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Der Verfassungsschutz stuft die AfD bundesweit als Verdachtsfall ein, während Landesverbände in Thüringen und Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch gelten.
Mehrere hundert Menschen haben in Erfurt für die Prüfung eines Verbotsverfahrens rechtsextremer Parteien demonstriert. In Redebeiträgen, auf Plakaten und mit Liedern unterstützten die Teilnehmer vor der Staatskanzlei die an die Landesregierung gerichtete Forderung, sich für die Einleitung eines solchen Verfahrens starkzumachen.
Einen Antrag auf ein Parteiverbot beim Bundesverfassungsgericht können allerdings nur Bundestag, Bundesrat oder Bundesregierung stellen. Die Entscheidung über ein tatsächliches Verbot liegt dann beim Bundesverfassungsgericht.
Die Kundgebung in Erfurt verlief laut Organisatoren und Polizei friedlich. Polizisten schätzten die Teilnehmerzahl vor Ort auf bis zu 350, seitens der Veranstalter war von rund 500 die Rede. Die Organisatoren kündigten an, nun regelmäßig in Erfurt zu Demonstrationen aufrufen zu wollen.
Bundesweite Demo-Reihe für Prüfverfahren
Der bundesweiten Protestreihe geht es um alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden. Die größte Partei, die bundesweit vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall beobachtet wird, ist die AfD.
Mehrere Landesverbände – darunter Thüringen und Sachsen-Anhalt – werden vom jeweiligen Landesverfassungsschutz bereits als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Daneben gibt es die deutlich kleineren rechtsextremistischen Parteien «Die Heimat» (vormals NPD) und «Der dritte Weg».
Nach dem AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt hatte zuletzt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung eines möglichen Verbotsverfahrens der Partei angeregt. Zahlreiche Politiker wie der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD), unterstützen den Vorstoß, viele andere sind aber skeptisch.

The glorification of the war criminal Ratko Mladić in Serbia reveals a deep social problem. As calls for a halt to EU accession talks grow, expert Adi Ćerimagić suggests greater integration of Montenegro.

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The Berlin SPD top candidate Steffen Krach rejects the allegations made against him by the Hanover public prosecutor's office. Despite house searches and ongoing investigations into alleged demands for donations and betrayal of secrets, he is continuing the election campaign.
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New government files show that the air in Lower Manhattan was heavily contaminated with asbestos after the 9/11 attacks. Despite official warnings, the danger was played down in order to return business operations in the financial district to normal as quickly as possible.
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