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Farin Urlaub über sein neues Soloalbum „Ein Lächeln im Gesicht“ und die Rückkehr zur Eigenregie
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FAZ3 hours agoCulture4 min readGermany

Farin Urlaub über sein neues Soloalbum „Ein Lächeln im Gesicht“ und die Rückkehr zur Eigenregie

Quick Look

Farin Urlaub spricht über sein neues Soloalbum „Ein Lächeln im Gesicht“, das er allein eingespielt hat, erklärt die Gründe für die Rückkehr zur Eigenregie, spricht über musikalische Einflüsse, Aneignungsdebatten, gesellschaftliche Verantwortung von Künstlern und seine Erfahrungen mit Reisen und Politik.

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Why It Matters

Farin Urlaub ist Sänger der Band Die Ärzte und hat mehrere Soloalben veröffentlicht. Das aktuelle Album „Ein Lächeln im Gesicht“ wurde allein eingespielt, nachdem frühere Soloalben mit seiner Band aufgenommen wurden.

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Sie haben Ihr neues Album „Ein Lächeln im Gesicht“ allein eingespielt, wie schon die ersten beiden Soloalben „Endlich Urlaub!“ (2001) und „Am Ende der Sonne“ (2005). Die Platten „Die Wahrheit übers Lügen“ (2008) und „Faszination Weltraum“ (2014) hatten Sie mit Ihrer Band, dem Racing Team, aufgenommen. Was hat Sie dazu bewogen, wieder auf Eigenregie zu setzen?

Eigentlich hatte ich diesmal überhaupt kein Album geplant. Ich war unterwegs an verschiedenen Orten, und da sind mir unterschiedliche Songs eingefallen. Der erste war „Happy2bD“, der zweite war „999“, dann kam acht Wochen gar nichts. Und ich dachte, okay, ich mache noch zwei, drei weitere Stücke und bringe die demnächst nacheinander raus. Anschließend bin ich weitergezogen und hatte plötzlich viele Ideen, und als ich nach Hause kam, waren das zehn, elf Lieder. Da wusste ich, jetzt kannst du auch ein Album machen. Aber eine Tour spare ich mir, dazu fehlt mir die Zeit.

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Sie haben also wegen der Reiserei alles im Alleingang aufgenommen?

Ja. Ich hatte nicht den Impuls, das unbedingt als Einzelkämpfer durchziehen zu müssen. Es war einfach niemand da, mit dem ich die Sachen hätte einspielen können. Ein paar Songs habe ich hinterher neu eingesungen, andere nicht. „Totalschaden“ etwa ist für mich untypisch leise gesungen, da stand ich in einem Wohnzimmer, und die Nachbarn waren da. Ich dachte: Der Gesang klingt so komisch, den nehme ich zu Hause noch mal auf, und dann habe ich mir das so oft angehört, bis ich mir sagte, das hat ja einen ganz eigenen Charme. Am Ende habe ich alles so gelassen.

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Sind Drums und Bläser programmiert?

Zum größten Teil. Wegen der Spontaneität. Hinterher hätte ich Schlagzeug und Bläser noch richtig einspielen lassen können, aber die Songs waren da halt schon abgeschlossen. Ich hätte mit anderen Leuten zusammenarbeiten müssen, und das Ganze hätte noch ewig gedauert. Und meine Überlegung war: Nicht zu viel „nachbessern“, dann habe ich eine Art Zeitdokument.

Im Song „Irgendwas von Bach“ gibt es ein Zitat der Band Therapy? aus dem Stück „Trigger Inside“. Dort heißt es, sehr düster, mit Bezug auf einen bekannten Serienmörder: „I know how Jeffrey Dahmer feels“. In Ihrem Lied kriegt das lyrische Ich Zustände, wenn sich jemand Klassik spielend ans Klavier setzt: „Jetzt weiß ich endlich, wie sich Jeffrey Dahmer fühlt“.

Endlich erkennt’s mal jemand! Ich habe erst überlegt, ob ich einen anderen Namen nehmen soll, um dann zu entscheiden, nee, ich nehme das Zitat eins zu eins. Und um gleich den „biggest joke of them all“ zu erzählen: Ich liebe klassische Musik, ich liebe Pianomusik. Und die genannten Künstler finde ich alle grandios. Bei Chopin geht mir das Herz auf. Dasselbe gilt für Rachmaninow, Beethoven und Bach. Aber der Grund, warum ich den Song so mag, ist der Refrain: „Hey, ich finde, du könntest wenigstens so tun, als ob es dir gefällt.“ Solche Sachen erheitern mich selbst total.

Wie ist die Cumbia „999“ entstanden?

