Nach einem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung kritisieren Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz und Oppositionsparteien das Land Berlin und die Bundesregierung wegen angeblich grober Fahrlässigkeit beim Geheimschutz und fordern personelle Konsequenzen sowie eine schnelle Aufklärung.
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Nach einem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung wurden sensible Daten veröffentlicht, darunter Informationen zu kritischer Infrastruktur und Notfallplänen. IT-Experte Manuel Atug hatte bereits 2023 und 2025 vor Sicherheitslücken gewarnt.
Nach dem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung hat Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz von einem „echten Daten-Super-GAU“ gesprochen und schwere Vorwürfe gegen das Land Berlin und die Bundesregierung erhoben. Der Angriff scheine „sehr viel weitreichender als zunächst bekannt“, sagte von Notz dem „Handelsblatt“. „Sollte sich herausstellen, dass Schutzmechanismen bewusst nicht eingehalten wurden und der dringend notwendige Geheimschutz nicht gewährleistet war, wären auch personelle Konsequenzen unausweichlich.“
Unter den veröffentlichten Dateien befänden sich offenbar „zahlreiche hochsensible Informationen“, darunter Angaben zu kritischer Infrastruktur und Notfallplänen, betonte der Grünen-Politiker. Es könne sich um den schwersten bislang bekannt gewordenen IT-Sicherheitsvorfall auf Landesebene handeln.
Der IT-Experte Manuel Atug machte dem Land Berlin schwere Vorwürfe. „Das Land Berlin hat grob fahrlässig gehandelt und vorsätzlich die Geheimschutz-Vorgaben nicht eingehalten“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Ich bin darüber wirklich schockiert und sprachlos.“
Atug sagte, er sei zweimal als Sachverständiger in den Berliner Innenausschuss geladen worden, einmal im Jahr 2023 und einmal 2025. Damals habe er die Zuständigen auf eklatante Sicherheitslücken hingewiesen: „Ihr betreibt desolate Cybersicherheit. Ihr müsst euch dringend um eure Sicherheitsprozesse kümmern.“ Er habe gewarnt, dass eine Vernachlässigung der Sicherheit schwere Konsequenzen haben werde. „Genau das ist jetzt eingetreten.“
„Krasses Regierungsversagen"
Die Oppositionsparteien im Berliner Abgeordnetenhaus erhoben ebenfalls scharfe Vorwürfe gegen die Landesregierung. Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp sprach von einem „krassen Regierungsversagen der CDU“. Sie forderte den Senat auf, eine Großschadenslage auszurufen. AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker forderte eine schnelle und umfassende Aufklärung. Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf kritisierte, es gebe noch keinen Plan, wie man mit der Gefahr umgehe, Betroffene schütze und warne und die Sicherheit besser organisiere. „Die Woche verstrich ohne erkennbare Vorkehrungen. Das ist ein Skandal.“
SPD-Bürgermeisterkandidat Steffen Krach plädierte für einen massiven Ausbau der IT-Sicherheit und Cyberabwehr. FDP-Spitzenkandidat Christoph Meyer forderte Wegner und Spranger zum Rücktritt auf. „In diesem Senat scheint jeder an seinem Amt festzuhalten, während gravierende Fehler folgenlos bleiben.“
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sagte der „Bild“-Zeitung, nach der Veröffentlichung der sensiblen Daten sei jetzt das Ziel, mögliche Betroffene „schnellstmöglich zu erreichen“.
AI outlook — possibilities, not facts
Der Senat von Berlin wird eine Aufklärungskommission einsetzen.
Likely · Within weeks
Es werden personelle Konsequenzen bei der Berliner Verwaltung gezogen.
Possible · Within months

US President Trump has sent his envoys Witkoff and Kushner to Moscow and Kiev to end the Ukraine war, despite doubts about their diplomatic experience and ongoing escalation of the conflict with Russian attacks on Kiev and Ukrainian counterattacks on Russian infrastructure.
Social associations and trade unions are warning of cuts in social security before the start of budget discussions in the Bundestag. They demand sufficient financing for central social policy tasks and criticize that tax relief could evaporate through lower social benefits and higher additional payments. They also advocate greater taxation of very high incomes, inheritances and assets.

In the state elections in Saxony-Anhalt, the AfD could bring to government power for the first time since the Second World War a party whose state association is classified by the Office for the Protection of the Constitution as firmly right-wing extremist. With 42 percent in surveys, the AfD leads ahead of the CDU (22%), the Left (11%), the SPD (8%) and the Greens (6%). The election will take place on September 1st, and almost 1.7 million people are eligible to vote.
Before the state elections in Mecklenburg-Western Pomerania on September 20th, young people under the age of 16 can take part in the U16 election, which takes place from September 2nd to 11th. The election simulates the real election process with ballot papers, voting booth and ballot box. Results will be published on September 15th.

A new state parliament is being elected in Saxony-Anhalt. According to the survey, the AfD could become the strongest force with 41 percent, but no other party wants to form a coalition with it. If it does not achieve an absolute majority, forming a government would be difficult. The CDU is at 23 percent, the Left at 11.5 percent.
A new state parliament will be elected today in Saxony-Anhalt. According to surveys, the AfD could become the strongest force with 41 percent, while the CDU, SPD and FDP would lose their majority. No other party wants to form a coalition with the AfD, and its top candidate Siegmund is only aiming for a sole government. If unsuccessful, a CDU-led minority government with left-wing support could emerge, although the CDU rejects this. The election has national political significance ahead of the elections in Mecklenburg-Western Pomerania and Berlin in two weeks.