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Polen nahm nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 mehr ukrainische Geflüchtete auf als jedes andere Land und zeigte bislang außergewöhnliche Solidarität.
Polen half nach dem russischen Angriff 2022 wie kein anderes Land ukrainischen Geflüchteten. Nun aber nehmen dort Übergriffe auf Ukrainer zu. Kippt die Stimmung?
Aus der ZEIT Nr. 37/2026
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Die US-Streitkräfte haben in der Nacht auf Montag zwei Raketenwerfer auf der iranischen Insel Larak angegriffen, nachdem die Revolutionswächter versucht hätten, Minen in der Straße von Hormus zu legen. Laut US-Angaben wurde eine Gefahr beseitigt, Iran meldet Tote und Verletzte. Trump behauptete, die Insel Charg sei zerstört, Teheran dementierte und bestätigte normalen Ölbetrieb.
Nach einer Sturzflut im Grand Canyon im Westen der USA sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Nationalparkverwaltung bestätigte die Bergung zweier Leichen, wobei die Identität des zweiten Opfers unbekannt bleibt. Die Such- und Bergungsmaßnahmen dauern an, betroffene Wanderwege bleiben gesperrt. Mehr als ein Dutzend Personen galten zuletzt als vermisst, und weitere Gewitter werden erwartet. Die Flut beschädigte die Wasserleitung des Parks zu 40 Prozent. Deutsche Touristen waren bisher nicht betroffen.

Italien wird bis 2050 voraussichtlich fast vier Millionen Einwohner verlieren, da die Geburtenrate seit Jahren niedrig bleibt und die Zuwanderung den demographischen Rückgang nicht ausgleichen kann. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hatte die Förderung der Geburtenrate als politisches Ziel ausgegeben, doch der Trend setzt sich fort.

Der Krieg im Iran verläuft anders als geplant, möglicherweise auch hinsichtlich des Nuklearprogramms. Trotz früherer Angriffe auf angebliche Nuklearanlagen zeigen Satellitenbilder, dass Reparaturen bereits begonnen haben. Menschen im Land äußern Ratlosigkeit und Hoffnungslosigkeit über die unklare Lage zwischen Krieg und Frieden.

Im Januar soll das US-Militär den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen haben. Trump kündigt an, dass die USA im Rahmen eines von ihm als ‚größtes Ölgeschäft der Weltgeschichte‘ bezeichneten Deals die Kontrolle über 65 Milliarden Barrel Öl in Venezuela erlangt hätten. Der Politikwissenschaftler Wolfgang Muno erklärt, dass US-Außenminister Marco Rubio in Venezuela weitreichende Vollmachten habe, warnt jedoch, dass der Deal kippen könnte. Im zweiten Teil wird die Abschwächung der atlantischen Zirkulation (AMOC) durch den Klimawandel und mögliche kühlere Temperaturen in Europa thematisiert.
Nach wochenlangen Überlegungen soll Russlands Präsident Wladimir Putin sich für eine weitere Eskalation des Ukraine-Kriegs entschieden haben, wie das britische Magazin "The Economist" unter Berufung auf Kremlquellen berichtet. Innenpolitische Gründe, insbesondere die Angst vor Machtverlust und persönlichem Risiko bei einem scheinbar erfolglosen Kriegsende, seien ausschlaggebend. Dabei erwägt der Kreml laut Bericht eine Intensivierung von Raketen- und Drohnenangriffen auf die ukrainische Energieversorgung, eine Ausweitung hybrider Kriegsführung gegen westliche Unterstützer sowie eine mögliche Aufstockung der Truppen um 300.000 bis 400.000 Soldaten ohne offizielle neue Mobilmachung. Gleichzeitig sinken Putins Zustimmungswerte und das Vertrauen in staatliche Propaganda, während Unzufriedenheit in der Bevölkerung und Teilen der Elite wächst.