
Bundessozialministerin bekennt sich zu Reformplänen, äußert sich jedoch kritisch zur Abschaffung der Rente mit 63.
AI-generated summary
Die Rentenkommission empfahl Reformen im Alterssicherungssystem, darunter Anpassungen bei der Rente nach 45 Versicherungsjahren.
In der Debatte um die Reform der Alterssicherungssysteme hat Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) die von der Regierung geplante Rentenreform verteidigt. Kritisch äußerte sie sich jedoch erneut zu einer Abschaffung der sogenannten "Rente mit 63".
Mit Blick auf die Debatte über die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren versprach Bas Übergangsregeln. "Es wird einen Vertrauensschutz geben, darauf können sich alle verlassen", sagte die Co-Chefin der Sozialdemokraten.
Ein Gesetzentwurf zur Rentenreform wird derzeit in ihrem Ministerium erarbeitet. Bas bekennt sich im Grundsatz zu dem Reformvorhaben sowie der Übernahme der Empfehlungen der Rentenkommission, die genaue Ausgestaltung des Gesetzentwurfs ist aber noch offen.
Bas: Den Sozialstaat "fit" machen
Aus der SPD, aber auch vor allem von ostdeutschen CDU-Politikern gibt es Widerstand gegen die Empfehlung der Reformkommission zur Rente, die sogenannte "Rente mit 63" abzuschaffen. Diese ermöglichte bei ihrer Einführung Menschen mit mindestens 45 Versicherungsjahren, ab 63 Jahren abschlagsfrei in Rente zu gehen. Die Altersgrenze steigt allerdings schrittweise auf 65 Jahre an, derzeit sind es etwa 64,5 Jahre.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich zuvor bereits für Übergangszeiten ausgesprochen. Die Rentenkommission selbst hätte diese empfohlen, so Merz.
"Dann braucht es eine Reform"
Bas betonte im Bundestag, der Sozialstaat müsse "für die kommenden Jahrzehnte fit" gemacht werden. Der Schwerpunkt sei dabei die Zukunft der Rente. "Und wenn wir unser Versprechen einhalten wollen, dass auch in Zukunft die Renten sicher sein sollen und vor allen Dingen die jungen Menschen nicht überbelastet werden, dann braucht es eine Reform." Alles andere käme teuer zu stehen und würde zu "Rentenkürzungen und zu massiv steigenden Beiträgen" führen.
Dem Bundesarbeitsministerium steht im Haushaltsentwurf für 2027 der mit Abstand höchste Einzeletat zur Verfügung - nämlich 201,46 Milliarden Euro nach 197,34 Milliarden Euro im laufenden Jahr. Davon wird der allergrößte Teil für die Rente benötigt.
Bas für sozialverträglichen Abbau von Arbeitsplätzen
Bas warb zudem für Instrumente, um den Arbeitsplatzabbau von Unternehmen im wirtschaftlichen Umbau abzufedern. Die Koalition werde sich darüber unterhalten müssen, "dass wir in Unternehmen, die unter Druck stehen, auch einen sozialverträglichen Abbau der Arbeitsplätze hinbekommen".
Die Ministerin spielte damit offenkundig auf die Debatte über die Altersteilzeit an. Die Rentenkommission hatte die Abschaffung des Blockmodells vorgeschlagen. Dabei wird die verbleibende Beschäftigungszeit in zwei gleich lange Phasen geteilt. In der ersten arbeitet der Beschäftigte weiter in vollem Umfang, in der zweiten wird er vollständig von der Arbeit freigestellt.
Wirtschaftsverbände wollen aber am Blockmodell festhalten. Sie sehen darin ein wichtiges Instrument für eine sozialverträgliche Transformation.
AI outlook — possibilities, not facts
Erarbeitung und Vorlage des Gesetzentwurfs zur Rentenreform
Likely · Within months
Saxony-Anhalt's AfD leading candidate Ulrich Siegmund has linked arms production with a deportation offensive. For this he received strong criticism from the SPD and BSW, who spoke of a political threat and violence as a means of politics.

The terrorist attacks of September 11, 2001 caused deep consternation in Germany. Chancellor Schröder spoke of a declaration of war, the federal government decided on stricter security laws and the start of the Afghanistan mission.

Saxony-Anhalt's AfD leading candidate Ulrich Siegmund has linked military equipment to a planned deportation offensive. For this he received sharp criticism from the SPD and BSW, who spoke of a political threat and totalitarian role models.
Federal Labor Minister Bärbel Bas defended the planned pension reforms in the Bundestag and announced protection of trust for contributors after 45 years.
The Thuringian Left parliamentary group criticizes the state government's planned university funding as inadequate in view of rising costs. From 2027 to 2031, ten state universities are to receive 3.1 billion euros, with lower rates of increase.

The AfD parliamentary group has filed a criminal complaint against Chancellor Friedrich Merz. The reason is his statement in the budget debate in which he described the term “remigration” as “ethnic cleansing”.