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Der Religionsmonitor 2026 der Bertelsmann Stiftung untersucht den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland anhand von neun Indikatoren auf einer Skala von 0 bis 100. Die repräsentative Erhebung wurde vom Infas-Institut im März durchgeführt und umfasste 5.231 Erwachsene.
Das Gerechtigkeitsempfinden und das Vertrauen in die Regierung sind in der Bevölkerung laut einer Umfrage gering. Beim gesellschaftlichen Zusammenhalt habe man nach jahrelangem Abwärtstrend zwar wieder einen insgesamt verbesserten Wert gemessen, heißt es im «Religionsmonitor 2026» der Bertelsmann Stiftung. Aber: Das Verhältnis zwischen Staat und Bürgern bleibe deutlich belastet.
Für die repräsentative Erhebung hatte das Infas-Institut im März im Auftrag der Stiftung 5.231 Erwachsene befragt. Das Ergebnis macht nach Ansicht der Stiftung deutlich, dass es «ein neues konstruktives Miteinander» brauche. Politik müsse berechtigte Anliegen von Bürgern berücksichtigen, Belastungen durch Reformen fair gestalten.
Die Studie sieht Licht und Schatten
Klimawandel, Pandemie, Kriege, politische Radikalisierung oder wirtschaftliche Unsicherheiten stellen den gesellschaftlichen Zusammenhalt seit Jahren auf die Probe. Dennoch habe sich der soziale Zusammenhalt nach einem starken Rückgang zwischen 2020 und 2023 nun insgesamt verbessert: Auf einer Skala von 0 bis 100 und anhand von neun Indikatoren gemessen, seien die Werte von 46 Punkten (2023) auf nun 51 Punkte geklettert, berichtete die Stiftung.
Ein genauerer Blick auf einzelne Bereiche zeigt demnach: Viele Menschen verfügen über stabile soziale Beziehungen und sind bereit, Verantwortung für andere und das Gemeinwohl zu übernehmen. Das politische Interesse ist mit 65 Punkten groß. Allerdings fällt das Vertrauen in die Bundesregierung wie schon 2023 mit nur 37 Punkten schwach aus.
Noch dürftiger (25 Punkte) sieht es demnach beim Gerechtigkeitsempfinden aus - hier sei der niedrigste Wert seit Beginn der Untersuchungen 2017 gemessen worden, schilderte die Stiftung. Die Befragten sollten hier ihre Einschätzung dazu geben, ob die wirtschaftlichen Gewinne «im Großen und Ganzen» gerecht verteilt werden in Deutschland.
«Religiosität ist relevante soziale Ressource»
Religion könne einen positiven Einfluss auf den Zusammenhalt haben, soziale Beziehungen festigen, Hilfsbereitschaft fördern und Menschen zum Engagement motivieren, erläutert Stiftungsexpertin Yasemin El-Menouar. Entscheidend sei weniger die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft als «die gelebte religiöse Praxis und die soziale Einbindung». Religiosität sei «eine relevante soziale Ressource». Ihr Potenzial komme aber nicht in allen Religionsgemeinschaften gleichermaßen zum Tragen.
Empfehlung: Bürger besser mitnehmen
Um das Verhältnis von Staat und Bürgern zu verbessern, sollten Politik und Verwaltung ihre Entscheidungen laut Stiftung besser erklären, die Bevölkerung früher und wirksamer beteiligen. Soziale Orte wie Nachbarschaftszentren, Bibliotheken, auch Kultur- und Jugendzentren oder Sportvereine müssten dauerhaft gesichert werden.
SPD parliamentary group spokeswoman Jasmina Hostert criticizes Federal Health Minister Carsten Linnemann's (CDU) plans to reduce children's sick days from 15 to 10 per parent per year. She emphasizes that families need relief instead of new burdens. The Greens and the SPD politician Manuela Schwesig also express rejection and argue that the regulation has proven itself and should not be withdrawn.

A meeting of European defense ministers discussed topics such as protecting commercial shipping in the Red Sea, responding to hybrid Russian attacks and support for Ukraine. Many ministers were represented, including the German one. Although a Hungarian blockade of arms aid to Ukraine has been resolved, the reinforcement of the Aspides naval mission remains open. The EU is criticized for not paying more attention to its security, while NATO remains the more important security organization.

After the state elections, the CDU is in a phase of uncertainty while internal coalition negotiations are ongoing. A scandal surrounding Philipp Amthor, who brought a beach chair from Mecklenburg-Western Pomerania to the Chancellery, sparked public outrage. At the same time, the party leadership criticizes the election campaign in Saxony-Anhalt and controversially discusses the “pension at 63”. Also highlighted is an interview with Sylvester Stallone about his autobiography, which sheds light on his difficult childhood and artistic sensibilities.
Donald Trump has denied an alleged offer to Chinese President Xi Jinping to sell weapons, contradicting statements by US Ambassador to China David Perdue. Beijing reacted cautiously, emphasizing its defense needs and maintaining world peace. The issue could unsettle U.S. partners in East Asia, particularly given tensions over Taiwan.
Friedrich Merz criticized private health insurance companies and spoke of a justice problem, which led the CDU/CSU parliamentary group to be asked about their personal definition of justice.
Federal Health Minister Carsten Linnemann plans to reduce children's sick days from 15 to ten per parent per year. The SPD and the Greens criticize the move as anti-family and warn of a return to worse conditions before the pandemic. For 2024 and 2025 there is an extension to 15 days per child and parent, or 30 days for single parents.