Frauenanteil in Landesparlamenten stagniert auf dem Niveau von 2008
Laut Statistischen Bundesamt ist derzeit nur jede dritte abgeordnete Person in den Landtagen eine Frau.
Quick Look
- In den deutschen Landesparlamenten sind Frauen weiterhin klar in der Minderheit.
- Ihr Anteil stagniert auf dem Niveau von 2008 bei rund einem Drittel.
- Spitzenreiter ist Hamburg mit 49 Prozent, das Schlusslicht bildet Bayern mit 25 Prozent.
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Why It Matters
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ist derzeit jede dritte abgeordnete Person in den Landesparlamenten eine Frau.
Frauen sind in den Parlamenten der Bundesländer weiterhin klar in der Minderheit. Ihr Anteil stagniert etwa auf dem Niveau des Jahres 2008. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ist derzeit jede dritte abgeordnete Person eine Frau, in dem Referenzjahr lag der Anteil etwa einen Prozentpunkt niedriger.
Keines der Parlamente erreicht eine paritätische Geschlechterverteilung oder einen höheren Frauenanteil. Dennoch unterscheiden sich einzelne Bundesländer deutlich voneinander. In der Hamburgischen Bürgerschaft entfallen 49 Prozent der Sitze auf Frauen. Dahinter folgen Bremen (43 Prozent), Schleswig-Holstein und Berlin (38 Prozent).
Im Südosten sind Frauen besonders unterrepräsentiert
Am wenigsten Frauen sind demnach im Bayerischen Landtag vertreten, nur jeder vierte Repräsentant ist weiblich. Auch in Sachsen und Sachsen-Anhalt ist der Frauenanteil mit 28 Prozent sehr gering, hieß es. Gegenüber dem Vorjahrestag stieg der Frauenanteil nicht signifikant an. Während in Baden-Württemberg mehr Frauen ins Parlament gewählt wurden, sind sie nun in Rheinland-Pfalz etwas weniger häufig vertreten.
Open Questions
- Welche Maßnahmen planen Parteien zur Erhöhung des Frauenanteils?
- Warum stagniert der Anteil seit 2008?


