Grüne in Sachsen-Anhalt offen für überparteilichen Ministerpräsidenten
Quick Look
- Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt zeigen sich die Grünen offen für einen überparteilichen Ministerpräsidenten.
- Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz bezeichnete dies als ungewöhnliche Idee, aber als möglichen Ausweg aus der schwierigen Mehrheitslage.
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Why It Matters
Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt gibt es keine klare Mehrheit für eine Koalition gegen die AfD.
Nach den Landtagswahlen haben sich die Grünen in Sachsen-Anhalt offen für einen überparteilichen Ministerpräsidenten gezeigt. »An uns würde das nicht scheitern«, sagte die Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz der taz. Zugleich sei ein Ministerpräsident, der das Land ohne Koalition regiere, sei »eine sehr ungewöhnliche Idee«.
Die Grünen-Politikerin verwies nach Angaben der Zeitung auf die schwierigen Mehrheitsverhältnisse im Landtag in Magdeburg. Eine Koalition gegen die AfD habe keine Mehrheit. Deshalb sei der Vorschlag, den zuerst das BSW eingebracht hatte, »der letzte Strohhalm, wenn wir sowohl eine faschistische Regierung als auch eine Blockade im Land verhindern wollen«.
Open Questions
- Wer könnte als überparteilicher Kandidat fungieren?
- Wie reagieren die anderen Parteien auf den Vorschlag?


