
Der Logistik-Magnat und ehemalige Hapag-Lloyd-Beschäftigter war 89 Jahre alt
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Klaus-Michael Kühne war ein einflussreicher Mäzen in Hamburg und bekannt für seine Unterstützung des Hamburger SV.
Kühne soll demnach vor zehn Tagen von Mallorca in seinen Schweizer Wohnort Schindellegi zurückgekommen sein. Da sei es ihm schon schlechter gegangen, er sei ärztlich behandelt worden, berichten die Kreise. Er wurde 89 Jahre alt. Wohnort Schweiz, Wirkort Hamburg
Kühne wurde 1937 in Hamburg geboren. Bereits in jungen Jahren wurde er zum Vorstandsvorsitzenden des Logistikunternehmens Kühne + Nagel ernannt, das von seinem Großvater im Jahr 1890 mitgegründet wurde. Seit den Sechzigerjahren lebte er in der Schweiz. Im Jahr 2009 stieg er bei der Reederei Hapag-Lloyd ein, um sie vor einem Verkauf an asiatische Investoren zu retten. Über viele Jahre war er zudem der prägendste und finanzstärkste Mäzen des Hamburger SV. Er unterstützte den Verein mit dreistelligen Millionensummen und rettete ihn so mehrmals vor finanzieller Schieflage; er kaufte Anteile, sicherte Namensrechte des Stadions und mischte sich wiederholt in die sportliche und strukturelle Ausrichtung des Clubs ein. Eins der letzten Großprojekte, das Kühne in Hamburg anstieß, war ein neues Opernhaus. Auch beim spektakulär gescheiterten Elbtower-Projekt war er involviert. Wollte er sich in seiner Geburtsstadt Liebe erkaufen? Das fragte der SPIEGEL den Großmäzen im vergangenen Jahr. Das ganze Interview lesen Sie hier.

Der Unternehmer Klaus-Michael Kühne ist im Alter von 89 Jahren in Schindellegi, Schweiz, verstorben. Er baute Kühne+Nagel zu einem globalen Logistikriesen aus und war als Investor sowie Mäzen, insbesondere für seine Heimatstadt Hamburg, bekannt.

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