Breaking
RUAn explosion occurred in DnepropetrovskVNDeputy Minister of Health Tran Van Thuan was arrestedINTLCargo ship sinks after collision off Istanbul coast, 10 crew missingDENew daycare law: Karin Prien is planning mandatory language diagnosticsFRThe wreck of the trawler Maranello located off the English coastESÁngel Víctor Torres admits that the Government was unaware of the police report on the assault on the Ceuta borderDEEU plans new sanctions against Russia after drone incident in LeipzigBRStorm causes damage, flooding and declaration of State of Emergency in Itararé (SP)CNAn acute hepatitis C cluster broke out at Antai Songhe Clinic in Banqiao District, New Taipei City and was ordered to close.BRResidents of the Western Region of BH complain that they have been without water for 10 days; EMEI suspends classesRUAn explosion occurred in DnepropetrovskVNDeputy Minister of Health Tran Van Thuan was arrestedINTLCargo ship sinks after collision off Istanbul coast, 10 crew missingDENew daycare law: Karin Prien is planning mandatory language diagnosticsFRThe wreck of the trawler Maranello located off the English coastESÁngel Víctor Torres admits that the Government was unaware of the police report on the assault on the Ceuta borderDEEU plans new sanctions against Russia after drone incident in LeipzigBRStorm causes damage, flooding and declaration of State of Emergency in Itararé (SP)CNAn acute hepatitis C cluster broke out at Antai Songhe Clinic in Banqiao District, New Taipei City and was ordered to close.BRResidents of the Western Region of BH complain that they have been without water for 10 days; EMEI suspends classes
BackDIW Berlin hebt Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft an
DIW Berlin hebt Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft an
NEWS
Spiegel Wirtschaft1 hour agoBusiness2 min readGermany

DIW Berlin hebt Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft an

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung erwartet für 2026 ein Wachstum von 1,2 Prozent, warnt jedoch vor strukturellen Schwächen und Abhängigkeit von Staatsausgaben.

Quick Look

  • Das DIW Berlin korrigiert seine Wachstumsprognose für 2026 auf 1,2 Prozent nach oben.
  • Gründe sind ein starker Außenhandel und abgemilderte Energiepreise.
  • Trotz der Erholung bleibt die private Binnennachfrage schwach und die Konjunktur hängt stark von Staatsinvestitionen ab.

AI-generated summary

Why It Matters

Das DIW Berlin ist ein führendes deutsches Wirtschaftsforschungsinstitut, das regelmäßig Konjunkturprognosen für die Bundesregierung erstellt.

Font size

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) blickt mit mehr Zuversicht auf die Konjunktur und erhöht seine Wachstumsprognose deutlich. Nach einer starken ersten Jahreshälfte dürfte die deutsche Wirtschaft 2026 um 1,2 Prozent wachsen und 2027 um 1,0 Prozent zulegen, erklärte das DIW. »Die deutsche Wirtschaft erholt sich in diesem Jahr etwas besser als gedacht, steht aber noch immer auf etwas wackligen Beinen«, sagte DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik. 2028 dürfte das Bruttoinlandsprodukt um weitere 0,7 Prozent zulegen.

Im Juni hatte das DIW seine Prognose für das laufende Jahr noch auf 0,5 Prozent Wachstum halbiert und für 2027 ein BIP-Plus von 0,8 Prozent erwartet. Ausschlaggebend für die aktuelle Aufwärtsrevision waren vorwiegend der im Frühsommer unerwartet kräftige Außenhandel und dass der Energiepreisschock infolge des Irankriegs geringer ausfiel als zunächst befürchtet, wie die Berliner Ökonomen betonten. »Dennoch bleiben die Aussichten gedämpft.« Für das laufende Sommer-Quartal erwarten die Regierungsberater nur eine Stagnation – auch wegen der negativen Folgen für die Industrie durch das Niedrigwasser etwa des Rheins. Hohe Gaspreise, strukturelle Probleme der Industrie und die schwache private Binnennachfrage bremsten die Konjunktur. »Wichtigster Wachstumstreiber bleiben die Investitionen des Staates, vor allem in Form des Sondervermögens für Klimaschutz und Infrastruktur und der Verteidigungsausgaben.«

Rund 70 Prozent des Wirtschaftswachstums in diesem Jahr gingen auf öffentlichen Konsum und Investitionen zurück, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher. Neben steigenden Ausgaben für Gesundheit, Pflege und Rente sorgten höhere Investitionen in Infrastruktur und Verteidigungsausgaben für Schwung. »Die deutsche Wirtschaft steht vor einer möglichen Trendwende zu stärkerem Wachstum in den kommenden zwei Jahren«, betonte Fratzscher. »Derzeit verdankt die Konjunktur ihre Dynamik vor allem der öffentlichen Hand.«

Die größte Schwachstelle bleibe hingegen die private Binnennachfrage. »Die privaten Investitionen reichen weiter nicht aus, um die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit Deutschlands nachhaltig zu stärken«, mahnte Fratzscher. Trotz besserer Konjunkturaussichten sei Vorsicht geboten und globale Unsicherheiten blieben erheblich. »Eine Eskalation im Nahen Osten oder neue Handelskonflikte könnten die Erholung erneut bremsen.« Der DIW-Chef betonte aber: »Dennoch gibt es Anlass zu vorsichtigem Optimismus, dass eine nachhaltige Erholung nach mehreren Anläufen nicht erneut ausbleibt.« Im zweiten Quartal war die deutsche Wirtschaft um 0,3 Prozent gewachsen, nach einem Plus von 0,4 Prozent zum Jahresstart 2026.

Open Questions

  • Wie nachhaltig sind die staatlichen Investitionen ohne Sondervermögen?
  • Wann erholt sich die private Binnennachfrage?

Related Topics

This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

Related Stories

More on this topicdiw berlin