
AI-generated summary
Bayer hat im Frühjahr 2025 einen Fünfjahresplan für seine Agrarsparte Crop Science vorgestellt, um Effizienz zu steigern und Wachstum zu sichern. Bereits wurden Einsparungen erzielt und das Produktangebot reduziert.
Der Chemie- und Pharma Bayerriese Bayer will seine Agrarsparte auf Effizienz trimmen. Dazu verschlanken die Leverkusener das Angebot. Allein in den nächsten drei Jahren soll der Umsatz um mehr als drei Milliarden Euro steigen. Die ersten Hoffnungsträger kommen nun in den Handel.
Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer treibt die Neuausrichtung seiner Agrarsparte voran und bringt die ersten von zehn geplanten Blockbuster-Produkten auf den Markt. Ein neues Insektizid sei in Kolumbien eingeführt worden, während ein Anbausystem für niedrig wachsenden Mais in diesem Jahr in Argentinien an den Start gehe, teilte der Leverkusener Konzern anlässlich eines Investorentages mit. Im kommenden Jahr folge in den USA und Kanada die Markteinführung von neuem Sojasaatgut, das unempfindlich gegen bestimmte Unkrautvernichter ist. Zusammen mit einer weiteren, für die Anbausaison 2027/2028 in Brasilien geplanten Soja-Variante traut Bayer allein diesen neuen Soja-Produkten einen jährlichen Spitzenumsatz von mehr als drei Milliarden Euro zu. "Wir liefern, was wir versprochen haben", sagte Crop-Science-Chef Rodrigo Santos.
Die Markteinführungen sind Teil eines im Frühjahr 2025 aufgelegten Fünfjahresplans für die Agrarsparte Crop Science. Bislang seien knapp 400 Millionen Euro eingespart und die Lagerbestände um 500 Millionen Euro abgebaut worden. Zudem habe sich Bayer von fünf Wirkstoffen getrennt und mehr als 100 Pflanzenschutzmittel aus dem Angebot genommen. Gleichzeitig bekräftigte der Vorstand die im vergangenen Jahr ausgegebenen mittelfristigen Finanzziele für die Sparte.
Demnach soll der Umsatz bis zum Ende des Jahrzehnts über dem Marktniveau wachsen und währungsbereinigt um mehr als 3,5 Milliarden Euro zulegen. Zudem soll das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) um eine Milliarde Euro verbessert und eine bereinigte Ebitda-Marge im mittleren 20-Prozent-Bereich erreicht werden. Der freie operative Cashflow der Sparte soll bis 2029 wie geplant auf mehr als drei Milliarden Euro steigen.
Um das künftige Wachstum abzusichern, setzt das Leverkusener Unternehmen in der Forschung verstärkt auf Künstliche Intelligenz und die Genomeditierung, also gezielte Eingriffe in das Erbgut der Pflanzen. So entwickelt das Unternehmen etwa ertragreichere Sojabohnen mit einer robusteren Struktur, damit die Pflanzen trotz ihrer Größe nicht mehr so leicht abknicken. Zudem befänden sich mithilfe einer neuen Forschungsplattform derzeit mehr als 15 neuartige Ansätze für Wirkstoffe in der Erprobung. Ein neues Mittel gegen Pilzbefall bei Sojabohnen habe inzwischen die zweite Phase der Entwicklungspipeline erreicht.
AI outlook — possibilities, not facts
Bayer wird den freien operativen Cashflow der Agrarsparte bis 2029 auf mehr als drei Milliarden Euro steigern.
Likely · Within years
Die neue Soja-Variante für Brasilien wird im Anbaujahr 2027/2028 eingeführt und trägt signifikant zum Umsatzziel bei.
Possible · Within years
Auf der Schiffbaumesse SMM in Hamburg betonen chinesische und europäische Akteure ihre Zusammenarbeit beim Aufbau einer klimaneutralen Schifffahrt, während Experten vor Chinas wachsender maritimer Marktmacht warnen: Die Werften bauten bereits über die Hälfte der globalen Containerschiffe und Massengutfrachter, getrieben durch staatliche Subventionen und langfristige Industriepolitik.

IG Metall und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer haben einen Medienbericht über die angeblich beschlossene Schließung von vier Volkswagen-Werken in Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm ab 2031 zurückgewiesen. Die Gewerkschaft betont, dass solche Entscheidungen der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, während Kretschmer erklärte, dass am Freitag keine Entscheidung fallen werde und das Zwickauer Werk das effizienteste sei.

Vor einer entscheidenden VW-Aufsichtsratssitzung berichten Medien über mögliche Werksschließungen in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm zwischen 2031 und 2034. Der Vorstand bestreitet dies, während Politik und IG Metall dagegenhalten und betonen, dass nichts beschlossen sei. Über 50.000 weitere Stellenabbau stehen im Raum.

Die fiskalische Theorie des Preisniveaus besagt, dass Staatsschulden inflationär werden, wenn die Bevölkerung an der Zahlungsfähigkeit des Staates zweifelt. Aktuelle Entwicklungen in den USA mit hohen Schuldenständen und alternder Gesellschaft stützen diese These, wie Prof. Dr. John Cochrane und Daniel Stelter in einem bto-Interview erläutern.

Die Metzler Bank präsentiert ihr neues Markennarrativ, das Vermögen als menschliche Qualität definiert und nicht als reine Finanzgröße. Elena von Metzler zitiert den Leitsatz: ‚Wir schaffen Wert für Menschen, die Wertvolles schaffen‘ und verbindet damit die 352-jährige Geschichte der ältesten Familienbank Deutschlands mit einem modernen Werteansatz.
Mecklenburg-Vorpommern ist das dünnst besiedelte Bundesland mit starker Land- und Forstwirtschaft, wachsendem Tourismus und maritimer Industrie. Die Wirtschaft wuchs 2025 um 1,4 Prozent, über dem Bundesdurchschnitt. Parteien diskutieren über Tourismusabgabe, Windkraftausbau, Energiepolitik und Bildungschancen, während strukturelle Probleme wie Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Infrastrukturdefizite bestehen.