Wolfram Weimer spricht über seine Rolle, Kritik, Friedrich Merz, die AfD und seinen Weg in die Politik.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer spricht im Podcast über seine umstrittene Berufung, seine Beziehung zu Friedrich Merz, die AfD und den Wandel politischer Debatten.
AI-generated summary
Wolfram Weimer ist Kulturstaatsminister der Bundesregierung und war zuvor Journalist, Verleger und Medienunternehmer.
Wolfram Weimer ist Kulturstaatsminister der Bundesregierung – und einer der umstrittensten Amtsinhaber, die dieses Ressort bisher hatte. Er arbeitete als Journalist, Verleger und Medienunternehmer, bevor ihn Friedrich Merz 2025 ins Kabinett holte. Jetzt ist er zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch geht es um Weimers Rolle als Kulturstaatsminister, um die heftige Kritik, die seine Berufung von Beginn an begleitet hat, und um sein freundschaftliches Verhältnis zu Friedrich Merz. Wolfram Weimer spricht über den Erfolg der AfD, über die Krise der CDU und über seine eigenen Fehler im Amt. Er schwärmt vom Erfolg des grünen Politikers Cem Özdemir in Baden-Württemberg und erklärt, wie er selbst zum Feindbild der Rechten wurde.
Wenige Tage nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt kreist das Gespräch auch um die politische Mitte in Deutschland, die nach Weimers Eindruck zu lange zu still geblieben ist. Er spricht über einen Wandel in der öffentlichen Debatte von Verteilungs- hin zu Identitätsfragen und darüber, dass historische Orte und nationale Symbole nicht Rechtsradikalen überlassen werden dürften.
Wolfram Weimer erinnert sich an sein Studium in Frankfurt, an seine Rebellion gegen 68er-Lehrer und -Professoren und an den Kauf seiner ersten Aktie als Student. Er spricht darüber, dass sich für ihn die Zeit zwischen dem Fall der Mauer 1989 und dem 11. September 2001 so angehört habe, als habe sich das Modell einer liberalen marktwirtschaftlichen Gesellschaft durchgesetzt – und warum diese vermeintliche Gewissheit gegenwärtig zu zerbrechen drohe.
Wolfram Weimer wurde 1964 in Gelnhausen geboren. Er wuchs in einem Lehrerhaushalt auf und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Portugal. Später studierte er Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft und promovierte über die Bank of North America.
Seine journalistische Karriere begann er bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, später wurde er Chefredakteur der Tageszeitung Die Welt. 2004 gründete er das politische Magazin Cicero, dessen Redaktion er als Verleger und Chefredakteur führte. 2011 wurde er kurzzeitig Chefredakteur des Magazins »Focus«, 2012 gründete er gemeinsam mit seiner Frau das Unternehmen Weimer Media Group.
Nach 4 Stunden und 25 Minuten beendet Wolfram Weimer das Gespräch. Denn das kann bei Alles gesagt? nur der Gast.

The federal executive board of the AfD has decided on conditions for the controversial and party-affiliated streamer Matthäus Westfal. He had previously harassed and insulted journalists at AfD events for weeks.
After losing votes in the local elections in Lower Saxony, CDU state leader Sebastian Lechner is calling for a change of course by the federal government and noticeable relief for citizens in terms of energy and social security contributions.
Berlin's Finance Senator Stefan Evers is calling for partial development of Tempelhofer Feld. Despite the 2014 referendum, he wants to create affordable housing for 50,000 people on part of the 300 hectare open space.

An interview about the importance of compromises in pluralist democracy, the dangers of absolute political truths and dealing with populist trends in Germany.
After losing votes in the local elections in Lower Saxony, the SPD wants to make up ground again, especially in former workers' strongholds. Secretary General Dörte Liebetruth spoke of a result with light and shadow and referred to federal political trends.
The Thuringian Ministry of Education is planning to deploy constitutional coaches in schools and expand the so-called constitutional quarter hour. Figures on suspected right-wing extremist crimes in schools were previously published.