
Sachsen positioniert sich als zentraler Standort für taiwanische Unternehmen und Zulieferer
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In Sachsen entsteht derzeit die Fabrik ESMC, ein Gemeinschaftsprojekt von TSMC, Bosch, Infineon und NXP. Die Produktion für die Automobilindustrie soll 2027 beginnen.
Taipeh. Deutschland wirbt mit einer wachsenden Präsenz auf der wichtigen Halbleitermesse Semicon in Taiwan um mehr taiwanische Firmen. Die Chefrepräsentantin der deutschen Handelskammer in Taipeh, Eva Langerbeck, sprach von einer neuen Phase in der Zusammenarbeit im Halbleiterbereich. Die Kooperation weite sich über Großinvestitionen auf die Bereiche Ausrüstung, Materialien, intelligente Fertigung, Fachkräfte und die gesamte Lieferkette aus.
Besonders der Freistaat Sachsen wirbt für sich als Standort. „Wir wollen Sachsen zu einem Taiwan-Hub machen“, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) auf der Messe. Er kündigte die Unterzeichnung einer Absichtserklärung der Stadt Chemnitz mit der südtaiwanischen Stadt Kaohsiung an. Ganz Sachsen sei interessiert daran, die Partnerschaft mit Taiwan auszubauen, betonte Panter.
In Sachsen entsteht derzeit die Fabrik ESMC – ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Taiwans führendem Chiphersteller TSMC, Bosch, Infineon und NXP. 2027 soll dort die Produktion von Chips für die Automobilindustrie planmäßig beginnen. Mehr als 20 taiwanische Unternehmen haben sich laut Panter als Zulieferer für ESMC in Sachsen niedergelassen.
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Produktionsbeginn der ESMC-Fabrik im Jahr 2027
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