Judo-Bundesliga: Georgischer Kämpfer schlägt deutschen Olympiateilnehmer krankenhausreif
Quick Look
- Der georgische Judoka Akaki Japaridze hat nach einem Bundesliga-Kampf in Leipzig den deutschen Olympiateilnehmer Timo Cavelius mit Faustschlägen schwer verletzt.
- Cavelius erlitt einen Kieferbruch und verlor zwei Zähne.
- Japaridze floh anschließend aus dem Hotel.
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Why It Matters
Der Vorfall ereignete sich nach einem Judo-Bundesliga-Kampf zwischen dem JC Leipzig und dem TSV Abensberg in der Leipziger Sporthalle Brüderstraße. Der georgische Kämpfer Akaki Japaridze verlor den Kampf gegen den deutschen Olympiastarter Timo Cavelius und griff ihn anschließend an.
Die Judo-Bundesliga ist von einer Prügelattacke überschattet worden. Der Leipziger Gastkämpfer Akaki Japaridze aus Georgien prügelte den deutschen Olympiastarter Timo Cavelius vom TSV Abensberg krankenhausreif.
Der Kämpfer des JC Leipzig ging am Samstagabend in der Leipziger Sporthalle Brüderstraße unmittelbar nach Kampfende auf seinen Gegner los. Der unterlegene Georgier schlug dreimal mit der Faust auf Cavelius ein. In den sozialen Netzwerken kursieren Videos von der Szene. Der Attacke des 24-jährigen Georgiers ging eine provozierende Jubelgeste des fünf Jahre älteren Siegers aus Bayern voraus.
»Dem Georgier sind die Sicherungen durchgebrannt«
Cavelius verlor nach Informationen der »Leipziger Volkszeitung« zwei Zähne und kam mit Kieferbruch in die Universitätsklinik, wo er noch am Abend operiert wurde. Der 29-Jährige bereitet sich auf die Olympischen Spiele 2028 vor und kann vorerst keine Ranglistenpunkte sammeln. Der Georgier verschwand nach dem Vorfall im Hotel.
»Dem Georgier sind die Sicherungen durchgebrannt. Das ist ein schrecklicher Einzelfall und hat nichts mit Leipzig und Abensberg zu tun – unsere Vereine verstehen sich gut. Wir finden es auch richtig, dass der Teamkampf nicht abgebrochen, sondern zu Ende geführt wurde«, sagte der Abensberger Trainer Manuel Scheibel der »LVZ«.
Die Leipziger baten um Entschuldigung und veröffentlichten eine Stellungnahme per Instagram: »Gewalt hat in unserem Sport keinen Platz. Als Judoka stehen wir für Respekt, Toleranz, Fairness und gegenseitige Achtung.« Leipzigs Coach Olaf Schmidt bringt 50 Jahre internationale Erfahrung mit. Aber solche Szenen habe er im Wettkampf noch nie gesehen, sagte er der »Leipziger Volkszeitung«.
Die Sachsen müssen den Vorfall nun aufarbeiten. Dem Verein droht womöglich eine Geldstrafe, Gastkämpfer Japaridze vielleicht eine lebenslange Strafe durch den Weltverband. Er gehört erst seit dieser Saison zum Bundesligateam, kam erst zweimal zum Einsatz. Nach dem Kampfwochenende reist er wieder in seine Heimat zurück. »Er hat sich bisher total ruhig und unauffällig verhalten. Jetzt sind wir natürlich schockiert«, sagte JCL-Kapitän Hannes Conrad der »LVZ«.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Der Weltverband wird eine Untersuchung gegen Akaki Japaridze einleiten.
Very likely · Within weeks
Timo Cavelius wird mehrere Monate pausieren müssen.
Likely · Within months
Der JC Leipzig wird eine Geldstrafe vom Judoverband erhalten.
Possible · Within weeks
Open Questions
- Welche strafrechtlichen Konsequenzen erwarten Akaki Japaridze?
- Wird der Judoverband eine Sperre gegen Japaridze verhängen?
- Wie lange fällt Timo Cavelius aufgrund seiner Verletzungen aus?
- Wird der JC Leipzig eine Geldstrafe vom Verband erhalten?