Ich wollte endlich mal eine Cumbia schreiben, weil die rhythmisch so herausfordernd sind. Du bist andererseits immer „on beat“, aber andererseits schleppen Teile des Rhythmus hinterher, und das als „Whitey White Man“ schlüssig hinzukriegen, ist nicht leicht. Da habe ich händisch Perkussion gespielt, weil ich das nicht programmieren konnte. Hinterher habe ich alles so geschnitten, dass es richtig aufeinandersaß. Und nebenbei: Das Ergebnis ist wirklich übertrieben, tatsächlich handelt es sich um eine Samba-Perkussion – ich bin nun mal der Mann fürs Dicke. Und die Charango-Gitarren habe ich mit normalen Akustikgitarren gefälscht.

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Haben Sie dabei Spielverderbergedanken? Also zum Beispiel: Das ist jetzt eine Aneignung, die mir nicht zusteht?

Nein, ich bin Fan von Musik, und Musik ist immer Aneignung. Beethoven ist durch den Wald gelaufen und hat sich von den Naturgeräuschen inspirieren lassen. Hat er die jetzt geklaut? Ist das natürliche Aneignung? Das wäre doch totaler Quatsch. Ich versuche ja nicht, einen Stil exakt nachzumachen, sondern ich nehme ihn als Inspiration und bastle dann mein Zeug daraus. Und so arbeiten alle Musiker, die ich kenne. Das ist für den Hörer auch eine Form der Weiterbildung: Über Led Zeppelin bin ich an phantastische Blues-Songs gekommen, die ich sonst nicht kennengelernt hätte.

Gehen Ihnen Aneignungsdiskussionen auf die Nerven?

Manche Debatten werden, so scheint mir, nur geführt, damit alle merken, dass der, der sie gestartet hat, besser ist als der Rest. Weil er etwas kritisiert, das ihn gar nicht betrifft, aber signalisiert, dass er kulturell auf der richtigen Seite steht. Bei mir hat sich noch niemand darüber beschwert, dass ich Ska-Songs geschrieben habe. Mich hat nie ein Anwalt aus Jamaika kontaktiert, um mitzuteilen: „Hier, das haben wir erfunden, da dürft ihr Weißen euch nicht bedienen.“ Nur zu einem von mir komponierten Reggae-Stück hat mir tatsächlich jemand geschrieben und gefragt: „Darfst du das?“ Und ich: „Ja, weil ich’s kann.“ Es gibt immer Leute, die sich zum Stellvertreter anderer Kulturen machen und Verbote aussprechen wollen.

Haben Musiker beziehungsweise Künstler eine gesellschaftliche Verantwortung?

Ein erfolgreicher Künstler hat mindestens seinen Fans gegenüber eine gewisse Verantwortung, finde ich. Er sollte sie nicht verarschen. Würde er eine Stadiontour machen und unangekündigt nur B-Seiten spielen, wäre das Verrat. Er sollte im Idealfall Nachwuchsmusiker unterstützen und sie als Vorband mitnehmen. Er sollte bei den Tickets nicht das nehmen, was geht, sondern das, was reicht. Und er sollte seine Äußerungen und sein Auftreten im Griff haben. Bela hat sich in den Achtzigern oft mit einer Flasche Jack Daniel’s fotografieren lassen. Dann bekam er einen Fan-Brief von einem vierzehnjährigen Mädchen: „Ich mach das jetzt wie du, ich trinke nur noch Jack Daniel’s.“ Das war ihm total unheimlich, und er hat darauf geachtet, dass entsprechende Bilder von ihm nicht mehr auftauchen.

In den von Ihnen autorisierten Bemerkungen zum Album steht, „999“ klinge wie ein typisches Farin-Urlaub-Stück, ohne dass man gleich festmachen könne, woran das eigentlich liegt. Woran liegt’s?

Ich würde mir wünschen, dass die Antwort lautet: Ich habe mittlerweile eine eigene Art, mit Sprache umzugehen. Ich nehme nicht das erste Wort, das mir einfällt, sondern bearbeite meine Texte sehr lange. Und bestenfalls klingt das Ganze am Ende, als wäre alles, trotz Versmaß und Reimen, nur dahergesagt.

Und die Musik?

Da fehlt mir der Abstand, um sagen zu können: Die Musik ist hier gut oder schlecht oder einzigartig. Meine Limitierungen als Musiker trage ich offen zur Schau. Ich versuche nicht besser zu sein, als ich bin. Beim Songwriting arrangiere ich alles von Anfang an so, dass ich’s auf jeden Fall spielen kann. Das meiste komponiere ich auf der Gitarre. Was ich da nicht hinkriege, wird auch nicht komponiert.

