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Die Stadt Hamburg verzeichnete im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg der Bewerbungen für den öffentlichen Dienst und Ausbildungsplätze, plant aber, Neueinstellungen zu drosseln, um das Verhältnis von Beschäftigten zu Einwohnern konstant zu halten.
Deutlich mehr Menschen wollen für die Stadt Hamburg arbeiten. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Senat laut Personalbericht 60 Prozent mehr Bewerbungen als noch 2024. Durchschnittlich waren es 15,4 Bewerbungen je Stelle. „Daran sieht man auch, wie sich der Arbeitsmarkt verändert hat“, sagte der Chef der Senatskanzlei, Jan Pörksen (SPD), bei der Vorstellung des Berichts. Die Bewerber können aus 47 verschiedenen Berufen, darunter auch Beamtenlaufbahnen, wählen.
Auch im Ausbildungsbereich wuchs das Interesse: Vergangenes Jahr zählte die Stadt rund zwölf Prozent mehr Bewerber als noch 2024, sagte der stellvertretende Personalamtsleiter, Christoph Lucks. 1.448 Nachwuchskräfte wurden demnach 2025 eingestellt. Wer seine Ausbildung oder sein Studium erfolgreich absolviere, werde in der Regel dauerhaft übernommen.
Zur Auswahl stehen 23 Ausbildungen und neun Studiengänge. Am beliebtesten sei das Fortbildungsprogramm für Absolventen aus Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit rund 20 Bewerbungen pro Platz - dicht gefolgt vom IT-Programm mit 15 Bewerbungen. Dahinter folgen Ausbildungen bei der Feuerwehr, in der Justiz, in der Verwaltung und bei der Polizei.
Um die städtischen Beschäftigten in einem konstanten Verhältnis zu den Einwohnerinnen und Einwohnern zu halten, werde Hamburg mit Blick auf Neueinstellungen künftig „etwas auf die Bremse“ treten, sagte Pörksen. Ein Einstellungsstopp sei aber kein Thema. Von den Beschäftigten waren 12,3 Prozent mindestens 60 Jahre alt. Der absehbare Eintritt dieser Gruppe in den Ruhestand müsse gut vorbereitet sein, sagte der Chef der Senatskanzlei.
Nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi sind die Bedingungen bei der Stadt nicht attraktiv genug, um eine „würdige Daseinsvorsorge für die Menschen dieser Stadt langfristig zu gewährleisten“. Es fehle an allen Ecken und Enden Personal, teilte Gewerkschaftssekretärin Berit Ehmke mit.
Laut Personalbericht arbeiteten 2025 bei der Stadt und ihren Betrieben 82.997 Menschen. Das entspricht knapp 72.000 Vollzeitstellen. Zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um 1000 Vollzeitstellen. Den größten Aufwuchs gab es demnach im Bildungsbereich, bei den Bezirksämtern und der Polizei.
AI outlook — possibilities, not facts
Hamburg wird Neueinstellungen im öffentlichen Dienst drosseln.
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Der Eintritt älterer Beschäftigter in den Ruhestand wird vorbereitet.
Very likely · Within months
Im Tarifstreit zwischen Lufthansa und der Pilotengewerkschaft VC sollen die ehemaligen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und Roland Koch als Schlichter fungieren. Ziel ist die Beilegung offener Tariffragen und die Mediation übergreifender Themen.

Der neue DGB-Ausbildungsreport 2026 zeigt eine Rekordunzufriedenheit bei Auszubildenden. Jeder zweite fühlt sich psychisch belastet, bedingt durch Leistungsdruck, Personalmangel und finanzielle Sorgen. Die Zufriedenheitswerte sind auf den niedrigsten Stand seit Erhebungsbeginn gefallen.

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