FPÖ-Jugend und Rechtsextremismus: Verbindungen zur Identitären Bewegung
Recherchen zeigen enge Vernetzung der Freiheitlichen Jugend mit der Tarnorganisation «Aktion 451».
Quick Look
- Recherchen des «Standard» enthüllen Verbindungen der FPÖ-Jugendorganisation «Freiheitliche Jugend» zum rechtsextremen Milieu und der Tarnorganisation «Aktion 451».
- Ein Podcast beleuchtet die Hintergründe.
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Why It Matters
Lange wollte die FPÖ mit den rechtsextremen Identitären nichts zu tun haben. Recherchen zeigen nun jedoch Vernetzungen der FPÖ-Jugend.
Lange wollte die FPÖ mit den rechtsextremen Identitären nichts zu tun haben. Doch nun haben Recherchen des »Standard« gezeigt, dass die FPÖ-Jugendorganisation »Freiheitliche Jugend« durchaus im rechtsextremen Milieu gut vernetzt ist. So nutzt sie offenbar die identitäre Tarnorganisation »Aktion 451« als Kaderschmiede.
Insider berichten davon, dass Mitglieder der Organisation »Aktion 451« beispielsweise auf »Rassenschandejagd« gehen, also in Lokale gehen mit eher linkem oder migrantischem Publikum, um dort Frauen zu verführen und sich anschließend erst als Rechtsradikale zu outen.
In dieser Folge sprechen wir mit Colette M. Schmidt und Fabian Schmid vom »Standard«, was Whistleblower ihnen berichtet haben, wie extrem der Nachwuchs der FPÖ ist, welche Überschneidungen es mit rechtsextremen Gruppierungen wie der »Identitären Bewegung« und der »Aktion 451« gibt – und welche Macht sie innerhalb der Partei des Kanzlerkandidaten Herbert Kickl haben.
Im wöchentlichen Podcast »Inside Austria« blicken der SPIEGEL und der »Standard« gemeinsam auf die großen und kleinen Skandale in Österreich. Zusammen mit Journalistinnen und Redaktionen beider Redaktionen rekonstruieren wir politische Abgründe und Ereignisse, die das Land bewegen.
Open Questions
- Welche Konsequenzen zieht die Parteiführung der FPÖ aus den Recherchen?






