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Die Ukraine benötigt dringend neue Flugabwehrraketen, um sich gegen russische Angriffe zu schützen. Ihr aktueller Bedarf wurde zuletzt mit rund 300 Abfangraketen angegeben. Ein Mangel könnte insbesondere im Winter problematisch werden, wenn Russland vermehrt Angriffe auf die Energieinfrastruktur durchführt.
Die Ukraine braucht dringend neue Flugabwehrraketen zum Schutz vor russischen Angriffen. Nach langem Drängen gibt es nun offensichtlich neue Zusagen.
Beim informellen Treffen der Außenminister der EU-Staaten in Irland gab es gute Neuigkeiten für die Ukraine. Foto: Michael Brandt/dpa
Wicklow. Die Ukraine hat bei einem EU-Außenministertreffen in Irland neue Zusagen zur Unterstützung ihrer Flugabwehr erhalten. „Wir haben uns gefreut, heute Ankündigungen von Mitgliedstaaten zu hören, Luftverteidigung bereitzustellen“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach dem Ende der Beratungen in der Grafschaft Wicklow. Dies sei etwas, worum man seit langem gebeten haben.
Wer die neuen Zusagen machte und was sie konkret umfassen, wollte Kallas nicht verraten. Die Mitgliedstaaten, die entsprechende Ankündigungen gemacht hätten, würden diese auch selbst öffentlich bekanntgeben, sagte sie. „Aber für die Ukraine war es wichtig zu hören, dass es bei der Luftverteidigung tatsächlich Bewegung gibt.“
Kallas hatte am Vortag bei einem Verteidigungsministertreffen gesagt, man wisse, dass einige EU-Länder über Abfangraketen verfügten, deren Nutzungsdauer bald ablaufe. Es wäre deshalb gut, diese der Ukraine zu überlassen, die sie zum Schutz ihrer Bevölkerung vor russischen Luftangriffen einsetzen könne. Laut Diplomaten bezog sie sich damit vermutlich vor allem auf Griechenland.
Die Ukraine hatte ihren aktuellen Bedarf an Abfangraketen zuletzt mit rund 300 Stück angegeben. Ein länger anhaltender Mangel könnte besonders mit Blick auf russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Winter problematisch werden.
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