
Auslandsinvestitionen: In fünf bis zehn Jahren könnten deutsche Unternehmen mehr Auslandsgeschäft machen, obwohl sie weniger Kapital im Ausland investieren.
Künstliche Intelligenz verändert die ökonomische Logik der Internationalisierung und könnte die Bedeutung von Direktinvestitionen von Unternehmen im Ausland in Zukunft deutlich schmälern.
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Künstliche Intelligenz wird meist im Kontext von Produktivität und Beschäftigung diskutiert, verändert aber auch die ökonomische Logik der Internationalisierung.
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Auslandsinvestitionen :
KI revolutioniert die Globalisierung
Gastbeitrag
Von
Stefan Liebing ,
Andreas Freytag
27.08.2026, 06:50 Lesezeit: 5 Min.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schaut beim Africa-Forward-Gipfel in Nairobi Mitte Mai einen Film, der von den Machern von Creation Africa mit KI gemacht wurde. AFP
In fünf bis zehn Jahren könnten deutsche Unternehmen mehr Auslandsgeschäft machen, obwohl sie weniger Kapital im Ausland investieren. Die KI könnte es möglich machen, analysieren ein Professor und ein Unternehmer.
Künstliche Intelligenz (KI) wird meist im Kontext von Produktivität und Beschäftigung diskutiert. Dabei scheint eine weitere folgenreiche Wirkung vernachlässigt zu werden: KI verändert die ökonomische Logik der Internationalisierung massiv. Sie könnte die Bedeutung von Direktinvestitionen schmälern. Diese würden nicht verschwinden, aber viele ihrer klassischen Motive könnten deutlich an Gewicht verlieren.

Trotz einer robusteren Konjunktur und angehobener Wachstumsprognosen erwartet das ZEW nur geringe Mehreinnahmen für den Bund. Grund dafür ist eine schwache Beschäftigungsdynamik sowie die Wirkungsweise der Schuldenbremse.
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Die robuste Konjunktur bringt dem Bund schätzungsweise drei Milliarden Euro Mehreinnahmen. Laut ZEW-Experte Friedrich Heinemann helfen diese dem Haushalt wegen der Beschäftigungsflaute und der Schuldenbremse jedoch kaum.

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