Erstmals in Deutschland übernimmt ein AfD-Abgeordneter das Amt des Landtagspräsidenten; Hans-Thomas Tillschneider zum Vizepräsidenten gewählt.
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Die AfD ist in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft geworden. Es ist das erste Mal, dass ein AfD-Politiker in Deutschland zum Landtagspräsidenten gewählt wurde.
AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider ist als Landtagsvizepräsident gewählt worden. Er erreichte 44 Ja-Stimmen. 38 Abgeordnete stimmten dagegen. Enthaltungen gab es keine. Der als AfD-Rechtsaußen geltende Tillschneider sitzt seit 2016 für die AfD im Landtag, auf ihn geht auch maßgeblich das Programm der AfD für eine mögliche Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt zurück.
Landtagspräsident Tobias Rausch setzt die Sitzung fort. Im Mittelpunkt steht nun eine Änderung der Geschäftsordnung. Die AfD will eine erst im April beschlossene Regelung rückgängig machen, nach der die Fraktion des Landtagspräsidenten keinen Kandidaten für einen der Vizepräsidentenposten benennen darf. Nach der derzeitigen Geschäftsordnung könnte die AfD neben Rausch keinen weiteren Kandidaten nominieren. Kehrt der Landtag zur früheren Regelung zurück, könnte die Fraktion auch Hans-Thomas Tillschneider für einen Vizepräsidentenposten ins Rennen schicken. In der vergangenen Wahlperiode hatte die CDU sowohl den Landtagspräsidenten als auch einen Vizepräsidenten gestellt. Einig waren sich alle Fraktionen, dass es weiterhin drei Vizepräsidenten geben soll.
Nach der Wahl des AfD-Politikers Rausch zum Landtagspräsidenten sprach Grünen-Fraktionschefin Susan Sziborra-Seidlitz im Plenum. Man werde nach einer möglichen Regierungsübernahme der AfD entschieden die Freiheit und die Menschenwürde in dem Bundesland verteidigen. „Wir werden widersprechen, wenn Menschen wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer Lebensweise herabgesetzt werden. Wir werden eingreifen, wenn die Rechte von Minderheiten und Opposition beschnitten werden sollen, wenn Sachsen-Anhalt zu ihrer Beute werden soll“, sagte sie. Sziborra-Seidlitz sagte, ihre Partei werde die Unabhängigkeit von Wissenschaft, Kultur und Medien verteidigen. „Wo das nicht geschieht, werden wir die parlamentarischen und rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen“, sagte sie.
Mit der Wahl eines Mitglieds einer gesichert rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Partei zum Präsidenten des Landtags sei eine „Grenze“ überschritten worden, sagte sie. „Wir werden uns nicht einschüchtern lassen und wir werden uns nicht daran gewöhnen, wenn Rechte hier oder die der Menschen im Land beschnitten werden sollen.“
Nach seiner Wahl als Landtagspräsident hält AfD-Politiker Tobias Rausch seine erste Rede. Er stehe mit großer Dankbarkeit und Respekt vor diesem Amt und dankt dem vorangegangenen Landtagspräsidenten. Er wolle gleich zu Beginn sagen: „Ich werde dieses Amt als Präsident des gesamten Landtags in Sachsen-Anhalt führen. Diesem Anspruch möchte ich gerecht werden.“
In der Vergangenheit habe er erlebt, wie kontrovers parlamentarische Regeln seien, betont er. Aber: Es gehe ihm nicht um eine Abrechnung mit der Vergangenheit. „Parlamentarische Regeln dürfen nicht davon abhängig gemacht werden, wem sie gerade nutzen und wem sie schaden. Regeln müssen auch dann Bestand haben, wenn sich politische Mehrheiten verändern.“ Er wolle einen Landtag, in dem leidenschaftlich gestritten, aber fair und respektvoll miteinander umgegangen werde.
Zum ersten Mal in Deutschland ist mit dem Abgeordneten Tobias Rausch in Sachsen-Anhalt ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt worden. Der 35-Jährige erhielt 48 Stimmen und damit die nötige Mehrheit. 29 Abgeordnete stimmten mit Nein. Es gab fünf Enthaltungen. AfD und BSW kommen zusammen auf 44 Stimmen im Landtag.
Alterspräsidentin Eva von Angern erklärt das Prozedere. Die 82 anwesenden Abgeordneten werden nun einzeln aufgerufen und geben ihre Stimme in der Wahlkabine ab. Die Wahl ist geheim. Tobias Rausch von der AfD ist gewählt, wenn er die erforderliche Mehrheit erhält.
Zur ersten Sitzung ist AfD-Wahlsieger Ulrich Siegmund mit einer Tasse mit dem Aufdruck „Linke Tränen“ erschienen. In einem Instagram-Video sagte er am Morgen auch bereits mit Blick auf den wohl ersten AfD-Landtagspräsidenten: „Links ist vorbei.“
Die AfD möchte die Geschäftsordnung ändern, um einen AfD-Vizepräsidenten im Landtag zu ermöglichen. Die AfD-Fraktion möchte das gleich im Plenum diskutieren. Darüber gibt es nun eine Debatte. Die CDU will darüber im Ältestenrat nach der Wahl des Landtagspräsidenten diskutieren. Nach einer längeren Debatte stimmt die AfD diesem Verfahren schließlich zu.
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Debatte über Änderung der Geschäftsordnung im Ältestenrat.
Very likely · Within days
US President Donald Trump said at a campaign rally in Nebraska that an Iranian attack on Los Angeles and San Diego would be a "very small price to pay," prompting sharp criticism from Democrats including Gov. Gavin Newsom and Hakeem Jeffries, who called his comments dangerous and confused. The White House dismissed the criticism as media hysteria and emphasized that Trump had spoken about the threat posed by Iran.

Tobias Rausch from the AfD was elected President of the State Parliament of Saxony-Anhalt with 48 votes. The CDU parliamentary group abstained, which made the election possible despite the lack of a majority for the AfD and BSW. The election of AfD Vice President Hans-Thomas Tillschneider and the defeat of the SPD candidates Armin Willingmann and Carsten Borchert illustrate the shift in power in the state parliament.
The new state parliament of Saxony-Anhalt has been constituted. For the first time in the history of the Federal Republic, an AfD politician, Tobias Rausch, was elected President of Parliament. The election took place with votes beyond the AfD parliamentary group.
Tobias Rausch (AfD) was elected President of the State Parliament of Saxony-Anhalt, presumably through votes from the CDU. At the same time, the Federal Prosecutor General is investigating former BND President August Hanning for treason and acting as an agent.

Former BND President August Hanning was arrested on suspicion of espionage. He is accused of spying on state secrets and buying information from a former office manager. The case sparks bipartisan calls for stricter rules.
According to an RTL/ntv trend barometer survey, 47 percent of those surveyed trust North Rhine-Westphalia Prime Minister Hendrik Wüst to take over as Chancellor, while only 26 percent of Markus Söder do. However, with 95 percent awareness, Söder is more present than Wüst.