Berliner SPD-Kandidat Krach gegen Abschaffung der Rente mit 63
En resumen
- Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach lehnt die geplante Abschaffung der abschlagsfreien "Rente mit 63" ab und schließt sich damit der Forderung ostdeutscher Ministerpräsidenten an.
- Auch andere SPD-Länderchefs äußerten Kritik, während die Union an der Abschaffung festhält.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Die Bundesregierung plant die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Arbeitsjahren, bekannt als "Rente mit 63", was auf Widerstand stößt. Die Rentenkommission hatte eine entsprechende Empfehlung abgegeben.
Der Berliner SPD-Spitzenkandidat und Landesvorsitzende Steffen Krach hat sich gegen die von der Bundesregierung geplante Abschaffung der «Rente mit 63» ausgesprochen. «Wir müssen die abschlagsfreie Rente nach 45 gearbeiteten Jahren behalten», sagte Krach dem «Tagesspiegel». «Alles andere ist ungerecht.»
Krach schließt sich damit der Forderung der ostdeutschen Ministerpräsidenten an. Michael Kretschmer (Sachsen), Sven Schulze (Sachsen-Anhalt) und Mario Voigt (Thüringen, alle CDU) hatten sich offen gegen eine entsprechende Empfehlung der Rentenkommission gestellt. In einem Brief an die Bundesregierung verteidigten sie die abschlagsfreie «Rente mit 63». «Wer 45 Jahre eingezahlt hat, hat genug eingezahlt. Diesen Grundsatz geben wir nicht auf», heißt es darin.
Kritik kommt auch von Woidke und Schwesig
Die SPD-Länderchefs Dietmar Woidke aus Brandenburg und Manuela Schwesig aus Mecklenburg-Vorpommern hatten sich schon zuvor kritisch dazu geäußert. In Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wird in diesem September ein neues Landesparlament gewählt.
Unionsfraktionschef Thorsten Frei und die neue Generalsekretärin Franziska Hoppermann machten am Wochenende deutlich, dass die CDU an der Abschaffung der abschlagsfreien Frührente («Rente mit 63») als Teil eines Reformpakets bei der Rente festhalten wolle.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat die Union aufgefordert, ihre Position zur Abschaffung der abschlagsfreien Frührente zu klären. Die SPD-Chefin sagte im ZDF-«Berlin direkt Sommerinterview», sie sträube sich nicht dagegen, das Paket aufzuschnüren, wenn das Unionsmeinung wäre. «Das sehe ich aber noch nicht.»
Preguntas abiertas
- Wie wird die Bundesregierung auf den Widerstand reagieren?
- Wird die Union ihre Position zur Frührente klären?




