
Im März hatte Katar zwei iranische Bomber abgeschossen. Ein Pilot wurde getötet, drei gelten als vermisst. Teheran vermutet sie in Haft und fordert Aufklärung.
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Im März schoss Katar zwei iranische SU-24-Bomber ab, die einen US-Stützpunkt angreifen wollten.
Nach Abschuss im März Iran verlangt Zugang zu vermissten Piloten in Katar
Im März hatte Katar zwei iranische Bomber abgeschossen. Ein Pilot wurde dabei getötet, drei weitere gelten als vermisst. Teheran vermutet sie nun in Haft – und fordert Aufklärung.
Teheran hat Katar aufgefordert, Vertreter der iranischen Armee für die Suche nach drei angeblich im Golfemirat inhaftierten Kampfpiloten ins Land zu lassen. »Ein Expertenteam der iranischen Luftwaffe wartet seit Monaten darauf, für eine Untersuchung vor Ort nach Katar zu reisen«, erklärte General Mohammed Baghersadeh nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim. Katars Regierung bestreitet die Festnahme der Piloten.
Die iranische Luftwaffe hatte im März einen US-Militärstützpunkt in Katar angegriffen. Die Leiche eines bei dem Einsatz getöteten Piloten war nach Angaben Teherans Ende Juli an Iran übergeben worden. Drei andere Kampfpiloten gelten offiziell als vermisst. Am Samstag warf Teheran dem Golfemirat vor, die Soldaten in Wirklichkeit festgenommen zu haben, und forderte ihre Freilassung.
Das katarische Außenministerium hat die Vorwürfe einer Festnahme »kategorisch« zurückgewiesen. Das Golfemirat habe Teheran eingeladen, »um sie über Such- und Rettungsaktionen im April zu informieren, aber die iranische Seite hat bisher nicht geantwortet«, teilte die Regierung mit.
Regelmäßige Attacken
Katar hatte Anfang März bekannt gegeben, zwei iranische Bomber vom Typ SU-24 abgeschossen zu haben, die einen Angriff auf den Stützpunkt der US-Luftwaffe Udeid im Land flogen. Die iranischen Bomber waren der Basis gefährlich nahe gekommen, es fehlten laut Berichten nur zwei Minuten. Katars Luftstreitkräfte schossen die iranischen Feindflugzeuge aber noch rechtzeitig ab – es war der erste Kampfeinsatz für F-15-Piloten des Emirats.
Seit Beginn des Irankriegs Ende Februar hat Teheran als Reaktion auf US-Angriffe wiederholt Katar und andere Verbündete der USA in der Region attackiert. Dabei nahm Iran regelmäßig Einrichtungen der US-Armee in den Golfstaaten ins Visier.

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Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein belebtes Einkaufszentrum in Krywyj Rih wurden mindestens 16 Menschen getötet und über 130 verletzt. Die Attacke erfolgte in zwei Wellen, wobei die zweite gezielt Rettungskräfte traf.

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Der Iran-Konflikt verschärft sich durch US-Wirtschaftssanktionen und militärische Blockaden. Während die USA ihre Präsenz in der Straße von Hormus verstärken, droht Teheran mit Widerstand. Parallel dazu eskaliert die Gewalt im Westjordanland.

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