
Der Fall der getöteten Sechsjährigen aus Gaza und weiterer Palästinenser wird von der israelischen Armee untersucht.
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Hind Rajab starb, nachdem das Auto, in dem sie floh, beschossen wurde. Der Fall wurde im Film »Die Stimme von Hind Rajab« aufgearbeitet.
Hind starb, nachdem das Auto, in dem sie mit Verwandten vor israelischen Angriffen floh, beschossen wurde. Sie überlebte zunächst verletzt und war in Tonaufnahmen eines Notrufs zu hören, in denen sie stundenlang um Hilfe flehte, bevor sie starb. Der Fall, einschließlich dieser Audioaufnahmen, wurde später in dem teils dokumentarischen, teils fiktionalen Film »Die Stimme von Hind Rajab« aufgearbeitet . Der Film erhielt im Februar bei einer Gala in Berlin den Preis als »wertvollster Film«.
Die Untersuchung habe ergeben, dass israelische Soldaten zunächst auf ein Fahrzeug der Hammada-Familie geschossen hätten, wobei fünf Menschen getötet worden seien, heißt es in der Mitteilung der Armee. Hind und ihre Cousine hätten zunächst überlebt. Später seien Vorwürfen zufolge bei einem koordinierten Rettungseinsatz zwei Sanitäter durch eine Mörsergranate getötet worden. Erst mehrere Tage später seien die Leichen von sieben Familienmitgliedern, darunter die beiden Mädchen sowie die beiden Sanitäter geborgen worden. Wegen mutmaßlicher Fehler bei der Koordinierung des Rettungseinsatzes sei in dem Fall eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet worden.
Auch in einem weiteren Fall, bei dem im März vergangenen Jahres 15 Palästinenser getötet worden waren, darunter auch mehrere Sanitäter, wurden den Angaben zufolge strafrechtliche Ermittlungen aufgenommen.
Israel hat zuletzt den von US-Präsident Donald Trump initiierten Friedensplan für Gaza abgelehnt. Dieser sah den Abzug Israels aus dem Gebiet und die Entwaffnung der Hamas vor. Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn und US-Gesandter, wirbt derzeit in der Region weiter für den Plan. Derweil meldet der Rettungsdienst Palästinensischer Roter Halbmond (PRCS) an diesem Mittwoch einen israelischen Luftangriff auf einen Polizeiposten in Gaza. Dabei sollen sechs Palästinenser getötet worden sein. Zuvor gab es bereits Berichte über einen separaten israelischen Luftangriff im Flüchtlingslager Nuseirat. Dort wurde demnach mindestens ein Mensch getötet.

Bei russischen Drohnenangriffen auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih starben mindestens 16 Menschen, 130 wurden verletzt. Ein weiterer Angriff in der Region Mykolajiw forderte vier Todesopfer, darunter drei Kinder.

Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein belebtes Einkaufszentrum in Krywyj Rih wurden mindestens 16 Menschen getötet und über 130 verletzt. Die Attacke erfolgte in zwei Wellen, wobei die zweite gezielt Rettungskräfte traf.

Russland intensiviert Angriffe auf ukrainische Städte und Infrastruktur, während Bundesaußenminister Wadephul Kiew besucht. Parallel dazu gibt es Berichte über Drohnenangriffe in Russland, Luftraumverletzungen in Finnland und ein mutmaßliches russisches Waffendepot bei Berlin.

Der Iran-Konflikt verschärft sich durch US-Wirtschaftssanktionen und militärische Blockaden. Während die USA ihre Präsenz in der Straße von Hormus verstärken, droht Teheran mit Widerstand. Parallel dazu eskaliert die Gewalt im Westjordanland.

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Während eines Solidaritätsbesuchs von Bundesaußenminister Johann Wadephul in Kiew griff Russland den Vorort Boryspil mit ballistischen Raketen an. Dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet und acht verletzt. Zeitgleich meldet die Ukraine weitere Angriffe.