
Bei einem Busunfall im Kanton Graubünden sind fünf Menschen gestorben und 40 weitere verletzt worden.
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Ein Reisebus aus den Niederlanden verunfallte in der Ostschweiz zwischen Susch und Zernez.
Bei einem Busunglück im Osten der Schweiz sind fünf Menschen ums Leben gekommen. 40 weitere Insassen wurden verletzt, drei davon schwer. Das teilte die Polizei im Kanton Graubünden am Vormittag mit. Insgesamt waren 45 Menschen an Bord des Reisebusses. Die Identifizierung der Opfer dauere an.
Das Unglück ereignete sich zwischen den Orten Susch und Zernez im Kanton Graubünden. Ein Polizeisprecher sagte dem Sender SRF, der Reisebus aus den Niederlanden sei gegen eine Leitplanke gestoßen und von der Straße abgekommen. Das Fahrzeug sei danach auf der Seite liegen geblieben. Ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr war bis spät in die Nacht vor Ort. Auch Hubschrauber waren im Einsatz.
Unglücksursache bisher unklar
Die Ursache für das Unglück ist noch unklar. Andere Fahrzeuge waren nach bisherigen Erkenntnissen nicht beteiligt. Polizei und Staatsanwaltschaft erklärten, dass die Umstände, die zum Unfall geführt hätten, abgeklärt würden.
Der Bus war mit einer niederländischen Reisegruppe unterwegs. Die Tour führte ins Engadin, einer Tourismusregion im Kanton Graubünden. Der Bus war auf dem Weg nach Susch, nahe am Schweizer Nationalpark und am Fuß des 2383 Meter hohen Flüelapasses. Der niederländische Reiseveranstalter Oad äußerte sich bestürzt über das Unglück: "Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen."

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