Ein Porträt über die Bundeswehr beim Übergang vom Friedens- in den Kriegsmodus
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Die Bundeswehr steht vor der Herausforderung, ihre Einsatzbereitschaft angesichts geopolitischer Spannungen und des Ukrainekrieges drastisch zu erhöhen.
Generalmajor Jared Sembritzki steht im Zentrum eines Porträts über eine Bundeswehr, die vom Friedensmodus in den Kriegsmodus umschalten soll. Der Text folgt ihm von windigen Geländeübungen über Nato-Manöver und digitale Kriegssimulationen bis in Kasernen, in denen schimmelnde Tankstellen, fehlende Wasserlogistik, Disziplinarfälle und toxische Skandale zeigen, wie brüchig die viel beschworene Einsatzbereitschaft tatsächlich noch ist – ein Reality-Check ohne Hochglanzfilter.
Dazwischen wird Sembritzki als eigentümliche Schlüsselfigur ausgeleuchtet: Afghanistan-Veteran, Tapferkeitsdekorierter, Kontrollfanatiker und Führer mit fast archaischer Kälte, dessen Soldaten ihm beinahe kultisch vertrauen, während der Autor schwankt, ob so ein Mann Sicherheit gibt oder eher wie ein Relikt aus einer härteren, womöglich kommenden Epoche wirkt.
Politisch liest sich das wie ein Protokoll der Zeitenwende, denn der Ukrainekrieg, die Abhängigkeit von den USA, die Nato-Interoperabilität und die materielle Auszehrung der Truppe verdichten sich zu der unbequemen Pointe, dass Deutschland zwar wieder Krieg denken muss, aber organisatorisch, technisch und mental noch mitten im Beta-Test steckt.
Am Ende bleibt Sembritzki als paradoxes Symbol: einer, der Ordnung gegen das Chaos drillt, vom Ernstfall mit fast unheimlicher Nüchternheit spricht und seine Leute mit schwarzem Humor auf das vorbereitet, was hoffentlich Fiktion bleibt – nur dass diese Fiktion längst verdammt nah an der Wirklichkeit sendet.

Das ukrainische Militär hat eine Ölraffinerie und ein Logistikzentrum des Onlinehändlers Ozon in der Region Samara mit Drohnen angegriffen. Parallel dazu wurden Angriffe auf die Hafenstadt Jejsk und Moskau gemeldet, während Russland Ziele in Kyjiw attackierte.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt nach dem Fund eines Waffendepots mit Pistolen und Munition nahe Berlin. Sicherheitsbehörden machten die Waffen funktionsunfähig und überwachten das Versteck. Ein Verdächtiger wurde in Rumänien festgenommen.
Deutsche Sicherheitsbehörden untersuchen ein bei Berlin entdecktes Waffenversteck, das mutmaßlich einem russischen Geheimdienst zugeordnet wird. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

Die Vereinigten Staaten zeigen Anzeichen militärischer Erschöpfung durch Munitionsmangel. Trotz der weltweit führenden Rüstungsindustrie reichen die Produktionskapazitäten nicht aus, um Bestände kurzfristig aufzufüllen, was die globale Machtstellung beeinträchtigt.

Die USS »George Washington« ist im Nahen Osten eingetroffen. Der Einsatz erfolgt inmitten von Berichten über Versorgungsengpässe und psychische Belastungen der Besatzung auf der dort bereits stationierten USS »Abraham Lincoln«, die das US-Militär zurückweist.

Präsident Selenskyj bestätigte einen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Raffinerie in Perm. Gleichzeitig meldet die Ukraine zivile Opfer durch russische Drohnenangriffe im Gebiet Charkiw. Die militärische Lage ist durch gegenseitige Luftschläge geprägt.