
Spannungen im Nahen Osten: Iran bietet Öffnung der Meerenge unter Bedingungen an, während die USA Sanktionen verschärfen und Israel militärische Operationen fortsetzt.
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Die Straße von Hormus ist eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten für den Öltransport. Der Iran und die USA befinden sich in einem langjährigen Konflikt, der durch Sanktionen und regionale Stellvertreterkriege verschärft wird.
US-Präsident Donald Trump lehnt einen iranischen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus ab. Das teilte Trump am Samstag am Weißen Haus mit.
Der Irak bemüht sich angesichts weitreichender US-Sanktionen gegen den Iran um Ausnahmeregelungen für iranische Flüge. Es gebe dazu einen direkten Austausch mit der US-Regierung, teilte das Medienbüro des irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi mit. Ziel seien Ausnahmen für iranische Flüge in den Irak und aus dem Irak aus „humanitären Gründen“, etwa für Pilger und medizinische Behandlungen sowie im „Interesse der Zivilbevölkerung“.
Der Iran muss wegen des erhöhten Drucks der US-Regierung seine Flüge in der Region streichen. Nach iranischen Angaben nahmen Flughäfen in der irakischen Hauptstadt Bagdad sowie in Maskat im Oman seit Mittwoch keine Flüge mehr an.
Im Ringen um eine Wiederöffnung der Straße von Hormus sieht der Iran nun die USA am Zug. Teheran habe Washington über Katar einen „Sieben-Tage-Plan“ übermittelt, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in New York vor Journalisten. Die Entscheidung liege nun bei den Vereinigten Staaten. „Sie können diesen Sieben-Tage-Plan akzeptieren, und am Ende wird die Straße von Hormus geöffnet sein“, sagte Aragthschi.
Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition hat nach eigenen Angaben zwei auf die Hauptstadt Riad gerichtete Drohnen der pro-iranischen Huthi-Rebellen abgefangen. Auf der Plattform X teilt das Bündnis mit, es überwache weitere Bedrohungen durch Raketen und Drohnen.
Der von den USA gegründete Friedensrat treibt Pläne für einen Wiederaufbau des Gazastreifens voran – und sieht dabei offiziell keinen Platz für das Palästinenser-Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA). Nach Angaben aus Kreisen der humanitären Organisation zeigen sich Mitglieder des Friedensrats hinter den Kulissen jedoch sehr wohl offen für eine Zusammenarbeit mit der UNRWA. Israel verlangt den Abzug des Hilfswerks aus dem Gazastreifen und wirft diesem vor, von Extremisten der Hamas-Miliz infiltriert zu sein.
US‑Präsident Donald Trump lehnt einem Medienbericht zufolge den Vorschlag des Iran für eine siebentägige Waffenruhe ab. Er habe seinen Beratern mitgeteilt, dass er davon ausgehe, den Iran nach den Zwischenwahlen im November weiter anzugreifen, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungskreise.
Der UN-Sicherheitsrat hat sich deutlich gegen die Angriffe der Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien positioniert. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen verurteile das Vorgehen einstimmig auf „das Schärfste“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der 15 Staaten.
Der Iran hat den USA nach eigenen Angaben einen „konkreten“ Sieben-Tage-Plan zur Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus vorgelegt. Nun liege die Entscheidung bei den USA, sagt der iranische Außenminister Abbas Araghtschi vor Journalisten bei den Vereinten Nationen in New York.
Der Iran zeigt sich einem Insider zufolge bei seinem Atomprogramm unnachgiebig, selbst wenn die USA den Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus annehmen. Die strategisch wichtige Wasserstraße bleibe geschlossen, bis die USA alle Bedingungen des Irans erfüllt hätten, sagt ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
US-Präsident Donald Trump macht dem chinesischen Staatschef Xi Jinping bei Gesprächen im Weißen Haus unmissverständlich klar, dass eine chinesische Unterstützung für den Iran inakzeptabel ist.
Israels Militär hat eigenen Angaben zufolge erneut Mitglieder Hamas im Gazastreifen getötet. Einer der beiden Getöteten sei an Geldtransfers an die Terrororganisation beteiligt gewesen, teilten die israelischen Streitkräfte mit.
Nach der Einschränkung zahlreicher Flugverbindungen durch US-Sanktionen hat der Iran seinen Nachbarstaaten gedroht. „Entweder ist das Fliegen in der Region für alle frei oder für niemanden“, schrieb Mohammed Mochber, Berater des obersten Führers, auf der Plattform X.
Saudi-Arabien und seine Verbündeten Pakistan und die Türkei arbeiten angesichts der Spannungen auf der Arabischen Halbinsel weiter mit Hochdruck an der Ausgestaltung ihres neuen Verteidigungsbündnisses.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat seine grundsätzliche Bereitschaft zur Herausgabe des hochangereicherten Urans im Besitz seines Landes erklärt. Auf die Frage, ob der Iran dazu bereit sei, sagte er dem US-Sender Fox News: „Ja, im Rahmen des Völkerrechts, auf der Grundlage des Atomwaffensperrvertrags, werden wir uns an alles halten, wozu wir verpflichtet sind.“
Großbritannien warnt den Iran einem Medienbericht zufolge vor feindseligen Handlungen. Der britische Außenminister Ed Miliband sagt seinem iranischen Amtskollegen Abbas Aragtschi bei einem Treffen, Großbritannien werde „keine Einschüchterung, Drohungen oder feindseligen Aktivitäten auf britischem Boden“ von Gruppen tolerieren, die mit dem Iran in Verbindung stehen.
Frankreich wird Truppen und Verteidigungssysteme nach Saudi-Arabien entsenden, um die für den Energietransport wichtige Hafenstadt Janbu am Roten Meer zu schützen. „Wir werden militärische Mittel, das heißt Soldaten, Radarsysteme und Verteidigungssysteme, entsenden, um diesen Ort zu schützen“, sagte Präsident Emmanuel Macron.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bei den Vereinten Nationen seinen Kurs mit Nachdruck verteidigt. Internationale Vorwürfe gegen sein Land wies er zurück und griff zugleich seine Kritiker an. „Israel des Völkermords zu bezichtigen, ist die größte Lüge des Jahrhunderts“, sagte er in New York.
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Fortsetzung der militärischen Spannungen in der Golfregion.
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