Breaking
FRPolitical and international news: update on the dayRUIn Akhtubinsk, the burning of a liquefied gas tank continues for the fourth dayKRKorea Forest Service raises Gyeonggi, Gangwon, and Gyeongbuk landslide crisis warning to ‘caution’TRCruise ship sank off the coast of Kyrenia, TRNCRUA natural fire covering an area of about 10 hectares is being extinguished in AnapaRUFerry with 279 passengers capsized off the coast of Northern CyprusKRHeavy rain advisory maintained for 3 areas including YangsanJPShanghai Cooperation Organization (SCO) summit begins, China and Russia summit to demonstrate unityITTransfer market: Marten De Roon moves from Atalanta to RomaJPDebris flow on Nepal-China border leaves 768 dead and over 3,000 missingFRPolitical and international news: update on the dayRUIn Akhtubinsk, the burning of a liquefied gas tank continues for the fourth dayKRKorea Forest Service raises Gyeonggi, Gangwon, and Gyeongbuk landslide crisis warning to ‘caution’TRCruise ship sank off the coast of Kyrenia, TRNCRUA natural fire covering an area of about 10 hectares is being extinguished in AnapaRUFerry with 279 passengers capsized off the coast of Northern CyprusKRHeavy rain advisory maintained for 3 areas including YangsanJPShanghai Cooperation Organization (SCO) summit begins, China and Russia summit to demonstrate unityITTransfer market: Marten De Roon moves from Atalanta to RomaJPDebris flow on Nepal-China border leaves 768 dead and over 3,000 missing
NewsgatherNewsgather
All StoriesWorldSportsFinanceTechScience
Sign In
All StoriesWorldSportsFinanceTechScienceHealthCultureClimatePoliticsSpace
NewsgatherNewsgather

Real-time global news intelligence. Curated by humans, powered by data.

Sections

All StoriesWorldSportsFinanceTechScience

More

HealthCultureClimatePoliticsSpace

Company

AboutEditorial StandardsAdvertisingCareersPressContact

©️ 2026 Newsgather. A product by All Software 24. All rights reserved.

Privacy PolicyCookie PolicyImprintTerms of UseContent and Editorial PolicyRemoval RequestAdvertising PolicyContact
Back|Island sagt «Nein» zur EU: Referendum gegen Beitrittsgespräche
Island sagt «Nein» zur EU: Referendum gegen Beitrittsgespräche
World
Die Zeit·1 hour ago·World·2 min read·🇩🇪Germany

Island sagt «Nein» zur EU: Referendum gegen Beitrittsgespräche

Die Einwohnerinnen und Einwohner der Vulkaninsel haben die Wiederaufnahme der Beitrittsgespräche in einem knappen Referendum abgelehnt.

Quick Look

  • In einem knappen Referendum haben Islands Einwohner gegen die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen gestimmt.
  • Die EU-Gegner setzten sich mit 52,8 Prozent durch, was eine Niederlage für Regierungschefin Kristrún Frostadóttir bedeutet.

AI-generated summary

Why It Matters

Island stellte 2009 während der Finanzkrise einen Antrag auf EU-Mitgliedschaft, der 2013 auf Eis gelegt wurde. Das Land ist bereits über den EWR eng mit der EU verbunden.

Font size

Island sagt «Nein» zur EU: Die Einwohnerinnen und Einwohner der Vulkaninsel haben die Wiederaufnahme der Beitrittsgespräche in einem knappen Referendum abgelehnt. Den Ausschlag für den Sieg der EU-Gegner mit 52,8 Prozent gaben die Wahlkreise außerhalb der Hauptstadt Reykjavík. Bei hoher Wahlbeteiligung stimmten insgesamt rund 118.000 Menschen gegen die Gespräche, rund 105.000 dafür. Island bleibt damit zwar eng an die Europäische Union angebunden, wird absehbar aber kein vollwertiges Mitglied.

Das Ergebnis ist eine Niederlage für die sozialdemokratische Regierungschefin Kristrún Frostadóttir, die angekündigt hatte, dass die Regierung der Entscheidung folgen werde. Schon bei ihrem Amtsantritt Ende 2024 hatte sie über eine Abstimmung über neue EU-Verhandlungen gesprochen. Bereits während der Finanzkrise 2009 hatte das gerade einmal rund 400.000 Einwohner zählende Land einen Antrag auf EU-Mitgliedschaft gestellt. Doch nach der Parlamentswahl 2013 legte die neue EU-skeptische Regierung die Beitrittspläne auf Eis.

