
Fast jeder zwölfte Fernzug fiel im ersten Halbjahr ganz oder teilweise aus – Pünktlichkeitsquote liegt bei unter 60 Prozent.
AI-generated summary
Die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Deutschen Bahn stehen regelmäßig in der Kritik. Der Vergleichszeitraum umfasst die Jahre seit 2019.
Die Deutsche Bahn gibt im ersten Halbjahr kein gutes Bild ab. Viele Fernzüge sind verspätet unterwegs - und auch der Anteil der ausgefallenen Züge hat sich erhöht.
Berlin. Im ersten Halbjahr ist fast jeder zwölfte Fernzug (acht Prozent) bei der Deutschen Bahn ganz oder zumindest auf einem Teil der Strecke ausgefallen. Das waren drei Prozentpunkte mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und der zweithöchste Stand seit 2019. Das geht aus einer Antwort des Verkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Lediglich im ersten Halbjahr 2024 gab es mit zwölf Prozent noch mehr Zugausfälle, was der Antwort zufolge an Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) lag.
Allerdings mussten mit 3,6 Prozent nur knapp die Hälfte der betroffenen ICE- und IC-Züge im ersten Halbjahr ersatzlos ausfallen, teilte die Deutsche Bahn mit. „Die meisten Fahrgäste konnten alternative Verbindungen nutzen und ihre Bahnfahrt fortsetzen. Dies gilt auch für Züge, die nicht am Zielbahnhof endeten.“ Als ein Grund für die Einschränkungen nennt der bundeseigene Konzern unter anderem den Wintereinbruch im Januar und die Hitze im Juni.
Nur knapp 59 Prozent der Fernzüge pünktlich
Die Deutsche Bahn gab im ersten Halbjahr im Fernverkehrsbetrieb insgesamt kein gutes Bild ab. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren dem Konzern zufolge lediglich 58,7 Prozent ihrer Fernzüge pünktlich. Die Zugausfälle werden in dieser Statistik nicht berücksichtigt.
„Die Deutsche Bahn und die Bundesregierung dürfen dem Anstieg und hohen Niveau ausgefallener Fernverkehrszüge nicht tatenlos zusehen“, mahnt der Grünen-Abgeordnete Matthias Gastel. Die Ausfälle und Verspätungen hätten oft mit Störungen an den Fahrzeugen zu tun. „Die präventive Instandhaltung der Züge sollte gestärkt werden. In wichtigen Knoten sollten mehr Reservezüge und Personal bereitstehen.“
Der bundeseigene Konzern weist diese Darstellung zurück. „Technische Störungen an den Zügen selbst, etwa bei Antrieben, gingen dank der jünger gewordenen Fahrzeugflotte zwischen 2019 und 2025 um über 50 Prozent zurück“, teilte die Bahn mit.

Der Unternehmer Klaus-Michael Kühne ist im Alter von 89 Jahren in Schindellegi, Schweiz, verstorben. Er baute Kühne+Nagel zu einem globalen Logistikriesen aus und war als Investor sowie Mäzen, insbesondere für seine Heimatstadt Hamburg, bekannt.

US-Investoren zeigen verstärktes Interesse an deutschen Industrieunternehmen. Im Jahr 2025 wurden bereits 76 Transaktionen im Wert von 23,9 Milliarden Dollar verzeichnet. Gründe sind ungelöste Nachfolgeregelungen im Mittelstand und die hohe Spezialisierung deutscher Firmen.

Die Umweltorganisation Greenpeace beziffert die wirtschaftlichen Schäden durch Hitzeperioden und Dürre in Deutschland auf mindestens 36 Milliarden Euro. Betroffen sind unter anderem die Landwirtschaft, die Binnenschifffahrt und die allgemeine Arbeitsproduktivität.

Volkswagen plant neun außerordentliche Betriebsversammlungen, um über die Zukunft des Konzerns und drohende Sparmaßnahmen zu informieren. Konzernchef Oliver Blume betont die Notwendigkeit von Kostensenkungen, während Belegschaft und Politik um Arbeitsplätze bangen.

Eine Prognos-Studie im Auftrag der vbw belegt, dass 7,2 Millionen deutsche Arbeitsplätze vom Export in die EU abhängen. Angesichts schwächelnder Exporte nach China und in die USA wird der EU-Binnenmarkt als Stabilitätsanker für die deutsche Industrie hervorgehoben.

Volkswagen kämpft mit sinkenden Gewinnen und drohenden Werksschließungen. Parallel dazu berät das Bundeskabinett auf Schloss Neuhardenberg über Wirtschaftswachstum, während Friedrich Merz seine Haltung zum Klimawandel nach Waldbränden in der Eifel neu ausrichtet.