
Deutschen Sicherheitsbehörden finden Versteck mit Pistolen und Munition, Festnahme in Rumänien
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Sicherheitsbehörden entdeckten ein Waffendepot bei Berlin und nahmen einen Verdächtigen in Rumänien fest.
Düsseldorf. Die Bundesanwaltschaft ermittelt zu einem in der Nähe von Berlin gefundenen Waffendepot. Das bestätigte Bundesinnenminister Dobrindt am Freitag in einem Statement. Die deutschen Sicherheitsbehörden haben demnach im vergangenen Jahr ein Versteck mit zwei Pistolen und Munition entdeckt. Die Behörden vermuten, dass die Waffen samt Munition für Anschläge genutzt werden sollten.
Laut Dobrindt hat der Verfassungsschutz bereits im vergangenen Oktober Kenntnis von dem Versteck erhalten. Gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Berlin sei das Waffendepot lokalisiert und die beiden Pistolen sowie die Munition ausgetauscht beziehungsweise funktionsunfähig gemacht worden. Anschließend sei das Versteck überwacht worden, um mögliche Abnehmer zu identifizieren – allerdings ohne Erfolg.
In Rumänien sei ein Verdächtiger festgenommen worden. Der Generalbundesanwalt habe ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Agententätigkeit und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat aufgenommen. Es gebe auch Hinweise auf Anschlagspläne in Rumänien.
Innenminister Dobrindt bestätigte keinen Zusammenhang mit Russland, schloss eine „Beteiligung fremder Mächte“ aber nicht aus. „Dieser Fall zeigt, dass wir von einer hohen Gefährdungslage ausgehen“, sagte er. Er sagte zudem, dass es sich keineswegs um einen Einzelfall handle. Viel eher müsse man den Fall im Kontext einer „Vielzahl von Ereignissen“ betrachten, „die das Agieren von sogenannten Low-Level-Agenten belegen“. Es habe bereits in diesem Jahr mehrere Festnahmen gegeben.

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Deutsche Sicherheitsbehörden untersuchen ein bei Berlin entdecktes Waffenversteck, das mutmaßlich einem russischen Geheimdienst zugeordnet wird. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

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