Insa-Umfrage sieht AfD in Mecklenburg-Vorpommern bei 37 Prozent
Neue Insa-Umfrage für die „Bild“: AfD führt vor der SPD, CDU droht historisches Tief.
Quick Look
- Eine aktuelle Insa-Umfrage sieht die AfD in Mecklenburg-Vorpommern bei 37 Prozent vor der SPD mit 35 Prozent.
- Die CDU stürzt auf sieben Prozent ab, während BSW den Einzug verpasst.
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Why It Matters
Bei der Landtagswahl 2021 in Mecklenburg-Vorpommern wurden die Sozialdemokraten mit 39,6 Prozent stärkste Kraft.
Nach der repräsentativen Insa-Umfrage kommt die AfD auf 37 Prozent. Die SPD legt erneut zu und erreicht 35 Prozent. Die weiteren Parteien folgen demnach mit großem Abstand. Die Linke kommt auf zehn Prozent. Die CDU steckt weiter bei nur sieben Prozent fest – ähnlich wie in kürzlich veröffentlichten Umfragen anderer Meinungsforschungsinstitute. Es wäre das schlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Gründung der Bundesrepublik.
Die Grünen kämen der Umfrage für die „Bild“ zufolge mit fünf Prozent gerade über die Fünfprozenthürde. Das BSW kommt auf drei Prozent und würde demzufolge den Einzug in den Landtag verpassen.
Bei der Landtagswahl 2021 waren die Sozialdemokraten mit 39,6 Prozent noch stärkste Kraft geworden. Die AfD kam damals auf 16,7 Prozent, die CDU auf 13,3, die Linke auf 9,9, die Grünen auf 6,3 und die FDP auf 5,8 Prozent der Stimmen.
Schwesig regiert das Land seither zusammen mit den Linken. Der Umfrage zufolge wäre eine rot-rote Koalition nicht mehr möglich. Gemeinsam mit den Grünen könnten die bisherigen Regierungsparteien aber rechnerisch weiterregieren. Für eine AfD-Alleinregierung würde es nicht reichen.
In einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD kam die SPD in MV jüngst auf 33 Prozent hinter der AfD mit 38 Prozent. Die Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF sah die SPD bei 34 Prozent und die AfD bei 37 Prozent. In beiden Umfragen lag die CDU ebenfalls bei 7 Prozent. Die Linkspartei kam bei Infratest dimap auf 9 und bei der Forschungsgruppe Wahlen auf 10 Prozent. Die Grünen lagen in beiden Umfragen bei 5 Prozent, das BSW bei 4 Prozent.
Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschern die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.
Open Questions
- Wie entwickeln sich die Umfragewerte bis zur nächsten Wahl?
- Welche Koalitionen werden nach der Wahl tatsächlich möglich sein?