Wie beurteilen Sie die Entwicklung der Musikbranche?

Ich finde die ganze Entwicklung negativ. Obwohl wir als Die Ärzte gerade davon profitieren. Die Leute gehen zu den Konzerten der Dinosaurier, weil sie da genau wissen, was sie kriegen. Nur: Die Dinosaurier werden immer teurer. Wir versuchen, bei den Ticketpreisen human zu bleiben, aber auch wir kosten inzwischen um die achtzig Euro. Andere nehmen das Doppelte. Außerdem hat Musik überhaupt keinen Wert mehr: Du kannst ein Werbeabonnement haben und gratis alles an Musik hören, was jemals aufgenommen wurde – musst halt Reklame zwischendurch aushalten. Sagt uns doch gleich, dass wir komplett belanglos sind!

In „Kein Pardon“ heißt es: „Die Welt ist schön, die Menschen sind böse“.

Ein Brecht-Zitat – „Die Welt ist schön, der Mensch ist schlecht“ –, das ich leicht umgemodelt habe. Und ich finde, es stimmt. Allerdings muss ich dazu sagen: Ich habe so unfassbar tolle Sachen erlebt auf Reisen, Situationen, in denen mir Menschen, die es nicht nötig gehabt hätten, ganz selbstverständlich unter die Arme gegriffen haben. In denen Menschen, das Wenige, was sie besitzen, mit mir geteilt haben. Für diese Leute singe ich aber nicht, ich singe für das Publikum hier. Und in Deutschland sehe ich bei vielen die Haltung, das Eigene als gegeben vorauszusetzen und dem Anderen nichts zu gönnen.

Haben Sie das vor zehn, zwanzig Jahren noch anders wahrgenommen?

Ja, ganz anders. Was auch an mir liegen kann. Damals war ich mehr mit mir und dem Erfolg beschäftigt. Dennoch glaube ich, dass wir vor zwanzig Jahren als Gesellschaft noch nicht so polarisiert waren. Sondern liberaler. Im Ganzen geht’s uns doch gut. Warum sind wir nicht ein bisschen entspannter? Das Reisen führt mir vor Augen, wie es anders sein könnte. Ich weiß zum Beispiel, dass in Japan vieles schlecht läuft und die Gesellschaft dort misogyn ist, aber der Respekt der Menschen voreinander ist unvorstellbar hoch. Und niemand schmeißt Müll auf die Straße. Wenn kein Mülleimer in der Nähe ist, nimmt man seinen Unrat mit nach Hause. In Japan werde ich jedes Mal ein anderer, vielleicht besserer Mensch. Ich bin umsichtig, ich bin rücksichtsvoll, ich bin höflich, ich bin leise. Das fällt Leuten auf, die dort mit mir unterwegs sind: „Ich erkenne dich gar nicht wieder.“ Oder Afrika: Ich komme dahin, habe ein Problem, und es wird sofort zum Problem von allen anderen. Denn ich bin der Gast und offensichtlich allein und hilflos. Ich gehe nicht ins Detail, aber es gab eine Situation, da war nicht ein einzelner Mensch nett zu mir, nein, hundertfünfzig Menschen waren sich einig: Der Typ braucht Hilfe, und die kriegt er.

Und in Deutschland . . .

. . . ist es so, dass ein Mensch mit afrikanischem Migrationshintergrund besser keine Autopanne hat. Da werden die Scheiben hochgekurbelt, und er wird weiträumig umfahren. Es ist beschämend, wie ängstlich wir auf Fremde reagieren. Das macht mich schon fertig. Auch deshalb gehe ich im September mit Jochen Schliemann auf Redetour. Ich will das alles mal erzählen. Werde ich gefragt, ob ich auf Reisen keine Angst habe, antworte ich: Angst habe ich davor, nach Hause zu kommen.

Auch wegen der politischen Situation?

Wer sich bei der Lektüre des AfD-Wahlprogramms nicht sorgt, der wählt die wahrscheinlich. Wir haben als Gesellschaft versagt, wenn Leute denken, diese Partei sei die Lösung unserer Probleme. Ein Grund mehr, nach Sardinien auszuwandern.

Dort produzieren Sie Ihr eigenes Bio-Olivenöl. Der letzte Song der Platte heißt „Per Un Pugno Di Olive“, für eine Hand voll Oliven. Wie oft sind Sie auf Sardinien?

So oft ich kann. Der Olivenhain, den ich mit Freunden gekauft habe, die ich mein ganzes Leben lang kenne, ist auf jeden Fall Teil des Projekts „Alt werden“. Nach und nach werde ich immer mehr Zeit dort verbringen. Mit der Musik ist das heikel: Mit Country kann man entspannt altern, mit Klassik sowieso, aber wir machen halt Punkrock. Und da beginnt irgendwann das große Fremdschämen, vielleicht ist es auch längst schon so weit.

