
Die Entscheidung der Bundesregierung für Emirates sorgt für heftige Kritik aus der Wirtschaft und von Gewerkschaften, während Berlin und Brandenburg den Schritt begrüßen.
AI-generated summary
Emirates durfte Deutschland bisher an vier Flughäfen anfliegen und erhält nun Rechte für fünf Standorte.
Am BER gibt es nur wenige internationale Langstreckenflüge. Das könnte sich mit der Entscheidung der Bundesregierung für Emirates ändern. Doch die Kritik daran ist laut.
Die Fluggesellschaft Emirates präsentierte in den vergangenen Jahren bei der ILA am Flughafen Berlin-Brandenburg eine ihrer Maschinen - künftig darf die Airline den Flughafen auch tatsächlich ansteuern.
Berlin. Die Ausweitung der Flugrechte für die Airline Emirates in Deutschland hat für laute Kritik aus der Wirtschaft gesorgt, während Vertreter in Berlin und Brandenburg die Entscheidung begrüßen. „Wir sind entsetzt darüber, wie wenig die Interessen der deutschen Fluggesellschaften und der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unserer Unternehmen bei dieser Entscheidung berücksichtigt wurden“, sagte Michael Engel, Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften (BDF), laut einer Mitteilung. „Das ist der Ausverkauf deutscher Arbeitsplätze und ein weiterer Schlag in die Magengrube unserer Unternehmen“, so Engel.
Emirates darf künftig fünf statt bisher nur vier Flughäfen in Deutschland mit einer abgestimmten Zahl an Verbindungen anfliegen. Das ging am Donnerstag aus einer Mitteilung der Bundesregierung nach einem Besuch des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Scheich Mohammed bin Sajid, in Deutschland hervor. Bisher fliegt Emirates nach Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg.
Verdi sorgt sich um inländische Arbeitsplätze
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Fluggesellschaft künftig auch den Hauptstadtflughafen BER ansteuern und mit ihrem Drehkreuz in Dubai verbinden wird. „Mit der Entscheidung pro Emirates verschließt Berlin alle Türen für andere Fluggesellschaften, die in der Zukunft bereit gewesen wären, wirkliche Direktverbindungen auf der Langstrecke von und nach Berlin anzubieten“, sagte BDF-Geschäftsführer Engel.
Auch die Gewerkschaft Verdi kritisierte die Entscheidung der Bundesregierung. „Das ist keine verantwortungsvolle Luftverkehrspolitik, sondern ein fragwürdiger Deal zulasten inländischer Arbeitsplätze, Wertschöpfung und eines Teils unserer kritischen Infrastruktur“, erklärte Dennis Dacke, Verdi-Bundesfachgruppenleiter Luftverkehr und Maritime Wirtschaft, in einer Mitteilung.
Strecke BER-Dubai wird im Winterflugplan von mehreren Airlines angeboten
Die Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg begrüßte die Entscheidung dagegen ebenso wie Verkehrssenatorin Ute Bonde. „Diese Direktverbindung ist ein handfester Standortvorteil für Berlin“, sagte die CDU-Politikerin laut Mitteilung. Über das Drehkreuz Dubai erreichten Fluggäste aus der Hauptstadtregion künftig große Teile Asiens, Afrikas und Ozeaniens. „Märkte, die für die Berliner Wirtschaft, den Tourismus und die Wissenschaft von hoher Bedeutung sind“, so Bonde.
Sollte Emirates künftig vom BER nach Dubai fliegen, wäre das nicht die einzige Direktverbindung dorthin. Im Winterflugplan bieten auch Condor (ab dem 25. Oktober) und Eurowings (ab dem 1. November) Direktflüge nach Dubai an.
AI outlook — possibilities, not facts
Emirates steuert künftig den Flughafen BER an
Likely · Within months

France's Finance Minister Roland Lescure has abandoned growth and budget targets for the current year and lowered the GDP forecast to 0.5 percent. He cited geopolitical conflicts and climate impacts as reasons. Plans for a haircut met with sharp criticism.

The federal government will allow the airline Emirates to open a fifth German airport in the future, which will probably affect BER. The Federal Association of German Airlines and Verdi sharply criticize the move as a threat to German jobs.

Vonovia shares recorded heavy price losses, even though the company has high profits and strong operating metrics. The main reasons are high debts, rising interest rates and political uncertainty regarding possible expropriations.
According to Agriculture Minister Till Backhaus, Mecklenburg-Western Pomerania will receive two new slaughterhouses for cattle, pigs, sheep, game and poultry in order to shorten long transport routes for fatteners.

Donald Trump's debt course is driving up US government bond yields, while investors such as the Norwegian sovereign wealth fund are reducing holdings and the US president is promising $5,000 for everyone.

A new Ifo study shows that replacing the widow's pension with mandatory pension splitting would leave most German couples financially worse off over the course of their lives, while the pension insurance benefits.