
Anthropic-Chef Dario Amodei warnt vor den Gefahren durch KI. Doch die tatsächlichen Risiken liegen nicht erst in einer Superintelligenz, sondern im aktuellen Missbrauch der Systeme.
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KI-Unternehmen wie Anthropic und OpenAI entwickeln hochentwickelte Sprachmodelle und stehen wegen unzureichender Sicherheitsmaßnahmen in der Kritik.
Die düsteren Warnungen der KI-Chefs klingen oft nach Science-Fiction, doch viele Risiken sind längst real. Das größte Problem: Die Anbieter tun zu wenig, um Missbrauch zu unterbinden.
Anthropic-CEO Dario Amodei: Er warnt vor existenziellen Gefahren durch Künstliche Intelligenz. Foto: REUTERS
Der Chef von Anthropic, Dario Amodei, warnt vor dem Weltuntergang, eingeleitet von Künstlicher Intelligenz (KI). Wieder einmal. Viele winken ab. Ist das nicht alles indirekt Werbung für seine eigene Firma, die genau solche KI-Modelle entwickelt und gerade ihren Börsengang vorbereitet?
Das stimmt, ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Entscheidend ist weniger, ob es diesen Firmen gelungen ist, eine künstliche Superintelligenz zu erschaffen, die uns Menschen in jeder Beziehung überlegen ist. Daran arbeiten Unternehmen wie Anthropic, oder die Rivalen OpenAI und auch xAI von Elon Musk mit Hochdruck.
Wichtiger ist die Frage, ob wir ein Szenario erreicht haben, in dem eine Super-KI wie im Science-Fiction-Film „Terminator“ die Menschheit unterwirft. Soweit sind die Systeme zumindest heute noch nicht. Trotzdem müssen wir das Thema sehr ernst nehmen. Denn unsere Sicherheit ist bereits jetzt bedroht.
KI
OpenAI verschiebt Börsengang – Chef Altman spricht von „Sicherheitsbedenken“
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Aktuell sind KI-Systeme so leistungsfähig, dass sie gewaltige Schäden anrichten können. Das zeigen die dokumentierten Attacken, etwa auf die Firma Hugging Face durch KI-Modelle von OpenAI. Was uns derzeit viel mehr Sorge bereiten sollte, ist die Tatsache, wie weit die Modelle agieren konnten und wie wenig OpenAI unternommen hat, diesen Missbrauch einzudämmen.
AI outlook — possibilities, not facts
OpenAI wagt den Börsengang erst im Jahr 2027.
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According to the study “Digitalization in the Church Area” (DiRK), around 62 percent of pastors in Germany use artificial intelligence. 20 percent use it often, 42.6 percent rarely use it, among other things for preparing sermons.