
Zum Stichtag 31. Juli verzeichnet die Bundeswehr rund 186.700 Soldatinnen und Soldaten – so viele wie seit 13 Jahren nicht mehr.
AI-generated summary
Das Verteidigungsministerium hat im Zuge der Debatte um den neuen Wehrdienst den Zielkorridor auf 186.000 bis 190.000 Soldaten festgelegt.
Die Bundeswehr hat ihr Personalziel von mindestens 186.000 Soldatinnen und Soldaten erreicht. Zum Stichtag 31. Juli habe es etwa 186.700 Männer und Frauen in der Truppe gegeben, teilte das Verteidigungsministerium mit. Das seien so viele wie seit 13 Jahren nicht mehr.
Verglichen mit Juli 2025 kamen etwa 3.700 Männer und Frauen hinzu. Bis Jahresende rechnet das Ministerium mit einem weiteren Zuwachs. Die Zahl der Bewerbungen für eine Stelle bei der Bundeswehr lag in diesem Juli mit rund 47.300 um 26 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats.
Die personelle Stärke liegt damit zur Jahresmitte im Zielkorridor für 2026. Dieser war im Ringen um den neuen Wehrdienst auf 186.000 bis 190.000 Soldaten festgelegt worden. Die Mindestzahl war allerdings schon zu Jahresbeginn für zwei Monate erfüllt.
Frauen lassen Anfrage meist unbeantwortet
Wichtiger Treiber sei das neue Wehrdienstgesetz, hieß es. Seit Anfang des Jahres werden alle 18-Jährigen angeschrieben, ob sie mindestens sechs Monate lang dienen wollen. Männer müssen den Fragebogen beantworten, Frauen können es tun. Bis Ende Juli wurden den Angaben zufolge 378.000 Anschreiben verschickt. Etwa 96 Prozent der Männer und gut vier Prozent der Frauen und Personen anderen Geschlechts hätten geantwortet.
Derzeit dienen laut Verteidigungsministerium rund 12.100 freiwillig Wehrdienstleistende und kurz dienende Zeitsoldatinnen als Teil des neuen Wehrdienstes in der Bundeswehr.
Bis spätestens Mitte der 2030er-Jahre soll die Bundeswehr insgesamt aus 460.000 Soldaten und Soldatinnen bestehen, davon 260.000 Aktive und 200.000 Reservisten. Sollte dies auf freiwilliger Basis nicht erreicht werden, greift eine Pflicht.
AI outlook — possibilities, not facts
Weiterer Personalgewinn bis Jahresende
Likely · Within months

Das ukrainische Militär hat eine Ölraffinerie und ein Logistikzentrum des Onlinehändlers Ozon in der Region Samara mit Drohnen angegriffen. Parallel dazu wurden Angriffe auf die Hafenstadt Jejsk und Moskau gemeldet, während Russland Ziele in Kyjiw attackierte.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt nach dem Fund eines Waffendepots mit Pistolen und Munition nahe Berlin. Sicherheitsbehörden machten die Waffen funktionsunfähig und überwachten das Versteck. Ein Verdächtiger wurde in Rumänien festgenommen.
Deutsche Sicherheitsbehörden untersuchen ein bei Berlin entdecktes Waffenversteck, das mutmaßlich einem russischen Geheimdienst zugeordnet wird. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

Die Vereinigten Staaten zeigen Anzeichen militärischer Erschöpfung durch Munitionsmangel. Trotz der weltweit führenden Rüstungsindustrie reichen die Produktionskapazitäten nicht aus, um Bestände kurzfristig aufzufüllen, was die globale Machtstellung beeinträchtigt.

Die USS »George Washington« ist im Nahen Osten eingetroffen. Der Einsatz erfolgt inmitten von Berichten über Versorgungsengpässe und psychische Belastungen der Besatzung auf der dort bereits stationierten USS »Abraham Lincoln«, die das US-Militär zurückweist.

Präsident Selenskyj bestätigte einen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Raffinerie in Perm. Gleichzeitig meldet die Ukraine zivile Opfer durch russische Drohnenangriffe im Gebiet Charkiw. Die militärische Lage ist durch gegenseitige Luftschläge geprägt.