
AI-generated summary
Das Betriebsverfassungsgesetz regelt die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Belegschaft beziehungsweise Betriebsrat. Es stammt im Kern aus dem Jahr 1952 und wurde zuletzt 2021 umfassender reformiert.
Berlin. Die weitgehenden Beteiligungs- und Mitspracherechte von Betriebsräten passen aus Sicht der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) nicht mehr in die heutige Zeit. Zu oft bremsten die Arbeitnehmervertretungen unternehmerische Entscheidungen aus oder stünden tiefgreifenden Strukturveränderungen im Wege.
Wer in einem deutschen Betrieb eine neue Software einführen wolle, müsse oft auch gleich ein langwieriges Mitbestimmungsverfahren einplanen, obwohl die technische Umsetzung meist über Nacht möglich wäre, kritisiert Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger. „Diese Verzögerungen treffen nicht nur die Unternehmen, sie bremsen die Transformation und verhindern Innovation.“ Die Beteiligung der Betriebsräte solle die Interessen der Beschäftigten in Entscheidungsprozesse einbringen, sagt Dulger. Aber: „Das macht sie nicht zu Co-Managern.“
Die BDA hat deshalb bei den Arbeitsrechtsprofessoren Richard Giesen, Felix Hartmann und Christian Picker ein Gutachten in Auftrag gegeben, wie sich das Betriebsverfassungsgesetz modernisieren ließe. Das Gesetz, das die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Belegschaft beziehungsweise Betriebsrat regelt, stammt im Kern aus dem Jahr 1952 und wurde zuletzt 2021 umfassender reformiert.
AI outlook — possibilities, not facts
Die BDA wird die Ergebnisse des Gutachtens nutzen, um politische Druck für eine Reform des Betriebsverfassungsgesetzes auszuüben.
Likely · Within months
Auf der Schiffbaumesse SMM in Hamburg betonen chinesische und europäische Akteure ihre Zusammenarbeit beim Aufbau einer klimaneutralen Schifffahrt, während Experten vor Chinas wachsender maritimer Marktmacht warnen: Die Werften bauten bereits über die Hälfte der globalen Containerschiffe und Massengutfrachter, getrieben durch staatliche Subventionen und langfristige Industriepolitik.

IG Metall und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer haben einen Medienbericht über die angeblich beschlossene Schließung von vier Volkswagen-Werken in Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm ab 2031 zurückgewiesen. Die Gewerkschaft betont, dass solche Entscheidungen der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, während Kretschmer erklärte, dass am Freitag keine Entscheidung fallen werde und das Zwickauer Werk das effizienteste sei.

Vor einer entscheidenden VW-Aufsichtsratssitzung berichten Medien über mögliche Werksschließungen in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm zwischen 2031 und 2034. Der Vorstand bestreitet dies, während Politik und IG Metall dagegenhalten und betonen, dass nichts beschlossen sei. Über 50.000 weitere Stellenabbau stehen im Raum.

Die fiskalische Theorie des Preisniveaus besagt, dass Staatsschulden inflationär werden, wenn die Bevölkerung an der Zahlungsfähigkeit des Staates zweifelt. Aktuelle Entwicklungen in den USA mit hohen Schuldenständen und alternder Gesellschaft stützen diese These, wie Prof. Dr. John Cochrane und Daniel Stelter in einem bto-Interview erläutern.

Die Metzler Bank präsentiert ihr neues Markennarrativ, das Vermögen als menschliche Qualität definiert und nicht als reine Finanzgröße. Elena von Metzler zitiert den Leitsatz: ‚Wir schaffen Wert für Menschen, die Wertvolles schaffen‘ und verbindet damit die 352-jährige Geschichte der ältesten Familienbank Deutschlands mit einem modernen Werteansatz.
Mecklenburg-Vorpommern ist das dünnst besiedelte Bundesland mit starker Land- und Forstwirtschaft, wachsendem Tourismus und maritimer Industrie. Die Wirtschaft wuchs 2025 um 1,4 Prozent, über dem Bundesdurchschnitt. Parteien diskutieren über Tourismusabgabe, Windkraftausbau, Energiepolitik und Bildungschancen, während strukturelle Probleme wie Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Infrastrukturdefizite bestehen.