Bis zuletzt hatte Frostadóttir für das «Ja» der rund 270.000 Abstimmungsberechtigten geworben - ohne Erfolg. Noch während die bis Sonntagvormittag andauernde Auszählung der Stimmen lief, äußerte die Regierungschefin die Hoffnung, dass die Volksabstimmung das Land nicht spalte. «Ich weiß, dass bei manchen Leuten die Emotionen hochgekocht sind, aber ich habe inzwischen Zeit mit einer großen Gruppe von Menschen aus dem ganzen Land verbracht, und die Leute sind durchaus offen für unterschiedliche Ausgänge», sagte sie im isländischen Fernsehen.

Trump-Faktor ohne entscheidenden Einfluss

Die Hauptargumentation der Befürworter, der EU-Beitritt würde in unsicheren Zeiten mehr Sicherheit bringen, verfing nicht. Die Gegner hielten dagegen, die Nato-Mitgliedschaft sowie ein 1951 mit den USA geschlossenes bilaterales Verteidigungsabkommen würden ausreichen. Zudem schien das Misstrauen in US-Präsident Donald Trump nicht so ausschlaggebend zu sein, dass EU-Gegner doch noch die Seite gewechselt hätten.

Trumps wiederholte Drohungen, die zu Dänemark gehörende Arktisinsel Grönland den Vereinigten Staaten einzuverleiben, waren von Beobachtern als ernstzunehmender Faktor bei der Abstimmung bewertet worden. Ohne konkret den Namen des US-Präsidenten zu nennen, hatte Frostadóttir gesagt: «Wir sehen um uns herum, dass Länder in unserer Nachbarschaft durch die Europäische Union geschützt wurden.»

Wirtschaftlich ist Island auch ohne Mitgliedschaft bereits stark in Europa integriert: Das Land gehört zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und genießt die Vorteile des Binnenmarkts - hat aber eben bei wichtigen Entscheidungen kein Mitspracherecht. Den EU-Gegnern ist es insbesondere wichtig, die Souveränität über die Fischerei zu behalten - den größten und identitätsstiftenden Wirtschaftszweig der Insel. Frostadóttir wollte dazu über eine Sonderregel verhandeln, aber auch das lehnte die Mehrheit nun ab.

Formal bleibt der Beitrittsantrag von 2009 zunächst bestehen; er wurde nie zurückgezogen. Möglich ist aber nun auch, dass das Parlament über einen kompletten Rückzug debattiert. Nach abgeschlossenen Verhandlungen hätte es zunächst ein weiteres Referendum zur endgültigen Beitrittsentscheidung gegeben. Auch das ist jetzt in sehr weite Ferne gerückt.

«Enge Partner» - aber eben nicht so eng

Angaben der Europäischen Union zufolge wird derzeit mit sieben (anderen) Staaten verhandelt - mit sehr unterschiedlichem Stand. Am weitesten sind die Gespräche mit Montenegro, am prominentesten wohl die mit der Ukraine. Die Verhandlungen mit Serbien kommen nur langsam voran, die mit der Türkei sind seit Jahren praktisch eingefroren.

Zum Referendum auf Island äußerte sich Brüssel zunächst nicht. In einer Phase, in der in mehreren EU-Staaten europaskeptische Kräfte Zulauf haben, wäre ein anderes Signal aus Reykjavík für die EU-Spitze wohl politisch willkommen gewesen.

Formell geht es in den Verhandlungen darum, dass die Kandidatenländer sich an die Werte und Rechtsvorschriften der EU anpassen müssen. Diese sind in mehrere Bereiche unterteilt, die je nach Verhandlungsstand als bereits abgeschlossen behandelt werden können. «Das Tempo der Fortschritte eines Beitrittskandidaten auf dem Weg zum Beitritt hängt davon ab, wie schnell das Land die erforderlichen Reformen umsetzt», schreibt die EU.

