zerstört, wie der NPS nun mitteilte. Dutzende weitere Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Deutsche Touristen waren nach bisherigen Angaben nicht betroffen.
Der Grand Canyon gilt als eines der größten Naturwunder der Welt. Über Millionen von Jahren hat der Colorado River den Sandstein Schicht um Schicht abgetragen und so eine Schlucht entstehen lassen. Im vergangenen Jahr besuchten fast fünf Millionen Menschen das Gebiet.
Sturzfluten sind in der Region im Norden des US-Bundesstaats Arizona keine Seltenheit. Vor allem zwischen Juli und September können die ausgetrockneten Böden kaum Regen aufnehmen.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Such- und Bergungsmaßnahmen werden fortgesetzt, solange Wetterbedingungen es zulassen.
Very likely · Within days
Weitere Gewitter und Regenfälle könnten die Rettungsmaßnahmen beeinträchtigen.
Likely · Within days

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