Breaking
ESRafa Jódar debuts at the 2026 US Open amid complaints about the smell of marijuana on court 17EUCDU Harz district rejects minority government reliant on Left Party support in Saxony-AnhaltITHamilton praises the new Ferrari power unit and arrives in Monza with the F40 of his dreamsBRDriver dies after truck crashes into tree on MGC-401 in JaíbaARA criminal case was opened in Russia after an armed attack on a military homeAROlmert confirms for the first time that Israel assassinated Assad's advisor Suleiman in 2008DEDanish intelligence warns of Russian sabotage against defense industryDEICE door opened at 200 km/h in Lower Franconia – police are looking for perpetratorsRUA professor from Norway demanded from Germany evidence of Russia's involvement in the drone incident in LeipzigBRVeterinarian explains signs of pain in pets and guides owners to observe changes in behaviorESRafa Jódar debuts at the 2026 US Open amid complaints about the smell of marijuana on court 17EUCDU Harz district rejects minority government reliant on Left Party support in Saxony-AnhaltITHamilton praises the new Ferrari power unit and arrives in Monza with the F40 of his dreamsBRDriver dies after truck crashes into tree on MGC-401 in JaíbaARA criminal case was opened in Russia after an armed attack on a military homeAROlmert confirms for the first time that Israel assassinated Assad's advisor Suleiman in 2008DEDanish intelligence warns of Russian sabotage against defense industryDEICE door opened at 200 km/h in Lower Franconia – police are looking for perpetratorsRUA professor from Norway demanded from Germany evidence of Russia's involvement in the drone incident in LeipzigBRVeterinarian explains signs of pain in pets and guides owners to observe changes in behavior
BackHessens Opposition kritisiert Kürzungen bei Hochschulbauprogramm „Heureka“
Hessens Opposition kritisiert Kürzungen bei Hochschulbauprogramm „Heureka“
Politics
Die Zeit1 hour agoPolitics2 min readGermany

Hessens Opposition kritisiert Kürzungen bei Hochschulbauprogramm „Heureka“

Die Landesregierung plant, die Mittel für das Sanierungsprogramm von fünf auf zehn Jahre zu strecken, was auf scharfe Kritik der Opposition stößt.

Quick Look

  • Die hessische Opposition kritisiert die Streckung des Hochschulbauprogramms „Heureka“ von fünf auf zehn Jahre.
  • Kritiker sehen darin eine faktische Halbierung der Mittel und eine Gefährdung der Sanierung maroder Universitätsgebäude.

AI-generated summary

Why It Matters

Das Programm 'Heureka' dient der Finanzierung von Baumaßnahmen an hessischen Hochschulen. Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage plant die Landesregierung eine Streckung der Mittel.

Font size

Hessens Opposition kritisiert massive indirekte Kürzungen bei den Baumitteln für die teils deutlich sanierungsbedürftigen Hochschulen. Schwarz-Rot wolle die Laufzeit des Hochschulbauprogramms «Heureka» von fünf auf zehn Jahre strecken, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Miriam Dahlke, im Wiesbadener Landtag. Das komme einer Halbierung des Geldes gleich. Schwarz-Rot verwies auf Finanzzwänge infolge der Wirtschaftsflaute und betonte, sich sehr wohl für die heimischen Hochschulen einzusetzen.

Laut der Konferenz Hessischer Universitäten (KHU) soll «Heureka» nicht mehr von 2027 bis 2031 mit 1,4 Milliarden Euro umgesetzt werden, sondern mit dieser Summe bis 2036 gestreckt werden. Angesichts bis dahin erwartbarer Kostensteigerungen bei dringend nötigen Gebäudesanierungen halbierten sich die Mittel damit nicht nur, sondern verringerten sich faktisch noch mehr.

Handeln nur bei Gefahr für Leib und Leben?