Vor dem Referendum hatte das isländische Außenministerium explizit darauf verwiesen, dass der 2009 eingereichte Beitrittsantrag weiterhin gültig sei. Bei ihrem Besuch auf der Insel vor gut einem Jahr sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: «Wir teilen gemeinsame Werte, wir kennen uns sehr gut, wir sind gleichgesinnt - daher sind wir enge Partner.»

Open Questions

  • ?Wird das Parlament nun über einen kompletten Rückzug des Beitrittsantrags debattieren?
  • ?Wie wird die EU offiziell auf das Wahlergebnis reagieren?

Related Topics

People
Organizations
Places
Topics
This article was originally published by Die Zeit.

Quick Look

  • In einem knappen Referendum haben Islands Einwohner gegen die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen gestimmt.
  • Die EU-Gegner setzten sich mit 52,8 Prozent durch, was eine Niederlage für Regierungschefin Kristrún Frostadóttir bedeutet.

AI-generated summary

Story signals

News tone
Neutral
Emotional intensity
High
News value
Moderate
Follow-up likelihood
Likely
Relevance window
Days

Source & Reliability

Source
Die Zeit
Story type
Hard news
Source quality
Full
Published
1 hour ago

Related Stories

More on this topic
Rettungsarbeiten nach Flutkatastrophe in Nepal und Tibet durch neue Erdrutsche erschwert
Developing·16 minutes ago

Rettungsarbeiten nach Flutkatastrophe in Nepal und Tibet durch neue Erdrutsche erschwert

Rettungskräfte in Nepal und Tibet kämpfen nach Sturzfluten gegen neue Erdrutsche und aufgestaute Seen. Die Zahl der Toten liegt bei 768, über 3.000 Menschen werden vermisst, darunter mehrere Deutsche. Die Hilfe wird durch blockierte Infrastruktur erschwert.

Die Zeit
3 min read
Ukraine meldet Schlag gegen russische Ölraffinerie – Kreml kündigt »massive Angriffe« an
BREAKING·33 minutes ago

Ukraine meldet Schlag gegen russische Ölraffinerie – Kreml kündigt »massive Angriffe« an

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf eine Ölraffinerie im russischen Bezirk Kirischi droht Moskau mit massiven Vergeltungsschlägen gegen die ukrainische Energieinfrastruktur. Präsident Selenskyj meldet zudem hohe Verluste durch russische Angriffe.

Spiegel Wirtschaft
3 min read
Island sagt „Nein“ zur EU: Referendum über Beitrittsgespräche abgelehnt
World·1 hour ago

Island sagt „Nein“ zur EU: Referendum über Beitrittsgespräche abgelehnt

In einem knappen Referendum haben Islands Einwohner gegen die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen gestimmt. Die Niederlage trifft die sozialdemokratische Regierungschefin Kristrún Frostadóttir, während das Land wirtschaftlich über den EWR eng verbunden bleibt.

Handelsblatt
3 min read
Isländer stimmen knapp gegen EU-Beitrittsgespräche
Developing·1 hour ago

Isländer stimmen knapp gegen EU-Beitrittsgespräche

Die Einwohner Islands haben in einem Referendum knapp mit 52,8 zu 47,2 Prozent gegen die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen gestimmt. Gegner pochen vor allem auf die Kontrolle der Fischereigebiete.

Handelsblatt
1 min read
Isländer stimmen in Referendum knapp gegen EU-Verhandlungen
World·1 hour ago

Isländer stimmen in Referendum knapp gegen EU-Verhandlungen

In einem Referendum hat sich eine knappe Mehrheit der isländischen Wähler gegen die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen ausgesprochen. 52,8 Prozent stimmten mit Nein, während 47,2 Prozent die Gespräche fortführen wollten.

Süddeutsche Zeitung
1 min read
Isländische Bevölkerung stimmt gegen Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen
World·1 hour ago

Isländische Bevölkerung stimmt gegen Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen

In Island hat eine knappe Mehrheit von 52,8 Prozent der Wähler gegen die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen gestimmt. Die sozialdemokratische Regierungschefin Kristrún Frostadóttir kündigte an, das Ergebnis zu respektieren.

Die Zeit
2 min read
More on this topic
island
eu
referendum
island
Kristrún Frostadóttir
Donald Trump
Ursula von der Leyen
Europäische Union
Nato
Island
Reykjavík
Grönland
Montenegro
eu
referendum
kristrún frostadóttir
beitrittsgespräche
reykjavík
island
island