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Die Ukraine hat wiederholt vor den Gefahren des russischen Luftraums gewarnt, insbesondere aufgrund des ongoing Krieges und der militärischen Aktivitäten Russlands. Die ICAO ist die UN-Organisation für zivile Luftfahrt und setzt globale Standards für Flugsicherheit.
Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) hat nach Warnungen der Ukraine zum verstärkten Schutz von Passagiermaschinen aufgerufen. Die zivile Luftfahrt werde durch Langstreckenwaffen, Drohnen, Funkstörungen und Luftabwehrsysteme gefährdet, teilte die ICAO mit.
Das Risiko nehme zu, dass Passagierflugzeuge gezielt angegriffen werden »oder ins Kreuzfeuer geraten« könnten, teilte die UN-Organisation mit. Dabei erwähnte sie jedoch kein bestimmtes Land. Die Mitgliedsstaaten müssten ihre Anstrengungen »zum Schutz ziviler Flugzeuge vor allen Risiken, die von Konfliktgebieten ausgehen«, verstärken.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Dienstag eine Warnung an Fluggesellschaften, Versicherungsunternehmen und Passagiere ausgesprochen, die den russischen Luftraum nutzen. »In Russlands Luftraum werden sich Drohnen in einem Ausmaß befinden, das berücksichtigt werden muss«, sagte Selenskyj. Die sicheren Tage im russischen Luftraum seien vorbei.
Ein »von Drohnen wimmelnder Luftraum«
»Die Ukraine will nicht, dass unschuldige Menschen ihr Leben verlieren«, sagte Selenskyj. Daher würden die Verbündeten seines Landes gewarnt. Die Ukraine bedroht die zivile Luftfahrt »nicht als solche – kein einziges ziviles Flugzeug«. Ein »von Drohnen wimmelnder Luftraum« sei allerdings »kein Ort für die zivile Luftfahrt«, sagte er.
Die ukrainische Regierung übermittelte ihre Warnung auch offiziell an die ICAO. »Wir rufen alle dazu auf, diesen zu meiden«, schrieb Außenminister Andrij Sybiha über den russischen Luftraum auf X. Der russische Luftraum werde aufgrund »erhöhter militärischer Aktivität« unsicherer.
AI outlook — possibilities, not facts
Internationale Fluggesellschaften werden den russischen Luftraum meiden oder Flugrouten umleiten.
Likely · Within days
Die ICAO wird dringende Empfehlungen oder Richtlinien zum Schutz ziviler Flugzeuge in Konfliktgebieten herausgeben.
Possible · Within weeks

Bei einem russischen Luftangriff auf die ukrainische Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa ist ein mehrstöckiges Wohnhaus beschädigt worden, wie die örtliche Militärverwaltung auf Telegram mitteilte. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt.
In der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta und in über 200 spanischen Städten protestierten Zehntausende gegen die Migrationspolitik der Regierung von Pedro Sánchez. Sie warfen der Zentralregierung Beschwichtigung gegenüber Marokko und mangelnde Unterstützung für Ceuta vor, nachdem rund 72.000 Migranten aus Marokko in die Exklave eingereist waren. Ein Polizeibericht beschuldigt die marokkanische Polizei, den Andrang durch Nachsicht ermöglicht zu haben.

Im Rahmen des einjährigen Einsatzes "Southern Spear" gegen Drogenschmuggel im Pazifik und der Karibik haben die USA laut Southcom 227 Menschen getötet und 68 Schläge gegen mutmaßliche Drogenboote ausgeführt. Nur drei Schmuggler wurden lebend gerettet. Kritiker zweifeln an der Rechtmäßigkeit der Angriffe in internationalen Gewässern.
In Spanien haben Zehntausende bei landesweiten Kundgebungen für den Verbleib der nordafrikanischen Exklave Ceuta bei Spanien und gegen die Migrationspolitik der Regierung demonstriert. Dabei wurden vier Demonstranten festgenommen und vier Polizisten verletzt. Die Opposition wirft der Regierung Lügen und Beschwichtigung gegenüber Marokko vor.

Dänische Behörden haben laut Berlingske Pläne für russische Sabotage gegen Verteidigungsunternehmen aufgedeckt, die Lieferungen an die Ukraine stoppen sollen. Bulgarien genehmigt Ausnahmen von EU-Sanktionen gegen Russland für den Import von Stahl zum Kernkraftwerk Kosloduj. Selenskyj kritisierte einen Schusswechsel zwischen SBU und HUR in Kiew als skandalös und forderte Klärung durch den Generalstaatsanwalt.

Bei einem informellen Treffen der EU-Außenminister in Irland hat die Ukraine neue Zusagen zur Unterstützung ihrer Luftverteidigung erhalten. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bestätigte Ankündigungen von Mitgliedstaaten, ohne jedoch Details zu nennen. Die Ukraine hatte zuletzt einen Bedarf von etwa 300 Abfangraketen angegeben, um sich vor russischen Angriffen zu schützen, insbesondere auf die Energieinfrastruktur im Winter.