
Trotz der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt setzt die Koalition ihren bisherigen Kurs fort, während Kritik von AfD und CDU laut wird.
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Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fand kurz vor der Haushaltsdebatte im Bundestag statt. Die Koalition steht unter Druck wegen ihrer Haushalts- und Finanzpolitik.
Nicht alles ist anders in Deutschland nach dieser Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Im Bundestag war zu Beginn der Haushaltsdebatte zumindest zu beobachten, dass die Koalition ganz die alte ist. Der SPD-Vorsitzende, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, tat nicht, was man von ihm erwarten konnte. Keine Abkehr vom Kurs der Koalition, kein kritisches Wort über die Rentenreform, nur der Hinweis, dass es keinen „systematischen Abbau“ des Sozialstaats geben dürfe. Das Übliche.
Die AfD hatte dennoch leichtes Spiel, die Tücken dieses Haushalts aufzudecken. Dazu gehört der riesige Schuldenberg, den die Koalition aufhäuft und der die Schuldenbremse Makulatur werden lässt; die Sparmaßnahmen, die Löcher stopfen, aber bei Weitem nicht ausreichen, um von Konsolidierung oder neuen Prioritäten zu sprechen; die Steuerreform, die kaum als Reform zu bezeichnen ist. Die Tücke der AfD ist es wiederum, dass sie ihre Rechnung ohne die nationale Sicherheit macht. Wer eine Putin-freundliche Bundeswehr will, hat keine Geldsorgen mehr.
Klingbeil gab sich viel Mühe, die Kritik durch ein Investitionsfeuerwerk zu entkräften. Dass er ausgerechnet die Feuerwehrhäuser in Mecklenburg-Vorpommern ins Feld führte, die nun finanziert werden könnten, hatte wohl mehr mit der bevorstehenden Landtagswahl zu tun als mit den Zeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Er nannte auch Bibliotheken, Schwimmbäder, Kitas, Schulen und Krankenhäuser. Das sind nun allerdings zum großen Teil Investitionen in kommunaler Regie, die trotz Sondervermögen noch immer unter einer dramatischen Finanzkrise leidet.
Die CDU ließ die Mängel dieses Haushalts nicht unter den Tisch fallen. Das war eine Erinnerung daran, dass sie einmal für die „schwarze Null“ stand, die von Klingbeil als „Fetisch“ und Grund allen Übels bezeichnet wurde. Die Koalition regiert somit weiterhin mit einer SPD, die gerne Feuerwerk und Schulden macht, ansonsten aber im Namen von Ängsten und Sorgen ihrer geschrumpften Klientel auf der Bremse steht. Die Klientel der CDU schaut derweil in die Röhre. Auch daran ändert sich in Deutschland also erst einmal nichts nach dieser Landtagswahl: Die Koalition macht weiter, die CDU muss es ausbaden.

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New York Mayor Zohran Mamdani accuses the city government of covering up the health risks posed by asbestos and toxins after the terrorist attacks of September 11, 2001. He announced the release of tens of thousands of documents to prove this. According to US health authorities, over 9,400 people died from complications - more than three times as many as in the attacks themselves.
Federal Foreign Minister Wadephul rejects Lavrov's statements about the 'start of a real war'. He also calls for more arms orders from Kiev for German industry and discusses the return of Ukrainians fit for military service.
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