Bereits jetzt gibt es laut der KHU bei «Heureka» Verzögerungen: «Durch die Priorisierung von Maßnahmen durch die Landesregierung werden Vorhaben überwiegend nur noch dann freigegeben, wenn akute Gefahr für Leib und Leben droht.»

Die Opposition bezifferte den Bau- und Sanierungsstau an Hessens Hochschulen auf mindestens 2,69 Milliarden Euro.

«Stopfen von Haushaltslöchern»

Die Grünen-Parlamentarierin Dahlke monierte, die Landesregierung nehme den Hochschulen «nicht nur das Geld, sondern auch jegliche Planungssicherheit für den Hochschulbau». Die Bildung habe für CDU und SPD keine Priorität, sondern diene dem «Stopfen von Haushaltslöchern». Doch wer «seine Hochschulen kaputtspart, spart am Fundament unseres Landes», betonte Dahlke.

Für den Sanierungsstau bei Unigebäuden nannte sie drastische Beispiele, etwa mit Blick auf die Kunsthochschule Kassel: «Da fallen aktuell Waschbären durch die Decke in den Hörsaal.» Und bei der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) sei ein Gebäude seit 2025 «wegen Mängel beim Brandschutz geschlossen».

«Taschenspielertrick»

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Opposition, Frank Grobe, nannte die Streckung der «Heureka»-Mittel einen «Taschenspielertrick». Bei zunehmender finanzieller Schwächung der hessischen Hochschulen drohten gute Studienanwärter auf Unis in anderen Bundesländern oder im Ausland auszuweichen. Das wäre «für unser Land eine Katastrophe».

Bildung sei der wichtigste hiesige Rohstoff, betonte der hochschulpolitische Sprecher der oppositionellen FDP-Fraktion, Matthias Büger. Statt in der Wirtschaftskrise «die Bildung zu stärken, weil sie uns den Weg hinausweist aus der Krise, kürzt die Landesregierung genau an dieser Stelle».

Schnellbau als Standard?

Der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Bijan Kaffenberger, verwies auf die Wirtschaftsflaute: «Heureka» stehe «vor denselben Herausforderungen wie alle anderen Förderprogramme von Bund und Ländern».

Doch Hessen reagiere. So würden etwa die Verfahren für kleinere Baumaßnahmen bei Hochschulen vereinfacht. Überlegt werden sollte zudem eine weitere Stärkung der Bauautonomie der Hochschulen. Kaffenberger fügte hinzu: «Der Schnellbau sollte meines Erachtens Standard werden.» Das Finanz- und das Wissenschaftsministerium diskutierten dies bereits.

Schlagzeile wichtiger als starke Hochschulentwicklung?

Lucas Schmitz, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, warf der Opposition und insbesondere den Grünen vor, den Wissenschaftsstandort seit Jahren schlechtzureden, obwohl Schwarz-Rot bei der Hochschulpolitik die Hand reiche. Doch scheine hier «die mediale Schlagzeile wichtiger als eine starke Hochschulentwicklung» zu sein.

Open Questions

  • Wie reagieren die Hochschulen konkret auf die verlängerten Baufristen?
  • Werden weitere Sanierungsprojekte aufgrund der Priorisierung gestoppt?

Related Topics

This article was originally published by Die Zeit.

Related Stories

Christoph de Vries warnt vor neuer Eskalationsstufe hybrider Angriffe aus Russland
Developing·11 minutes ago

Christoph de Vries warnt vor neuer Eskalationsstufe hybrider Angriffe aus Russland

Nach dem mutmaßlich von Russland gesteuerten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle kritisiert der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Christoph de Vries, die Haltung der BSW-Chefin Sahra Wagenknecht und spricht von einer neuen Eskalationsstufe hybrider Angriffe, für die Russland verantwortlich sei. Er fordert weitere Sanktionen, eine Zeitenwende in der inneren Sicherheit und Reformen bei den Nachrichtendiensten.

Die Welt
2 min read
More on this topicheureka