Bernd Neuendorf kritisiert Fifa-Chef Gianni Infantino scharf. Das angebotene Reformgespräch sei ein Manöver zur Sicherung der Wiederwahl.
AI-generated summary
Die Uefa und nationale Verbände kritisieren den Führungsstil von Fifa-Präsident Gianni Infantino seit Wochen scharf.
Bernd Neuendorf hat das Reform-Angebot von Fifa-Boss Gianni Infantino an die 211 Mitgliedsverbände als „durchschaubares Manöver“ bezeichnet. Es gehe Infantino darum, seine Wiederwahl im kommenden Jahr zu sichern, erklärte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in einer Stellungnahme.
Der Schweizer Chef des Fußball-Weltverbandes hatte zuvor auf die andauernde Kritik an seinem Führungsstil reagiert und seinen Gegnern erstmals Gespräche über mögliche Reformen in der Fifa angeboten. „Grundsätzlich scheint nun auch die Fifa erkannt zu haben, dass Änderungen unerlässlich sind“, so Neuendorf daraufhin.
Neuendorf ergänzte: „Allerdings ist Gianni Infantino definitiv nicht die richtige Person, um einen Reformprozess zu moderieren. Er hat jegliche Glaubwürdigkeit verspielt.“
Infantino kündigte in dem Brief eine unabhängige externe Überprüfung der Fifa-Governance sowie Konsultationen über eine Stärkung der Entscheidungsprozesse an, einschließlich der Rolle des Präsidenten.
Der 56-Jährige machte gleichzeitig klar, dass er die Fifa weiter anführen will. Von einem Verzicht auf eine Kandidatur für eine vierte Amtszeit beim Kongress im März 2027 ist nicht die Rede. Diesen fordern seine Kritiker um Aleksander Čeferin, Präsident des europäischen Fußballverbandes Uefa.
Die Uefa und die Fußball-Verbände aus Nord- und Mittelamerika verfolgen seit mehreren Wochen einen harten Oppositionskurs gegen Infantino. Einen Gegenkandidaten für die Präsidentschaftswahlen haben sie aber noch nicht benennen können.
Wichtige Termine in der Krise der Fußball-Funktionäre sind nun ein Uefa-Treffen aller 55 Mitgliedsverbände am 8. Oktober in Berlin und die Sitzung des Fifa-Councils am 15. Oktober in Zürich, bei der Infantino über seine Vorschläge sprechen will.
Ende August eskalierte der Streit durch die Drohung mit einem Strafantrag vor Schweizer Gerichten im Zusammenhang mit den WM-Investorenplänen gegen Infantino. Dafür wurden bei US-Gerichten Informationen über die geplanten Geschäfte angefordert.
AI outlook — possibilities, not facts
Uefa-Mitgliedsverbände treffen sich in Berlin
Very likely · Within days
Fifa-Council Tagung in Zürich
Very likely · Within days

The FC Bayern Munich footballers only played 2-2 at the start of the Champions League against Manchester City despite a 2-0 lead. A goal after a controversial pyrotechnics scene threw the Munich team off their stride.

Canyon has introduced the third generation of the Grail gravel racing bike. It allows tires up to 57 mm wide thanks to a new carbon frame and fork, is only designed for 1-speed drives and has been aerodynamically optimized. Additionally, a new cockpit, storage space, a carbon wheelset and a bikepacking bag collection were developed with Cyclite. The top version costs 8,000 euros and weighs less than 8 kg.

FIFA President Gianni Infantino is offering talks on governance reforms, which critics such as DFB President Bernd Neuendorf see as a tactical maneuver for re-election. At the same time, associations such as UEFA and CONCACAF are calling for a distribution of FIFA reserves.

Alexander Blessin takes over as the new head coach of the winless Bundesliga bottom club Borussia Mönchengladbach. He signs a contract until 2028 and succeeds Eugen Polanski, who was released after three matchdays.

DFB President Neuendorf sharply criticizes FIFA boss Infantino and considers him untrustworthy after offers for reform talks. In addition to the DFB, UEFA in particular is planning steps against Infantino, who is holding on to a fourth term in office.
After a severe beating attack on the German Olympic starter Timo Cavelius, the 24-year-old Georgian Akaki Japaridze was banned for life by the executive board of the Judo Bundesliga. The fight is also considered lost for Japaridze.