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Die MHH hat sich von der Verwendung ihres Fotos in AfD-Wahlmaterial distanziert und erklärt, weder an der Erstellung beteiligt gewesen zu sein noch der Nutzung zugestimmt zu haben.
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat sich ausdrücklich von der Verwendung eines Fotos der Hochschule in Wahlwerbung der AfD distanziert. Die MHH sei an der Erstellung des Flyers weder beteiligt gewesen noch habe sie der Verwendung der Abbildung zugestimmt, teilte die Hochschule mit. Eine schriftliche Anfrage an den AfD-Kreisverband Hannover-Stadt blieb bis zum Ablauf einer gesetzten Frist unbeantwortet.
Das Foto zeigt die MHH-Stele an der Haupteinfahrt mit dem darauf abgebildeten Logo der Hochschule. Verwendet wird die Aufnahme im sogenannten Zehn-Punkte-Programm des AfD-Kreisverbands Hannover-Stadt zur Kommunalwahl am 13. September.

Eine neue Umfrage zeigt die AfD in Sachsen-Anhalt bei 40 Prozent, was bei Demokraten vorsichtigen Optimismus auslöst, während SPD und Grünen knapp über der Fünfprozenthürde liegen. Gleichzeitig erwägt Island ein EU-Beitrittsreferendum aufgrund von Grönland-Spannungen durch Trump, und die deutsche Autoindustrie kämpft gegen günstigere chinesische E-Autos wie den XPeng P7+ gegenüber dem Audi Q6 e-tron.

US-Republikaner kritisieren die Iran-Politik von Präsident Donald Trump als unzureichend und warnen vor strategischen Verlusten zugunsten Chinas. Sie fordern klare Antworten vom Pentagon und betonen, dass der sechsmonatige Einsatz nun als Krieg einzustufen sei, der eine Kongressgenehmigung erfordere. Gleichzeitig sehen einige eine harte Linie gegen den Iran als politisch vorteilhaft, während Beobachter wie Fareed Zakaria China als Hauptprofiteur der US-Erschöpfung nennen.
Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September betonen Kulturfördervereine die Bedeutung kultureller Einrichtungen und fordern von den Parteivertretern klare Stellungnahmen zur Kulturfinanzierung und -förderung. Sie lehnen reine Sparprogramme ab und erwarten konkrete Vorhaben für Kunst und Kultur im Land.
Isländer stimmen am 29. August 2026 darüber ab, ob die seit über zehn Jahren unterbrochenen Beitrittsverhandlungen mit der EU wieder aufgenommen werden sollen, beeinflusst durch den Ukraine-Krieg, Trumps Politik und die Arktis. In Sachsen-Anhalt führt die AfD in Umfragen zur Landtagswahl, besonders in der strukturschwachen Altmark, wo viele Wähler Veränderung hoffen.
Bei einer Wahlveranstaltung in Grimmen kritisierte die AfD Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wegen Personenkult und Lüge. AfD-Fraktionschef Enrico Schult forderte einen Neuanfang und erklärte, die Partei sei gekommen, um zu regieren. Der AfD-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Leif-Erik Holm, forderte eine neue Polizeispezialeinheit zur Rückführung illegaler Migranten und eine Ausreiseeinrichtung statt einer Erstaufnahmeeinrichtung vor rund 400 Gästen.

In Island findet heute ein Referendum über die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsgespräche statt. Mehr als 270.000 Wahlberechtigte sind aufgerufen, über die Fortsetzung der Verhandlungen mit Brüssel abzustimmen. Bei einem „Ja“ würden neue Gespräche aufgenommen, bei einem „Nein“ würde die Regierung das Vorhaben fallen lassen. Der Ausgang wird als eng erwartet, wobei bereits ein Fünftel der Wähler vorab abgestimmt hat. Die sozialdemokratische Regierungschefin Kristrún Frostadóttir betont die Bedeutung des Schritts zur Risikominimierung in unsicheren Zeiten, während wirtschaftliche Bedenken, insbesondere hinsichtlich der Fischerei, und geopolitische Unsicherheiten durch die Äußerungen von US-Präsident Trump über Grönland die Debatte prägen. Island ist bereits Teil des Europäischen Wirtschaftsraums, hat jedoch kein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen. Ein früherer Beitrittsantrag aus der Finanzkrise 2009 scheiterte 2013 an Streitigkeiten über die Fischerei. Bei erfolgreichen Verhandlungen wäre ein zweites Referendum über die tatsächliche Mitgliedschaft geplant.