
Referendum in Island endet mit 52,8 Prozent für das Nein
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EU-Beitrittsgespräche Islands waren 2013 nach vier Jahren abgebrochen worden. Das Interesse war zuletzt wegen Lebenshaltungskosten und geopolitischer Faktoren gewachsen.
Reykjavík. Die Einwohnerinnen und Einwohner Islands haben mehrheitlich gegen eine Wiederaufnahme der Gespräche über einen EU-Beitritt ihres Landes gestimmt. Das Ergebnis des Referendums fiel mit 52,8 zu 47,2 Prozent der Stimmen knapp aus, wie die Auszählung ergab.
Zunächst hatten sich Befürworter und Gegner neuer EU-Beitrittsgespräche, die 2013 nach vier Jahren abgebrochen worden waren, ein enges Rennen geliefert. Die Beitrittsgegner pochen vor allem auf die Wahrung der Kontrolle über die isländischen Fischereigebiete. Ein Endergebnis wird bis Mittag erwartet.
Ministerpräsidentin Kristrun Frostadottir hatte die Abstimmung als historische Chance bezeichnet und erklärt, ein „Nein“ werde die Debatte über einen EU-Beitritt dauerhaft beenden. In dem Inselstaat im Nordatlantik war das Interesse an einer EU-Mitgliedschaft zuletzt wieder gewachsen – unter anderem wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten, des Ukraine-Krieges sowie der wiederholten Drohungen von US-Präsident Donald Trump, das benachbarte Grönland zu annektieren.
Befürworter von Beitrittsgesprächen argumentierten, dass eine EU-Mitgliedschaft und eine mögliche Einführung des Euro die hohen Zinsen dämpfen und die Inflation im Land eindämmen könnten. Der Leitzins der isländischen Zentralbank liegt derzeit bei acht Prozent. Gegner eines EU-Beitritts befürchten hingegen einen Verlust der Souveränität und der Kontrolle über die für das Land wichtigen Fischereigewässer.
Rettungskräfte in Nepal und Tibet kämpfen nach Sturzfluten gegen neue Erdrutsche und aufgestaute Seen. Die Zahl der Toten liegt bei 768, über 3.000 Menschen werden vermisst, darunter mehrere Deutsche. Die Hilfe wird durch blockierte Infrastruktur erschwert.

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf eine Ölraffinerie im russischen Bezirk Kirischi droht Moskau mit massiven Vergeltungsschlägen gegen die ukrainische Energieinfrastruktur. Präsident Selenskyj meldet zudem hohe Verluste durch russische Angriffe.

In einem knappen Referendum haben Islands Einwohner gegen die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen gestimmt. Die Niederlage trifft die sozialdemokratische Regierungschefin Kristrún Frostadóttir, während das Land wirtschaftlich über den EWR eng verbunden bleibt.
In einem knappen Referendum haben Islands Einwohner gegen die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen gestimmt. Die EU-Gegner setzten sich mit 52,8 Prozent durch, was eine Niederlage für Regierungschefin Kristrún Frostadóttir bedeutet.

In einem Referendum hat sich eine knappe Mehrheit der isländischen Wähler gegen die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen ausgesprochen. 52,8 Prozent stimmten mit Nein, während 47,2 Prozent die Gespräche fortführen wollten.
In Island hat eine knappe Mehrheit von 52,8 Prozent der Wähler gegen die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen gestimmt. Die sozialdemokratische Regierungschefin Kristrún Frostadóttir kündigte an, das Ergebnis zu respektieren.