Wie ernten Sie die Oliven?

Das machen wir nicht selbst. Da kommt ein eingespieltes Team von Wanderarbeitern, das durch die ganzen Haine der Nordwestinsel zieht und alle Oliven erntet. Und diese Leute leben für den Rest des Jahres davon, was sie in anderthalb Monaten verdienen. Das Ganze ist übrigens extensive, nicht intensive Bewirtschaftung. Ich muss ja nicht an kommerzielle Aspekte und die maximale Ausnutzung des Bodens denken. Die Bäume haben fünfzehn Meter Abstand zueinander, zu ihren Gunsten mussten wir einige Hecken wegnehmen – aber für die Vögel und andere Tiere pflanzen wir jetzt wieder neue Sträucher.

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Woher beziehen Sie den Strom?

Wir wollen ein Solarfeld installieren lassen. Und das Ziel ist, trotz des hohen Stromverbrauchs während der Fertigungsphase unterm Strich energiepositiv zu bleiben. Insgesamt machen wir uns schon viele Gedanken. Die Flasche zum Beispiel habe ich wegen ihrer Einfachheit und Eleganz ausgesucht. Der Ausguss tropft nicht. Und das Etikett haben wir in Japan entwerfen lassen. Das Logo finde ich sehr schön, aber demnächst wollen wir die Gesamtanmutung noch vereinfachen.

Noch einmal zurück zur Scham im Punk. Setzt das bei Ihnen schon ein?

Wir spielen bei den Ärzten immer noch alte Songs aus den Achtzigern. Und bei manchen stehe ich dann auf der Bühne und denke: Das bin ich nicht mehr. Ich kann das noch singen und vertreten, denn ich war das ja mal. Aber heute fühle ich mich ganz anders, und der nächste Schritt ist dann schon die Scham. Bela kennt das übrigens auch gut. Der ist sehr „alert“ und sagt schon mal: „Hier, diese Zeile, geh da noch mal drüber, das könnte man eventuell falsch verstehen.“ Und Rod nähert sich einem Song vor allem über die Musik.

Wobei Sie mit Blick aufs Alter schon früh in die ironische Absicherung gegangen sind. 2004 stand auf einem Tourplakat: „Sie sind alt! Kommt, solange sie noch nicht riechen!“ Hat sich Ihr Verhältnis zur Kürze des Lebens und zum Tod in den vergangenen zwanzig Jahren geändert?

Ein geliebter Mensch ist gestorben, und sie war jünger als ich. Das hat mich sehr beschäftigt und kurz aus der Bahn geworfen. Die Frage war: Wie kann das passieren? Ich versuche aber, alles ins Positive zu drehen, und nutze diese Erfahrung als Ansporn, die Dinge, die mir schon immer wichtig waren, jetzt und nicht irgendwann zu machen. Das heißt konkret: 2028 werde ich viele Reisen in eine packen. Ein Dreivierteljahr wird das bestimmt in Anspruch nehmen. Und dann geht’s wieder nach Sardinien. Ich muss schon daran denken, dass bestimmte Reisen irgendwann gesundheits- und fitnessmäßig nicht mehr drin sein werden.

Was würden Sie Ihrem jüngeren Ich raten?

Wir haben vor mehr als dreißig Jahren unsere Verlagsrechte verkauft. Da würde ich meinem jüngeren Ich mitgeben: „Junge, glaub doch ein bisschen mehr an dich.“ Alles in allem sind wir mit wenig Ausgangsmaterial sehr weit gekommen. Campino hat in einigen Interviews zum letzten Album der Toten Hosen immer wieder gesagt: „Wer hätte gedacht, dass wir so erfolgreich werden würden?“ Das empfinde ich auch so. Wir haben unfassbares Glück gehabt. Natürlich haben wir auch was getan, aber das, was zurückkam, stand in keinem Verhältnis zu dem, was wir von uns geg

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Farin Urlaub wird im September mit Jochen Schliemann auf Redetour gehen, um über gesellschaftliche Themen zu sprechen.

    Very likely · Within weeks

  • Farin Urlaub wird mehr Zeit in Sardinien verbringen und dort sein Olivenöl-Projekt weiterführen.

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wie wird das Album „Ein Lächeln im Gesicht“ von Kritikern und Fans aufgenommen?
  • Wann genau erscheint das Album und welche Singles werden ausgekoppelt?
  • Wie sieht die geplante Redetour mit Jochen Schliemann im Detail aus?

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This article was originally published by FAZ.

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